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Melanie

Familie, Fantastisches

Buchempfehlungen für Schwangere und (werdende) Eltern – ratgeberfrei!

Ich bin ja kein Fan von Ratgeberbüchern zum Thema Schwangerschaft oder Elternschaft. Manche sind bestimmt hilfreich, aber was da hilfreich ist finde ich eben sehr individuell. Ich persönlich würde nur noch Ratgebern trauen, die von Alleinerziehenden mit mindestens zwei kleinen Kindern geschrieben wurden. Einfach weil ich vieles in meinem Alltag nicht so umsetzen kann, wie es in den Ratgebern steht. Weil mein Alltag weit weg von manch grauer Theorie ist…

Jedenfalls habe ich trotzdem einige Bücher sehr gern gelesen und möchte meine Buchempfehlungen für (werdende) Mütter – zum Teil nochmal, weil ich einige bereits rezensiert habe – gesammelt vorstellen:

Bücher für Schwangere, Mütter und werdende Eltern

Eine kleine Auswahl der Bücher, die ich gerne gelesen habe – ratgeberfrei

In der Schwangerschaft

2010 als ich nach unerhaltsamer Literatur zu Schwangerschaft und Co. suchte fand ich noch gar nicht so viel. Über das Buch „Schön macht’s nicht, aber glücklich“ von Leonie Jakobs stolperte ich beim Stöbern in der Buchhandlung.

Als Linda, die Protagonistin schwanger wird ist sie – wie ich damals – 30. Sie freut sich über die Schwangerschaft und hat gleichzeitig Angst: davor es ihrem Chef zu sagen und ihren Job davongleiten zu sehen. Davor nie wieder auf Konzerte gehen zu können und für immer beim Schwangerenyoga mit ihrer „Yoni“ Blumen zupfen zu müssen…Kurz: Ihr ging es wie mir damals, ich fand viele Parallelen und musste darum sehr oft lachen.

Leonie Jakobs: „Schön macht’s nicht, aber glücklich“, 2008 im KiWi-Verlag erschienen.

Ich kannte Lisa und ihren damals mit Caroline Rosales betriebenen Blog, bevor ich – lange nach Geburt des ersten Kindes – ihr Buch las: Ich glaub mich tritt ein Kind heißt es. Caroline, grade zum ersten Mal schwanger, fragt Lisa, drei Kinder, zwei davon Zwillinge, über alles Mögliche aus: Körperflüssigkeiten, ob man das eigene Kind auch so nervig findet wie andere und wie das mit Job und Party nach der Geburt wirklich ist…In Form eines Briefwechsels tauschen sie ihre Gedanken dazu aus. Mit Caro kann ich mich nur wenig identifizieren und im Blog deutete sich auch recht schnell an, dass sie von der „Kann ich Mutter?“ zur „Lasst mich durch, ich bin Mutter“-Fraktion wechselte, aber die Antworten von Lisa waren schön geerdet und humorvoll und mich beeindruckt ja immer noch, wie sie so „früh“ drei Kinder bekam, nen tollen Job macht und trotzdem das geballte Energiebündel zu sein scheint.

Lisa Harmann, Caroline Rosales: „Ich glaub, mich tritt ein Kind“, 2013 im dtv-Verlag erschienen.

Nach der Geburt

Also nicht nach der Geburt wie in „direkt danach“. Aber manche Bücher haben nicht die gleiche…Wirkung wenn man selbst noch keine Kinder hat. Dann denkt man oft „Ach, das ist doch total an den Haaren herbei gezogen…was stellt die sich so an?“

Folgende Bücher mochte ich sehr gerne und hab sie gerne an frisch gebackene Mütter verliehen:

Rike Drust – Muttergefühle <3 – Rike begegnete ich schon vor dem Erscheinen ihres Buches dank ihres Blogs. Wir kommentierten beieinander und schrieben uns bald danach auch Mails. Als das Buch dann heraus kam las ich es quasi in einem Rutsch weg und – das größte Kompliment ja überhaupt – verzichtete dafür sogar auf Schlaf! Im Buch berichtet Rike über die ersten zwei Jahre mit ihrem Sohn und die Gefühlsachterbahn die sie durchlief. Die Rezension findet ihr hier und es gibt so gar einen Trailer auf youtube:

Rike Drust: „Muttergefühle. Gesamtausgabe“, erschienen 2011 im Bertelsmann-Verlag

Mit etwas Abstand

Manche Bücher lesen sich mit etwas Abstand zur Geburt am Besten. Bei den folgenden beiden Büchern hatte das für mich unterschiedliche Gründe:

Marie Svelands „Bitterfotze“ passt nicht so gut in den ersten Hormonrausch, es ist wie der Titel sagt: bitterfotzig. Die Schwedin Sara fliegt im Winter nach Teneriffa – ohne Mann und ihren zweijährigen Sohn. Sie muss raus aus ihrem alltäglichen Trott und dem Gedankenkarussell, das sich um die Gleichberechtigung dreht – zwischen ihrem Partner und ihr, aber auch zwischen Vätern und Müttern generell. Sie ist sauer, dass sie die Schwierigkeiten im Job hat während ihr Mann sie kurz nach der Geburt für einige Wochen alleine ließ um an einem Theaterstück zu arbeiten. Darüber, dass sie ständig Steine in den Weg gelegt bekommt und diese in ihrem naiverweise gewählten, einsamen Vorstadtidyll wegtragen muss. Für mich war das Lesen ein wenig befreiend, wenn selbst im uns als gutem Beispiel verkauften Schweden alles so unperfekt ist, dann liegt es vielleicht doch nicht an uns alleine, wenn wir Kind und Karriere nicht immer gleichzeitig und gleichberechtigt schaukeln.

Marie Sveland: „Bitterfotze“, 2009 im KiWi Verlag erschienen.

Dem Blog von Patricia folge ich gefühlt schon Ewigkeiten und freute mich trotzdem tierisch, als ihr Buch herauskam: „Sehr gerne, Mama du Arschbombe“. Hier findet ihr quasi ein Best Of der Familiengeschichten von DasNuf. Warum man dieses Buch auch erst lesen sollte, wenn die Geburt ein wenig zurück liegt? Also ich kann nur für mich sprechen: Patricias Geschichten nehmen manchmal so absurdkomische Verläufe an, dass ich als Nicht-Mutter vieles für total an den Haaren herbei gezogen geglaubt hätte. Inzwischen bin ich mir einfach nur nicht sicher, an welchem Punkt der Geschichte die Fiktion übernimmt oder ob nicht doch alles haargenau so passiert ist. Und Patricia versteht es ebenso wie ich als Kompliment wenn ich sage: Die beste Klolektüre für Eltern!

Patricia Cammarata: „Sehr gerne, Mama, Du Arschbombe“, erschienen 2015 im Bastei Lübbe Verlag

Für Großfamilien

Wer hier schon länger mitliest kennt meine Faszination für Großfamilien (siehe zum Beispiel hier). Eher zufällig stolperte ich im öffentlichen Bücherschrank über ein angestaubtes Exemplar von „Im Dutzend billiger“ und „Aus Kindern werden Leute“. Beide wurden von zwei der insgesamt 12 Gilbreth-Geschwister geschrieben. Ja genau, zwölf. Die Story spielt um 1900-irgendwas in einer bürgerlichen Familie in den USA. Die Eltern sind beide – beruflich – fasziniert von der Frage wie man Arbeitsprozesse effizient gestalten kann, wofür sie „Bewegungsstudien“ ausführten. Der Vater versucht seine Erkenntnisse auch hier und da auf seine Kinderschar zu übertragen was nur begrenzt funktioniert. Es ist herrlich und herzlich den Geschichten zu folgen!

Frank B. Gilbreth und Ernestine Gilbreth Carey: „Im Dutzend billiger“ – Antiquariat

Mama, Papa, Kind? Alles rosa und hellblau? Oder ist da auch noch mehr?

Kommen wir ein wenig weg von der reinen Unterhaltungsliteratur hin zu den Texten, die sich mit Aspekten der gesellschaftlichen Stellung von Mutter- und Elternschaft beschäftigen. Hier hab ich Einiges gelesen (und manches hier bewusst weg gelassen, wie die Bücher von Vinken und Badinther) und möchte ein paar der Bücher, die mir wichtige Denkimpulse lieferten, vorstellen:

Jochen König und ich sind uns schon vor längerer Zeit in diesem Internet über den Weg gelaufen und ich empfehle allen (werdenden) Vätern sein Buch „Fritzi und ich. Von der Angst eines Vaters keine gute Mutter zu sein

Darüber hinaus hat er ein weiteres Buch geschrieben, in dem er das Familienmodell „Mama, Papa, Kind?“ kritisch beleuchtet. Kritisch insofern, als er zeigt, dass es nicht mehr die Regel ist, dass Kinder mit Vater und Mutter zusammen leben, dass Co-Elternschaft, Regenbogenfamilien, EinElternfamilien etc. immer mehr werden, sich diese Familienmodelle aber immer noch rechtfertigen müssen und es schwer haben, in der Familienpolitik überhaupt Gehör zu finden. Zu jedem Modell interviewt er Familien, die es leben und zeigt so mit dem Blick auf Einzelfälle die schweren Nachwirkungen des klassischen Kleinfamilienmodells. (Hier geht es zu meiner Rezension)

Ich möchte es am Liebsten jeder Erzieherin, jede_r_m Leher_in schenken: „Die Rosa-Hellblau-Falle“ von Almut Schnerring und Sascha Verlan. Wofür ich semesterlang Gender Studies studiert habe wird hier kurz und lesefreundlich für das Thema Genderklischees und Kindererziehung zusammengefasst! Dafür wechseln sie anschaulisch zwischen „Anekdoten“ aus ihrer Familie und der Erläuterung psychologischer und soziologischer Studien. Es geht um Spielzeug, Körperbilder und die Macht der Sprache – und hilft auch hier und da für Spielplatzgespräche wenn mal wieder der Satz „Typisch Junge/Mädchen“ auftaucht.

Almut Schnerring, Sascha Verlan: Die Rosa-Hellblau-Falle. Für eine Kindheit ohne Rollenklischees. 2014 im Antja Kunstmann Verlag erschienen

Der Sammelband „The Mamas and the Papas“ beschäftgit sich mit den Feldern Reproduktion, Revolution, Familie, Pop und Widerspenstigkeiten. Es finden sich Texte über die Geschichte des Muttermythos, Prenatal-Diagnostik im Kontext des Rechts auf Abtreibung, Elternschaft in Hausprojekten, Kinderlieder und -bücher und Elternschaft von Musiker_innen – und das ist nur ein kleiner Auszug. Es geht um das Politische im Privaten und Gesellschaftskritik.

Annika Mecklenbrauck/Lukas Böckmann (Hg): The Mamas and the Papas. Reproduktion, Pop & widerspenstige Verhältnisse. 2013 im Ventil-Verlag erschienen.

Um (Queer-)Feministische Perspektiven auf Mutterschaft und Mütterlichkeit geht es in dem Sammelband „O Mother, Where Art Thou“. Die Sprache akademischer als in den anderen Büchern nähern sich die Texte dem Thema Mutterschaft auf vielerlei Weise: Es geht um Übermütter, Kinderlose, Mütterlichkeit in den 70er Jahren, Black Motherhood, Mütterblogs, Mütterlichkeit in hetersexuellen Paarbeziehungen – um auch hier wieder nur einige zu nennen. Sehr zu empfehlen wenn man sich tiefer mit Mutterschaft beschäftigen will und etwas längere Sätze nicht scheut 😉

M. Dolderer, H. Holme, C. Jerzak, A.-M. Tietge (Hrsg.): O Mother, Where Art Thou? Westfälisches Dampfboot 2016

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Jetzt würde mich interessieren: Was habt ihr gelesen, was würdet ihr Freund_innen schenken und anderen empfehlen? Schreibt es gern in die Kommentare, damit andere Leser_innen auch noch was davon haben!

 

Familie

Warum mir „Es ist nur eine Phase“ nicht hilft

Schon während der Schwangerschaft musste ich mich mit nervigen Sätzen und Fragen plagen. Natürlich geht es nach der Geburt gleich weiter, all die gut gemeinten Ratschläge und so. Mit der Zeit kam ich damit zurecht, aber einen Satz konnte und kann ich nicht leiden:

„Es ist nur eine Phase!“

Damit mein ich nicht dass ironischverzweifelte Es ist nur eine Phase, welches wir uns auf twitter zuwerfen. Im Sinne von: ich würd Dir ja gern helfen aber ich hab auch keine Idee…

Ich meine dieses altkluge, veteranenmäßige Es ist nur eine Phase, das kam wenn ich wirklich meine Sorgen und Nöte schilderte. Es dauerte eine Weile, bis ich verstand warum mich dieser Satz irgendwann nur noch wütend machte:

  1. Ob das Baby nicht schlief, ob es spuckte bis der gesamte Wäschevorrat verbraucht war – mir war und ist klar, dass Babys und Kinder nicht bis zu ihrem Auszug nachts die volle Aufmerksamkeit brauchen, ihre und meine Klamotten vollspucken oder dass sich die Geschwister nicht ewig die Köpfe einhauen: Ich weiß, dass all das vorübergehend ist. Bei den wenigsten Verhaltensweisen meiner Kinder habe ich mich gefragt, ob das „normal“ ist, ob sie dazu zu jung oder zu alt sind etcetera.
  2. Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Es ist nur eine Phase ist eine Phrase, keine Unterstützung und kein Hilfsangebot. Hilfreich wären: „Oh ja, der Schlafmangel ist ätzend. Kannst Du Dir nen Babysitter leisten für ein paar Stunden, Du schläfst und jemand anders kümmert sich ums Baby oder geht mit ihm spazieren?“ (Nur so als Beispiel). Oder: „Ja, dieses rumlaufen nachts, mit Kind im Tragetuch geht auf den Rücken. Ich hab mir nen Hopsball gekauft, das hat glücklicherweise auch funktioniert. Und dann hab ich mir Hörpsiele auf den ipod geladen und die dabei gehört, während ich so rumhopste“

Versteht ihr, wie ich das meine? Das bestimmte Sachen zum Leben mit Kindern dazu gehören ist völlig klar. Spätestens beim zweiten Kind kennt man ja auch schon einige dieser Phasen.

Wenn ich jemandem von meinen Sorgen und Problemen erzähle erwarte ich auch nicht immer, dass das Gegenüber DEN Tipp für mich hat. Ich möchte aber das Gefühl haben, dass es mich ernst nimmt und mir zuhört. Ich habe immer bewusst den Austausch mit anderen gesucht, grade bei Themen die andere oft nicht so ansprechen weil es für einige zu sehr nach Jammern und Nörgeln klingt. Und zwar nicht, weil ich generell viel jammer oder nörgel, sondern weil ich wissen wollte, wie das bei Anderen ist. Ob es Sachen gibt, auf die ich selber noch nicht gekommen bin. Im Nachhinein denke ich zum Beispiel, dass ich mir spätestens nach dem zweiten Kaiserschnitt für eine gewisse Zeit eine Haushaltshilfe hätte organisieren sollen. Weil die körperliche Anstrengung, zwei kleine Kinder und ein berufsbedingt oft abwesender Partner definitiv mehr (Haus)Arbeit bedeuten, als ich vor den Kindern je hatte. Schafft man schon, dachte ich.

Bis mir eine Freundin, nachdem ich über meinen Gesamtzustand jammerte sagte, sie hätte alle verfügbaren Unterstützungsmöglichkeiten ausgeschöpft – und ich dann erst dachte: Aha, guck, versuchen gar nicht alle, alles alleine zu regeln. Aber wenn keine_r darüber redet – woher soll mans wissen? Darum sage ich Neumamas nie „Es ist nur eine Phase“, sondern höre zu, frage nach, überlege mit.

Findet ihr diesen Satz auch so nervig? Welche Sätze gingen oder gehen euch auf den Geist?

Familie

Winter adé???!!! Alltagsgeschichten

Ihr Lieben, wie habt ihr es mit dem Winter? Also so ein richtiger Winter mit Schnee, den mag ich ja ganz gerne. Aber einfach nur kalt…brrrr. Ohne Kinder mocht ich ihn dann auch, dann legte ich mich halt in jeder freien Minute ins Bett und las, aber seit ich Kinder habe bin ich da unflexibler.denn im Bett liegen und lesen ist eher…unwahrscheinlich.

Die Vorweihnachtszeit liebe ich ja, den Jahreswechsel finde ich meist noch ganz erträglich, aber zwischen Sylvester und Karneval würd ich am Liebsten jedes Jahr weg. Naja, wenigstens regnet es nicht.

Die Zeit rast hier momentan. So ist das wohl wenn man lauter schöne Sachen auf der ToDo-Liste hat. Also neben dem Bewerbungskrams. Ich habe zig…“Projekte“ und alle machen so viel Spaß, dass ich jedesmal, wenn ich an einem arbeite traurig bin in dem Moment nicht an einem der anderen arbeiten zu können. Ja, Profi-Ich.

Am Montag hab ich mich endlich bei der DKMS registriert. Es ist wirklich so einfach wie alle sagen! Also wenn ihr 5 Minuten habt – macht es, bitte.

Den Vormittag habe ich dann mit der momox-app und meinen alten Büchern, CDs und DVDs verbracht. Bei momox kann man das alles nämlich verkaufen, gebraucht. Für die meisten Bücher und CDs kann man wirklich nicht mehr viel erwarten, aber 1. es läppert sich und 2. bekommt man auf Flohmärkten auch nix mehr dafür. Morgen versende ich die Kisten und schau mal, ob die Schätzung (50€ etwa) stimmt. Von ein paar DVDs kann ich mich dann doch nicht trennen. Die Boxen von Buffy, Veronica Mars und Berlin Berlin zum Beispiel. Selbst wenn die auf netflix wären, hängen daran doch so viele coole Erinnerungen.

Am Dienstag habe ich nach dem Kinder-zur-Kita-bringen einen Abstecher in mein Lieblingscafé gemacht. Das hab ich mir schon lange nicht mehr gegönnt – einfach mal eine dreiviertel Stunde nichts machen, außer Kaffee zu trinken.

Die Leuchte Kaffebar in der Kölner Südstadt

Kinder im Kindergarten, Partnerin in Crime noch unterwegs…time for coffee

Dann kam die liebe Sarah, damit wir an unserem Herzensprojekt weiter arbeiten können. Da wir immer noch keinen Namen für das „Kind“ haben verrate ich immer noch nicht allzuviel. Die Arbeitsteilung war etwas ungleich: Sarah kümmerte sich um die technischen Details, ich sorgte hauptsächlich für Verpflegung.

Nachmittags holte ich die Kinder ab. Wir spielten etwas zusammen, guckten die Sendung mit der Maus und als der Mann nach Hause kam ging ich zum Yoga. War ne doofe Stunde, der Yogalehrer nicht mein Fall (vom Unterrichtsstil ihr!) und überhaupt überleg ich, wenn meine im Voraus bezahlten Stunden rum sind doch mal ne Pause einzulegen. Irgendwie gelingt es mir aktuell nicht mehr, mich beim Yoga aufs Yoga selber zu konzentrieren. Oder ich muss das Level steigern, damit ich mich wieder konzentrieren muss. Dann hätt ich aber aua.

Am Mittwoch holte ich Kind1 früh vom Kindergarten ab um ihn zum Bouldern (Klettern ohne Seil) zu bringen. Hier in der Südstadt gibt es extra Kurse für Kinder. Und da der Große keine Lust mehr aufs Turnen hatte wollte ich es dort mal probieren. Bewegungsmäßig sind beide Kinder ja regelmäßig unausgelastet und wie oben beschrieben: ich bin nicht so der Wintertyp. Selbst mit Skihosen möchte ich nicht aufm Spielplatz stehen…dem Kind macht das Training scheinbar ziemlich Spaß. Und groggy ist er anschließend auch. Wir düsten zurück zum Kindergarten um Kind2 abzuholen. Und ob es an der Müdigkeit von Kind1 lag oder am Wetter…aber ich war kurz davor Kind1 ADHS zu diagnostizieren und für den nächsten Tag einen Anruf bei der Erziehungsberatung auf die ToDo-Liste zu schreiben: Entweder er zappelte oder machte Geräusche und auf alles, worum ich ihn bat oder wozu ich ihn auffoderte folgte NEIN. Dann haute der seinem kleinen Bruder den Rasierspiegel aus dem Bad über den Schädel (warum hab ich nicht mitgekriegt) und ich bin direkt in die Luft gegangen. Ich lerne ja nicht, ne?

Der Donnerstag begann ebenfalls mit Arbeit im Café. Aber natürlich in einem anderen. Kenn ich noch nicht so lange, hat aber Potential ebenfalls ein Liebling zu werden. Und Wlan ist dort umsonst. Und das Apfel-Zimt-Porridge ist ein Träumchen. Gegen Mittag wechselte ich aber zurück nach Hause, weil ich kein Vermögen für Speis und Trank ausgeben wollte.

Apfel-Zimt-Porridge

Apfel-Zimt-Porridge im Coworking Cafe

Zu Hause war ich noch ganz schön produktiv. Um 16 Uhr holte ich den Großen ab. Der Kleine hatte heute nämlich sein erstes Playdate mit einem Kindergartenkumpel. Ich war ganz schön aufgeregt, dabei handelte es sich um die Familie, die Kind2 schon babysittete bevor er in den Kindergarten kam. Aber trotzdem: Sein erstes Playdate!

Mit Kind1 spielte ich in der Zwischenzeit Puzzle. Wollte ich ihn gestern noch zum Arzt und zur Erziehungsberatungsstelle schleppen, war er heute wie ausgewechselt! Kann der Kampf um Aufmerksamkeit mit dem Geschwisterchen wirklich solche Züge annehmen? Und ohne seinen kleinen Bruder setzt Tiefenentspannung ein? Ich weiß halt nicht, wie ich das allein mit den Kindern organisieren soll. Wenn der Mann da ist versuchen wir die Beiden oft getrennt voneinander zu bespaßen aber alleine?

Das Aufregendste war aber, dass ich Kind1 (bald 6 Jahre) kurz allein in der Wohnung ließ um Kind2 von seinem Playdate abzuholen (Fußweg 3-5 Minuten). Ich wählte meine Handynummer ins Festnetztelefon und zeigte Kind1, wie er mit zweimal Hörer-Drücken auf meinem Handy anruft. Das probierten wir dann 5 mal. Ich machte ihm die Sendung mit der Maus an, er legte den Hörer vom Telefon neben sich aufs Bett und dann ging ich los. Zwischendurch rief das Kind tatsächlich an um mir zu sagen, dass er die Folge echt toll findet. Das war sehr sweet.

Sandmännchenpuzzle

Sandmännchenpuzzle

Kind2 freute sich mich zu sehen. Wie ich den Gasteltern entnahm verlief der Nachmittag prima. Wir gingen nach Hause, er setzte sich noch zu Kind1 und während ich die Suppe vom Vortrag aufwärmte schauten die beiden noch einen Clip. Sogar das Essen verlief relativ friedlich. Nach dem Zähneputzen legten wir uns ins Bett. Kind2 schlief wieder fast über einem Bilderbuch ein, Kind1 hielt länger durch. Gegen 21 Uhr ließ ich die Beiden alleine und legte mich auf die Couch. 21 Uhr ist echt Obergrenze, danach kann ich mich zu nichts mehr aufraffen.

Außer zu dem Versuch eines Veronica Mars – Rewatch (2. Staffel). Dazu musste ich grad erst mal wieder rausfinden, wie der DVD-Player funktioniert. Onlinestreaming hat das ja so langsam abgelöst. Video killed the Radio Star….

So, spannender wird’s nicht – also Gute Nacht!

Vegane Rezepte

Winterküche: Salat mit Rote Beete und Apfel

Irgendwann mal schrub ich auf twitter, ich hätte mir eine Kürbissuppe mit Gorgonzola gemacht. Darauf fragten einige nach dem Rezept und ich dachte: Wie, Rezept? Ich hab da noch ein Stück Gorgonzola im Kühlschrank gefunden und in die Suppe geworfen…und das sagt auch in etwa alles über meine Art zu kochen: Improvisation.

Aber dann dachte ich: Naja, Ausgang war schon irgendwann ein Rezept. Zwar hab ich das vermutlich nur einmal gelesen und danach immer so gekocht, wie es grad passte (Kürbis gabs nich? Eine Zucchini geht auch!).

Was ich eigentlich sagen wollte: Bei manchen Rezepten, die ich so in Foodblogs fand denk ich manchmal: echt, das musste man aufschreiben? Und dann hab ich gedacht: Naja, für Jemanden der noch nicht so oft Kürbissuppe gemacht hat ist das hilfreich.

Unfotogen ist mein Essen meistens auch! Neulich machte ich ein sehr leckeres Walnuss-Ruccola-Pesto und dachte: geil, das verblogg ich! Aber auf Fotos sah das aus wie Entengrütze! (Wie ich jetzt weiß hilft: viel Licht und die App Canva zur Bildbearbeitung, das Ergebnis seht ihr hier auf den Bildern).

Ich vergesse halt immer die Hälfte der Zutaten und muss dann auf irgendwas anderes zugreifen. Deshalb ist auch im folgenden Rezept alles nur als Empfehlung gedacht…aber lest selbst (und berichtet obs schmeckt!):

Zutaten:

  • grüner Salat (saisonal oder was schmeckt: Feldsalat, Ruccola, Mangold, Spinat…)
  • 1-2 rote Beete (vorgekocht oder frisch – dann ca. 40 Minuten kochen und anschließend schälen)
  • 1-2 saftige Äpfel (ich hab es auch schon mit Birne probiert: auch lecker ^^)
  • Walnüsse, gehackt (oder Cashews, oder Pinienkerne)
  • Optional (falls es nicht vegan sein muss): Schafs- oder Ziegenkäse (letzterer am besten gebraten).
  • für das Dressing: Balsamico, Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer oder (nicht-vegan) zusätzlich Honig und Senf

Anleitung? Ach ja: rote Beete und Äpfel in kleine Stücke schneiden (oder reiben, ist mir aber ohne Küchenmaschine zu aufwendig), Nüsse bei Bedarf klein hacken, Schafskäse zerbröseln oder Ziegenkäse braten, alles mit dem grünen Salat mischen. Für das Dressing die Zutaten verrühren, mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Honig und Senf beimischen und dann: Bon Appetit!

Rote Beete Salat mit Apfel

Leckerer Wintersalat mit rote Beete und Apfel

Familie

Ein fast perfektes Wochenende

Es gibt sie, die Tage, an denen ich sicher bin: Es wird einfacher. Mit meinen beiden sehr lebendigen Kids fühlte ich mich die letzten Monate immer schwer beschäftigt. Meine Aufmerksamkeit lag immer bei ihnen, denn wenn ich mal dachte: Ach, die sind grad beschäftigt, endlich Kaff… – schrie irgendwer, der eine haute den anderen oder jemand kam mit blutender Nase aus dem Kinderzimmer.

Und dann kommt da dieses Wochenende daher und ist fast wie aus dem Bilderbuch:

Ok, die Nacht von Freitag auf Samstag ist eher unruhig: Kind2 wacht um 5Uhr irgendwas auf und verlangt seine Flasche. Ich will aber nachts nicht mehr aufstehen und Wasser in eine Flasche schütten, nur weil das Kind sich irgendwann dachte, der Schnuller is ja doof, aus dem kommt ja gar nichts raus. Kind2 trinkt wirklich genug, da müssen wir uns keine Sorgen machen (im Gegenteil, nachts Windeln wechseln ist die Regel) und mit zweieinhalb Jahren seh ich diesen Extraservice einfach nicht mehr ein. Kind2 war da anderer Ansicht und regte sich bis 6 Uhr irgendwas ziemlich auf. Dann schlief er noch mal ein, wir auch und dann war es halb neun!

Das hieß für den Mann: Beeilung, denn um 10 Uhr musste er bei der Arbeit sein. Für mich: das, ich glaube, 4. Wochenende alleine mit den Kids. Der Mann machte noch Aufbackbrötchen und wir frühstückten gemeinsam.

Während ich aufräumte und der Mann zur Arbeit fuhr – spielten die Kinder. Miteinander! In ihrem Zimmer! Ja bitte, was macht man denn plötzlich mit der freigewordenen Zeit, die nicht von Mama-Rufen unterbrochen wird? Ich war überfordert, machte mir noch einen koffeinfreien Kaffee und wartete auf den ersten Eklat. Der blieb aber aus…Die Kinder wechselten ins Wohnzimmer und bauten eine Höhle. Ich blieb in der Küche und dachte – was ich nicht sehe, muss ich auch nicht aufräumen…

Sie fragte noch nicht mal ob sie Fernseh gucken dürften. Ok, irgendwann dann doch und ich sagte: Gerne, vorher gehen wir aber raus. Denn nach einer gewissen Zeit schleicht sich sonst doch ein Lagerkoller ein und den wollte ich gerne vermeiden. Als alle in Regenklamotten ausgehfertig waren standen wir im Hof – und es regnete. Nicht doll aber ich überlegte trotzdem noch: Wenn es sich jetzt einregnet wird’s ungemütlich. Die Kinder wollten aber Fahrrad fahren und ich fand, ne Runde durch den Volksgarten radeln kann nicht schaden. Die Kinder mussten bis zum Grünstreifen schieben was ihnen so gar nicht gefiel. Im Volksgarten angekommen war kein Halten mehr und die Kids radelten los. Ich war natürlich so schlau und hab mein Rad nicht mitgenommen…Kind1 kennt sich aber inzwischen so gut dort aus, dass ich Vertrauen hatte, dass er nicht einfach irgendwelche Schleichwege nimmt.

Nach ein paar Runden um den Teich und lustigem Blätter-Booffahren am Wasserfall gingen wir zum Spielplatz. Dort trafen wir auf den Lieblingskindergartenkumpel von Kind1 und auch auf den von Kind2. Ziemlich cool, so war für Entertainment eh gesorgt. Noch besser war aber, dass die Eltern vom Kumpel bestens mit Entertainmentmaterial ausgestattet waren, so gab es einen Vulkan (aus Soda und Essig) und eine Luftballonrakete. Kind1 redete noch beim Einschlafen davon…

Gegen halb sechs gingen wir zurück. Im Briefkasten fand ich noch Post mit guten Nachrichten und ich entschloss mich spontan später für den Mann und mich Sushi zu bestellen. Für die Kids machte ich Nudeln mit Tomatensauße und Käse. Den Wackelpudding-Nachtisch verschmähten sie, was mich schon etwas verwunderte.

Die frische Luft hat auch sie müde gemacht und noch vor acht waren beide im Traumland…

Der Mann war kurze Zeit später da und wir machten uns einen gemütlichen Abend mit Sushi, Sekt und einer Folge The OA (falls ihr noch Netflix-Empfehlungen braucht…: spannend!)

Kind2 im Volksgarten

Kind2 im Volksgarten

Der Sonntagmorgen begann gegen kurz vor sieben mit dem Wachwerden von Kind2. Er lag direkt neben mir und wir gaben uns Nasenküsse, hielten uns im Arm und redeten ein bisschen. Irgendwann nahm er sich ein Bilderbuch und blätterte darin…Eine Stunde später wurde auch Kind1 wach und wir sprachen noch mal über die Idee, ob er sich zutraut alleine Brötchen zu holen (der Bäcker ist direkt um die Ecke, er müsste keine Straße überqueren und ich würde die Bestellung auf einen Zettel schreiben). Während er das am Vorabend noch bejahte, wollte er heute lieber nicht alleine gehen. Also sprang ich in Hose und Mantel und ging mit Kind1 los. Schokocroissants wollte er unbedingt und die bestellten wir dann auch.

Das Frühstück lief so friedlich, dass der Mann und ich uns zwischendurch erstaunt ansahen. Kind2 klaute dem Mann sein Brötchen und wir alberten ein bisschen rum. Der Mann ging mit den Kindern auf dem Laptop ein Konzert schauen und ich räumte auf. Gegen kurz nach elf musste der Mann wieder zur Arbeit.

Ich hatte Lust auf einen richtigen RumgammelSonntag, Kind1 sagt ja eh immer er will nicht raus und so blieben wir einfach zu Hause. Ganz so gut mit dem Spielen klappte das heute aber nicht. Kind2 wurde müde und ich dachte – naiverweise – so ein Mittagsschläfchen ist ja auch was Feines! Ich las noch was vor, Kind2 schaute sich anschließend ein Bilderbuch an und schlief dabei ein (mit dem Buch in der Hand! Ich find das immer noch faszinierend und leider klappt das auch nur tagsüber, nie abends…). Ich hätte gerne mitgemacht aber Kind1 bestand auf seiner Exklusivzeit und so puzzelten wir eine Weile.

Zum Mittag machte ich eine einfache und leckere Linsen-Kichererbsensuppe, die von den Kindern aber vorerst verschmäht wurde. Sie aßen die restlichen Brötchen vom Frühstück mit Nutella und Zuckerstreuseln. Naja, gibt’s morgen halt Salat *hust*.

Am späten Nachmittag durften sie dann Bobo Siebenschläfer und andere Clips aus der Serie mit dem Elefanten gucken. Ich machte meine Runde Haushalt (immer das Gleiche – Spülmaschine aus- und einräumen, Waschmaschine aus- und einräumen…so sähe meine Variante von täglich grüßt das Murmeltier aus) und buk Brot.

Zum Abendessen probierte wenigstens Kind2 meine Suppe und anschließend räumten wir das Kinderzimmer auf.

Naja, und jetzt rächte sich der Mittagsschlaf…der Mann kam gegen halb acht nach Hause, wir machten die Kinder bettfertig und brachten sie ins Bett…äh ja. Für Kind2 muss es jeden Abend das Hörbuch „Wie kleine Tiere schlafen gehen“ sein und anschließend gibt es für Kind1 den Ohrenbär. Aber irgendwie fanden die Kinder keine Ruhe. Ich wechselte mit Kind2 in sein Bett was bei Kind1 für Empörung sorgte, Kind2 fummelte noch an der Raufaser…um 21.30 Uhr atmete er dann gleichmäßig und der Mann kroch aus dem Schlafzimmer und ich aus dem Bett von Kind2.

So, jetzt wollte ich eigentlich noch für mein Karnevalskostüm sorgen (pinterest sagt, ich soll als Pfau gehen) aber meine Energie ist eher direkt ins Bett. Wenn ihr soweit gelesen habt: Wie war euer Wochenende? Mögt ihr so Alltagsberichte oder ist das zu langweilig?

Familie

Tschö Januar, hallo Februar!

Hallo Februar! Da hat das neue Jahr grade angefangen und dann ist der erste Monat auch schon rum. Das ging echt schnell. Ist vermutlich so, wenn man lauter tolle Sachen macht.

Ich war im Januar im Zoo, auf einem Bloggerinnen-Treffen, bei der Lesung von Mareice Kaisers wunderbarem Buch Alles Inklusive. Ich hab mit Sonja einen Podcast aufgenommen und mit den Kindern einen tolle Zeit verbracht (auch wenn alles hier nach Frühling schreit, weil der Bewegungsdrang meiner Kinder etwas mit ihrem Widerwillen gegenüber Kälte kollidiert). Mein Blog ist wieder bebloggbar und ich war regelmäßig beim Yoga.

Nebenbei habe ich jeden Tag etwas ausgemistet und entrümpelt. Im letzten Jahr kam ich ja zu nix und so sah es auch aus. Es hat sich so viel Ramsch angesammelt und dieses ewige: Das leg ich mal zur Seite falls ich mal bei einem Flohmarkt mitmache…das muss ich erst noch fotografieren bevor ich es bei ebay/Kleiderkreisel sonst wo reinstelle hat dafür gesorgt, dass sich hier Berge von Klamotten und (Spiel)zeug angesammelt haben, die endlich mal nach und nach raus müssen. Heute probiere ich momox aus, eine Seite bzw. App, mit der man Bücher und CDs/DvDs los werden kann. Man bekommt zwar selbst für neue Bücher recht wenig, aber 1. ist das aufm Flohmarkt nicht anders, 2. der öffentliche Bücherschrank hier um die Ecke ist immer brechend voll, so dass selten was dazwischen passt und 3. macht Kleinvieh ja auch mist. Alles was ich über solche Wege noch zu Geld machen kann, fließt in unsere Urlaubskasse.

Zeitpunkt und Ziel für unseren Urlaub stehen immer noch nicht fest. Der Mann muss gucken wann es beruflich passt. Ich würde gerne noch mal im Juni nach Ibiza, wir hatten aber auch über Korsika nachgedacht und trotz zweimal Kroatien hab ich immer noch nicht die Pilwitzer Seen gesehen – die Auswahl ist also groß. Die Kinder haben Kitaferien im August. Da wär es aber an unseren Wunschorten echt heiß und auch wenn ich Sonne echt mag, fang ich schon beim Gedanken an Istrien bei 37Grad wieder an zu schwitzen (mit Mobilwohnheim ohne Klimaanlage…).

Um im Budget zu bleiben überlege ich diesmal unsere Wohnung unterzuvermieten. Ich versuch mich mal bei Airbnb schlau zu machen, hoffe aber, dass wir privat jemanden finden. Das bedeutet ein bisschen extra Arbeit, z.B. mit Wohnung mal Grundreinigen und Wertgegenstände einlagern, aber wenn das klappt, wäre halt mehr Urlaub drin.

Falls wir also den Juni für unseren Familienurlaub wählen bliebe dennoch die Schließzeit im August. Da überlege ich – falls der Mann arbeiten muss – ob wwoofen für uns in Frage käme. Irgendwo nicht weit weg aber mit der Möglichkeit viel draußen zu sein. Ich glaube, ich bringe die Urlaubsplanung mit den ganzen Ideen fürs günstige Verreisen mal in einen geordneten Artikel. Später *hust*. Ich hab ja noch nicht mal unseren letzten Kroatienurlaub verbloggt, weil das in die Zeit fiel, in der mein Blog anfing zu streiken (oder besser gesagt mein Host, aber lassen wir das).

Das mit den Neujahrsvorsätzen läuft auch ganz gut…mir geht nur alles wieder zu langsam. Ich würd ja gern endlich mal loswerden, wie das beruflich hier so grad aussieht aber es ist immer noch nix fix. „Geduld“ als Wert an sich wollte ich aber eh üben 😉

Ein Foto vom Volksgartenteich. Mit Eisrand

Der Volksgarten. Mehr Winter gibt es in Köln nicht

Im Februar werde ich…

  • mit den Kindern ein paar Arzttermine machen (Augenarzt, HNO)
  • mit lieben Menschen aus dem Internet brunchen
  • mit Kind1 zur Schuluntersuchung gehen
  • Karneval feiern!
  • meine berufliche Zukunft konkretisieren
  • hoffentlich mit dem Mann mal ausgehen

(diese Auflistung ist angelehnt an die schöne Monatsbegrüßung von Carola auf frischebrise)

Was habt ihr im Februar vor?