All Posts By

Melanie

Interviews Feminismus und Mutterschaft

Interview Feminismus und Mutterschaft 13: Damit die Kinder sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entfalten können

Ich freue mich heute wieder ein Interview über Feminismus und Mutterschaft für euch zu haben! Frau Rabe ist mir zuerst auf twitter lieb geworden und dann wohnt sie dort, wo ich mein Auslandssemester gemacht habe, im schönen Norwegen…<3

Dein Name (egal ob klarname, pseudonym, blog…)

Ich nenne mich Frau Rabe, ich heiße auch tatsächlich mit Nachnamen so, mein Vorname ist allerdings nicht Frau.(Und sie bloggt auf Rabensalat einen tollen Tagebuchblog muss die Interviewerin hier ergänzen)

Frau Rabe von Rabensalat.blog

Frau Rabe

Hast Du (eigene, adoptierte, zu pflegende…) Kind(er), möchtest Du welche, hast Du Dich bewusst dafür/dagegen entschieden, welche Voraussetzungen bräuchtest Du um Kinder bekommen zu können/wollen?

Ja, ich habe zwei Kinder: Michel ist jetzt viereinhalb und Pippi ist etwas über anderthalb. Kinder wollte ich schon immer, auch gerne „früh“ (Michel habe ich mit 27 bekommen und im Geburtsvorbereitungskurs war ich die Zweitjüngste). Letztlich ging es mit beiden Kindern dann nach Entschluss sehr fix, genau genommen hat eins den Entschluss nicht mal abgewartet, aber so ist eben das Leben: manchmal lässt es einem keine Zeit zum Grübeln.

Spielt der leibliche Vater eine Rolle? Oder anders: welche Rolle spielt er (für Dich/für die Kinder)?

Ja, also, wir sind verheiratet, wohnen zusammen, haben uns lieb und vor, das noch eine Weile so zu belassen. Für die Kinder ist er der allerbeste Papa, den man sich vorstellen kann.

Teilst Du Dir die Sorgearbeit fürs Kind mit jemandem? Wie? Und wie wäre es Dir am Liebsten?

Mein Mann und ich teilen uns die Sorgearbeit 50/50. So wollten wir es beide bevor die Kinder da waren und so wollen wir es immer noch.

Wenn Du in einer Partnerschaft lebst: Wie teilst Du Dir Lohn- und Sorgearbeit? Gab es dazu “Verhandlungen”? Was waren die Gründe für Eure Arbeitsteilung?

Wir (erwerbs-)arbeiten beide Vollzeit, dazu gab es in dem Sinne keine Verhandlungen. Klar, es gab Gespräche in beiden Schwangerschaften, wer nach der Geburt wie lange zu Hause bleibt. Beim ersten Kind waren wir uns da sehr schnell einig, dass jeder 7 Monate Elternzeit nehmen würde. Beim zweiten Kind wollte ich gerne etwas länger (9 Monate) zu Hause bleiben, das sprachen wir einmal durch und dann war es auch in Ordnung für ihn. Dass die Kinder mit ungefähr einem Jahr in den Kindergarten kommen würden, sprachen wir auch kurz durch, waren uns aber auch da schnell einig. Ansonsten reden wir natürlich dauernd über Kleinigkeiten der Aufgabenverteilung: Wer geht mit Michel zum Schwimmkurs, wer kauft in der Zeit für die Woche ein. Sowas eben. Dass wir uns aber die Lohnarbeit und auch die Sorgearbeit teilen war schon lange vor den Kindern klar und ist irgendwie eine der Grundfesten unserer Beziehung.

Was bedeutet für Dich Mutterschaft? Steht diese Bedeutung für Dich in einem Konflikt zu Deinem Feminismus-Verständnis?

Diese Frage ist unheimlich schwer zu beantworten, finde ich. Mutterschaft bedeutet für mich so vieles! Zuerst mal begleite ich meine Kinder beim Großwerden. Ich bin in allen Lebenslagen für sie da. Das ist eine riesige Verantwortung, an die ich mich erstmal gewöhnen musste: zusehen, dass die Kinder nicht nur irgendwie groß werden, sondern auch die Möglichkeit bekommen, sich entsprechend ihrer Vorlieben und Fähigkeiten entfalten zu können. Außerdem lege ich auch einen gewissen Wert darauf, dass sie nicht nur sich selbst entfalten sondern dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch Rücksicht auf andere und deren Bedürfnisse nehmen. Allerdings sehe ich das alles nicht als meine alleinige Aufgabe als Mutter an, sondern als Aufgabe von Eltern allgemein und sogar auch als Aufgabe der gesamten Gesellschaft. Insofern sehe ich da gar keinen Konflikt zum Feminismus, wie ich ihn lebe.

Was braucht es Deiner Meinung nach, um feministische Mutterschaft zu leben? Welche Rahmenbedingungen bräuchtest Du, politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, um Deine Vision vom “guten Mutter- und Feministin-Sein” leben zu können?

Ich möchte echte Entscheidungsfreiheit, für alle und bei allem. Zum Beispiel könnte ich in den USA glaube ich nicht gut leben, weil meine Vorstellungen vom „Karriere machen“ da vermutlich sehr mit meiner Vorstellung vom Mutter sein kollidieren würden. Die Kinder kaum wach zu sehen, weil ich immer arbeite, wäre nicht so mein Ding. Das ist aber meine Sicht der Dinge, die kann ja bei jeder anders aussehen! Ich wünsche mir einfach, dass jede so leben kann, wie sie möchte und das der damit verbundene gesellschaftliche Druck abgeschafft wird. Weg mit dem Rabenelternmythos und weg mit dem Glucken-Narrativ. (Überhaupt, wo kommen diese ganzen Vogel-Vergleiche her?)

Was bedeutet Dein Feministin-Sein für die Erziehung Deines_r Kind_er? (z.B. Vorbilder suchen, was für Stereotype ans Kind herangetragen werden, Kleider-/Spielzeugwahl)

Fangen wir mal hinten an: mir ist wichtig, dass die Kinder nicht stereotyp rosahellblau gekleidet herumlaufen. Weil ich rosa und hellblau nämlich hässlich finde. Außerdem war mir beim Kauf von Michels Sachen schon klar, dass er kein Einzelkind bleiben sollte und alles im Zweifel doppelt kaufen, weil „man ja ’nem Mädchen kein blau anziehen kann“, sehe ich überhaupt nicht ein. Also bekam Michel schon hauptsächlich farbenfroh-bunte (rote, gelbe, grüne, orange, kräftig blaue…) Sachen und Pippi trägt die jetzt eben auf. Pippi hat auch einen rosa-lila-hellblau gestreiften Body – von Michel noch. Als Michel ein Kleid haben wollte, um das beim Kindertanzen zu tragen (weil „Zum Tanzen muss man ein Kleid anhaben!“) haben wir ihm eins gekauft und ihn das natürlich auch anziehen lassen. Pippi hat auch (einige wenige) Kleider, auf einem fahren Kaninchen Skateboard. Seit einiger Zeit hat Michel aber mehr Lust auf „typische Jungskleidung“, das lässt mich innerlich würgen, schon allein, dass er das so sagt, aber letztlich ist es seine Entscheidung, ich kann ihn ja nicht zwingen, im roten Marienkäferpulli in den Kindergarten zu gehen. Offenbar ist es im Moment für ihn ganz wichtig, sich als Junge mit allem, was ihm seine Peers so als dazu gehörend vorleben, zu definieren. Manche Sachen kaufe ich halt einfach nicht (armes Kind).

Mich erstaunt das bei Michel gar nicht mal so, ich war darauf vorbereitet, dass diese Phase irgendwann kommen würde. Trotzdem fühlt es sich ein bisschen so an, als wäre ich mit viereinhalb Jahren des „Geschlechtsidentität definiert sich nicht über Körperteile und schon gar nicht über Farben“-Mantras kläglich gescheitert. Mir bleibt noch die Hoffnung, dass es bei beschreibenden Zuschreibungen bleibt und die Wertungen ausbleiben. Von mir aus kann das Kind gerne meinen, der blaue Badezusatz sei „nur für Jungs“, solange es nicht auch meint, dass Mädchen wegen des rosa Badezusatzes schlechter rechnen können oder sich wegen der langen Haare nicht als Managerin eignen. Das ist sowieso meine Hoffnung für die Zukunft: dass einfach jede*r sich wie auch immer kleiden und geben kann, ohne dass darauf ein Rattenschwanz an Wertungen folgt. Klischeehaft ausgedrückt: rosa Glitzer-Prinzessinnen als Vorstandsvorsitzende und breitschultrige, bärtige Kindergärtner.

Hast Du andere Mütter in Deinem Umfeld, die was mit Feminismus anfangen können? Wo holst Du Dir Unterstützung?

Kaum. Leider. Liegt aber auch ein bisschen daran, dass ich in Norwegen wohne und da die Gleichberechtigung schon sehr viel weiter gediehen ist, was dazu geführt hat, dass viele den Feminismus als „nicht mehr so wichtig“ ansehen. Was einerseits super ist, andererseits furchtbar, aber das ist eine andere Geschichte, die aufzudröseln hier zu weit führen würde.

Unterstützung in Form von Zuspruch und Inspiration bekomme ich hauptsächlich durch Medien: feministische Bücher, Podcasts, Blogs und meine heiß geliebte Filterbubble.

Welche Bedeutung hat Erwerbsarbeit für Dich?

Erstmal muss ich irgendwas arbeiten, um Essen auf den Tisch stellen zu können und die Wohnung warm zu bekommen. Da bin ich pragmatisch, im Moment ist das eben noch nötig. Mein Traum wäre es, nicht aus solchen Sachzwängen heraus arbeiten zu müssen, dann würde ich nämlich nur noch aus Spaß arbeiten. Ich würde aber wohl meinem Beruf oder etwas sehr artverwandtem weiter nachgehen, weil mir das Spaß macht, ich das gut kann und ich da viel Bestätigung erfahre. Die intrinsische Motivation zum Arbeiten ist also durchaus gegeben, unterstützt von der extrinsischen (Geld). Mir ist aber auch klar, dass ich da Glück habe, dass ich einen Job habe, der mich erfüllt und dessen Verdienst zum Leben gut reicht, das könnte auch anders sein. (Ach so: keinen eigenen Verdienst haben und finanziell von der Gunst meines Partners abhängig sein kam nienicht in die Tüte. Nicht mal kurz oder nur ein bisschen.)

 

Welche Konflikte/Spannungen spürst Du zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Deinem Verständnis von Feminismus und Mutterschaft?

Puh, da sind noch ganz schön viele Spannungen. Zum einen ist da dieses große Missverständnis, dass Feminist*Innen sich nicht für Menschen, die sich vornehmlich um ihre Kinder kümmern, interessieren oder einsetzen. Da sind viele Vorurteile gegenüber dem Feminismus(TM), die zu betonen und zu wiederholen aber ja auch die Medien und die Politik und überhaupt alle nicht müde werden. Deshalb ziehen manche schon die Augenbraue hoch, wenn ich sage, ich sei Feministin. Zack, hat man den Männerhasserin-Stempel auf der Stirn. Dabei finde ich, mein Feminismus geht ganz prima überein mit meiner Vorstellung von Mutterschaft und auch andere Elternschaftskonzepte haben da ihren gleichberechtigten Platz. Als Feministin wünsche ich mir, dass die Entscheidung für mehr Familienarbeit und weniger Lohnarbeit nicht mehr auch eine Entscheidung für ein großes finanzielles Risiko und potentielle Alterarmut ist. Als Feministin wünsche ich mir außerdem, dass Menschen aufhören, bei der Wahl von Angestellten den Familienstand abzuklopfen. Ganz generell und im Speziellen den von Frauen*, zumindest solange die selben Menschen sich nicht davon befreien können, aus dem Familienstand auf die Fähigkeiten als Mitarbeiter*In zu schließen. Ich wünsche mir, dass aufgehört wird, die Nase zu rümpfen über Menschen die nicht Stillen/lange Stillen/nur kurz in Elternzeit gehen/sehr lange Elternzeit nehmen/Karriere machen/Holzschmuck bei Dawanda verkaufen/ihre Söhne Kleider anziehen lassen/ihre Söhne Kampfsport machen lassen. Generell einfach das Entkoppeln von Geschlecht und Wertung. Da ist noch viel zu tun, ich hoffe, mit meinen zwei feministisch aufwachsenden Menschlein meinen Teil dazu beizutragen.

Vegane Rezepte

Fruchtriegel selber machen (einfach, schnell und vegan)

Neulich wollte ich eigentlich RawBites selber machen. Ich hatte mir mal eine im Yoga-Studio gekauft, als ich kurz vor der Stunde merkte, dass ich einen ziemlich leeren Magen hab. Die kosteten 2 Euro das Stück! Ganz schön viel fand ich…

Aber diesen Geschmack von Erdnusscreme und getrockneten Früchten…hmmmm! Den wollte ich auch. Außerdem dachte ich, dass das ne prima Sache wäre um die Brotdosen der Kinder ein bisschen aufzupeppen. Ihr glaubt gar nicht, wie viel trockene Stullen ich weg geschmissen habe, seit die Kinder in die Kita gehen.

Nun ja, ich glaube um einen echten RawBite selber zu machen hätte ich kein Mehl verwenden dürfen und sie auch nicht backen sollen…raus gekommen sind aber die leckersten Fruchtschnitten der Welt! Ehrlich! Optisch haben sie noch Nachholbedarf, aber da lass ich mir noch was einfallen. Dafür sind sie schnell gemacht, voll fruchtig und vegan.

Selbstgemachte Obstriegel

Egal ob für die Brotdose, fürs Picknick oder den Sonntagsbrunch – diese selbstgemachten Fruchtschnitten sind so schnell fertig und lecker, die schmecken immer!

Zutaten

Ihr wisst, bei mir ist kochen meist mit Improvisation verbunden. Die Mengenangaben sind ein bisschen Freestyle und ich stelle direkt ein paar Alternativen für die Zutaten vor:

  • Eine volle Hand Trockenfrüchte (z.B. Datteln, Feigen, Apfelringe)
  • eine weiche Banane (oder ein Löffel Apfelmus, beides optional)
  • 6 Esslöffel Dinkelmehl (oder ein anderes Mehl, das grad da ist)
  • 1-2 große Esslöffel Erdnussmus (Mandel- oder Cashewmus)
  • ein paar Leinsamen (oder Chiasamen falls ihr Hipster seid)
  • wenn es euch noch nicht süß genug ist, einen Klecks Sirup (z.B. Holunder)

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Masse sollte etwa die Konsistenz von Kuchenteig haben, ein bisschen fester ist aber nicht schlimm. Gegebenenfalls noch etwas Mehl oder Trockenfrüchte hinzufügen. Das Ganze auf ein gefettetes Blech geben und verstreichen.

Bei 180Grad ca 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Blech lösen und in Streifen schneiden.

Nachhaltiges Familienleben

Nachhaltiges Familienleben: Rahel von mamadenkt

Ihr Lieben, das ist der (vorerst) letzte Interviewbeitrag zum nachhaltigen Familienleben und ich freue mich umso mehr, dass Rahel den Abschluss macht!

Stelle Dich (und ggf. Deinen Blog) bitte vor

Mein Name ist Rachel, ich bin Mitte 30 und lebe mit meiner Familie im Hunsrück. Auf MamaDenkt geht es um Minimalismus, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Themen, die uns alle etwas angehen. Unser Alltag als Familie, unsere Versuche, Projekte und Abenteuer rücken hier immer wieder in den Fokus.
Mein Wunsch ist, die Welt positiv, fair und nachhaltig zu gestalten. Als Familie sieht das manchmal etwas anders aus, als wenn ich alleine oder nur mit meinem Partner in Sachen Green Living unterwegs bin. Wir haben andere Kompromisse zu finden und einzugehen. Bestimmte Frage stellen sich uns nicht oder aber ganz besonders, weil wir eben Familie und damit mehrere sind.
Auf meinem Blog stelle ich in Frage, erzähle von unseren aktuellen Experimenten, berichte von Rückschlägen und was für uns dabei heraus kam. Außerdem gebe ich wertvolle Internet-Fundstück an meine Leserschaft weiter.

Rahel bloggt auf mamadenkt über Minimalismus als Familie

Rahel bloggt auf mamadenkt über Minimalismus als Familie. Bei mir im Interview erzählt sie warum Minimalismus für sie Freiheit bedeutet

Welches Thema/Unterthema aus dem Bereich „nachhaltig Leben“ (vegane Ernährung, plastikfrei, Minimalismus….) ist Dir besonders wichtig und warum?

Ich persönlich habe über das Reduzieren, das einfache Leben und den Minimalismus den Wunsch nach mehr Green Living entwickelt. Für mich bedeutet das, mit meiner Familie ein grüneres, nachhaltigeres und einfacheres Leben zu gestalten als voher.
Plastikfreier zu leben, weniger Müll zu produzieren, meinen ökologischen Fußabdruck einzugrenzen und die Konsequenzen eines vermeintlich komfortableren Lebens bewusst zu machen.
 Ich bin in spätestens 60 Jahren nicht mehr hier. Meine Kinder unter Umständen sehr wohl. Und deren Kinder auch. Ich fühle mich verantwortlich für das, was ich als Erbe hinterlasse. Ich fühle mich verantwortlich dafür, dass meine Kinder Persönlichkeiten werden, die Selbstbewusstsein und Verantwortlichkeit entwickeln und einsetzen.

Aus ganz persönlichen Gründen interessiert mich: wie ist das mit deinem Partner/Deiner Partnerin: ziehen die am gleichen Strang, musstest Du Überzeugungs- oder Aufklärungsarbeit leisten?

Ich hatte das große Glück, dass mein Partner und ich gleichzeitig in eine ähnliche Richtung losgegangen sind. Wir haben gemeinsam entschieden, unseren Besitz zu reduzieren. Gemeinsam haben wir uns über Themen, wie Selbstversorgung, reduziert Leben, vegane Ernährung oder plastikfreies Leben ausgetauscht und ausprobiert.
Natürlich sehen wir manche Dinge anders. Mein Mann findet den Kauf von Apfelsaft in Flaschen viel mühseliger als ich. Dafür bin ich schnell rückständig, was das Aufzeichnen von Ausgaben für unseren Haushalt betrifft. Dennoch versuchen wir am Ball und vor allem im Gespräch zu bleiben. Insbesondere über scheinbare Banalitäten.

Was ist mit dem Rest der Familie (vor allem den Kindern) und Freund_innen…backst Du Dir beispielsweise einen veganen Kuchen für Einladungen woanders, dürfen die Kinder das Grillwürstchen nicht essen, gibt es keine Mitgebsel am Kindergeburtstag…

Wir haben uns entschieden, niemandem unseren Lebensstil aufzuoktruyieren. Ich glaube, dass das zu Abschreckung führt und das ist das Letzte, was ich durch unsere Art zu leben erreichen möchte. 
Ich bin davon überzeugt, dass wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir leben und wir unsere Kinder und Enkelkinder später leben können und wollen. Natürlich färben meine alltäglichen Entscheidungen auf meine Kinder ab. Sie werde ohne Fernseher groß und bekommen mit, dass ich knauserig bin, was den Kauf von Süßigkeiten in doppelten Plastikvepackungen angeht.
Meinen eigenen veganen Kuchen würde ich nicht mitbringen. Wahrscheinlich würde ich anbieten auch einen Kuchen zu backen und der würde vermutlich vegan sein, ohne dass jemand davon Wind bekommt.
Mitgebsel am Kindergeburtstag sind auch bei uns Thema. Ich weigere mich diese Mini-Plastiktüten zu kaufen. Nichtsdestotrotz lasse ich mir ein anderes nachhaltigeres Give away für meine Jungs einfallen. Ich bin daher vermutlich sehr viel häufiger und länger auf der Suche nach Alternativen.

Was sind die Fragen oder Einwände, die Dir am häufigsten zu Deiner/Eurer Lebensweise begegnen und was erwiderst Du darauf? Was ist z.B. mit Einwänden wie „ist mir zu aufwändig/zu teuer/zu viel Verzicht“?

Am häufigsten mussten wir uns schon den Hinweis anhören, dass wir Bescheid geben, wenn wir auch unsere Stühle wegreduziert haben. Soweit sind wir noch nicht, daher mussten wir die Info noch nicht durchgeben.
Wenn wir uns unterhalten, dann gibt es diese Einwände kaum bis gar nicht. Ich komme also gar nicht dazu, mir Antworten auf diese Einwände zu überlegen.
Zu aufwändig – Menschen, die uns kennen würden vermutlich nicht auf die Idee kommen, dass unser Leben aufwändiger ist. Denn sie wissen, dass zumindest ich es einfach mag. Ich mag es, wenn ich nicht mit zu viel Aufwand beschäftigt bin, denn unser Leben als fünfköpfige Familie ist trubelig genug. Jedes Projekt, jeder Versuch muss umsetzbar bleiben. Das ist das A und O für mich.
Zu teuer – bei unserem Lebensstil stimmt das so einfach nicht mehr. Wir haben keinen Fernseher, keine teuren Entertaining-Geräte, wir gehen nicht zum Friseure, reparieren Geräte und Besitz selber, sofern nötig und schaffen nicht neu an. Wir sparen an vielen Stellen viel Geld ein, das wir dann tatsächlich gut für ökologisch hergestellte Produkte einsetzen können.
Verzicht – das Empfinden habe ich nicht. Vielleicht kommt das bei unserem Gegenüber auch so an. Ich glaube, ich wirke sehr viel glücklicher als so manch anderer, obwohl wir nur ein Gehalt zur Verfügung haben, mein Mann an einem BurnOut leidet und wir auf bestimmte Dinge sehr gerne verzichten.
Womit wir eher immer mal wieder konfrontiert werden, dass wir so gut wie kein Fleisch und wenig Milchprodukte zu uns nehmen. Dass das doch total ungesund ist und unsere Kinder unterversorgt seien, was wichtige Vitamine angeht. Dabei handelt es sich eher um Nährstoffe, nicht so sehr Vitamine, die uns abhanden kommen könnten, wenn wir nicht mehr Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Gemüse verzehrten. Was die Nährstoffversorgung angeht, habe ich das Gefühl oft informierter zu sein als so manch anderer.
Dennoch: Ich stelle genau das meinen Kindern frei. Wenn sie mal Joghurt essen wollen, dann dürfen sie das. Allerdings kommen sie nicht umhin, auch ehrliche Antworten von mir zu bekommen, wenn die Frage aufkommt, woher die Milch kommt.

Was findest Du am Bereicherndsten an Eurer Lebensweise?

Ich liebe die Einfachheit, die sich für uns daraus ergibt. Wir haben viel Raum und viel Zeit freigeschaufelt. Für uns, als Familie, für Freunde. Bei meinen Kindern und bei mir erlebe ich viel Ausgeglichenheit, wenn wir draußen unterwegs sind oder Zeit als Familie miteinander verbringen. Das finde ich persönlich das wertvollste an diesem etwas anderen Lebensstil.

Was sind die einfachsten Dinge, die jeder umsetzen kann um (vegan_minimalistisch_plastikfrei) zu leben – wenn jemand Dich fragt, wo sie_er anfangen soll, welche Tipps würdest Du geben?

Auf Anhieb fallen mir ein:
– in Bad und Küche aufbrauchen, was da ist
– dreimal überlegen, was wirklich neu eingekauft werden muss
– Stoffbeutel in der Handtasche, Klappbox im Auto
– Joghurt, Milch, Saft, Konserven – aus dem Glas
– Stoffbinden oder Lady-Cup
– Vorher/Nachher-Fotos von Ecken machen, die entrümpelt werden …
Zwei grundsätzliche Tipps für die Umsetzung der einfachen Dingen:
Einfach anfangen. Sich nicht abhalten lassen, denn die kleinen Schritte bringen einen überhaupt erst einmal auf den Weg.
Nicht stressen. Rückschläge und Irrtümer gehören dazu. Na und? Daraus lässt sich lernen. Wenn etwas nicht gleich so funkioniert, wie ich mir das vorstelle, dann stampfe ich nicht gleich alles ein, was ich bislang erreicht habe, sondern überlege: „Ok, das war nicht zielführend. Das hat mich gestresst. Wie und was könnte ich anders machen?“

Zum Schluss: Deine Literatur-, Blog- und Filmtipps für den Aus-/Umstieg?

Mich haben weniger Dokus mit erschreckenden Infos zum Umstieg getrieben. Es waren tatsächlich Menschen hinter diversen Blogs oder auch bestimmte Bücher.
Zunächst ein paar Literaturtipps:
•    Widerstand ist zweckmäßig von Harald Welzer
•    Vegan Homdemade von Lisa Pfleger (An ihren Büchern gefällt mir besonders ihre Einfachheit und Umsetzbarkeit)
•    Organized simplicity von Tsh Oxenreider (gibt es leider nur im englischen)
Außerdem lande ich immer wieder auf folgenden Webseiten und Blogs:
•    Experiment Selbstversorgung (tolle Tipps zum Selbermachen)
•    Frau DingDong (Hier fing für mich das Green Living im Netz überhaupt erst an)
•    Apfelmädchen (Svenja und Marc haben in ihren Netzhighlights auch immer wertvolle Linktipps oder kommen auf die ein oder andere neue Challenge-Idee)
•    Fräulein im Glück (anregende Bildaufnahme, nachhaltiges Leben mit Familie)
•    Greenpeace Magazin (print und online)

Familie

Ein Wochenende mit Modellbauausstellung und Tierpark

An Wochenenden, an denen der Mann da ist, haben wir schon oft das Bedürfnis „was zu erleben“. Dieses Wochenende ergab es sich auch fast wie von selbst. In Dortmund war Modellbauausstellung, was ein Ereignis! Den Kindern versprachen wir eine Überraschung, packten unsere Sachen und fuhren schon vormittags los.

Sogar Kind2 darf einen ICE fahren

Im Dunkeln Modellbauflugzeuge fliegen…muss ein Spaß sein

Für Kinder gab es überall Beschäftigung

In allen Hallen summte und brummte es. Eisenbahnen, Autos, Flugzeuge, Hubschrauber, Drohnen – alles in Miniatur. Für viele ein leidenschaftliches Hobby (und kostenspielig! Was man da an Geld lassen konnte…).

Die Kinder hatten einen riesen Spaß und wir hatten Mühe, von Stand zu Stand zu kommen. Die Kinder hätten gut und gerne den ganzen Tag in einer Halle verbringen können. Es war gar nicht so einfach, sie zum Weitergehen zu überreden. Aber nur wenige Schritte weiter das nächste WOW!!! Selbst ich, die sonst fast gar nichts mit dieser Art von Spielzeug zu tun hatte, ließ sich ein wenig mitreißen von der Begeisterung.

Anschließend noch kurz bei der Familie des besten Freundes vorbei auf einen Kaffee und dann zurück nach Köln. Da waren dann auch alle platt, die lange Fahrt, der ganze Input. Naja, ist ja nur eine Außnahme…

Am Sonntag hieß es wieder ab ins Auto. Wir fahren mit Freunden im Tierpark und Greifvogelstation Hellenthal verabredet. Meine Naivität überrascht mich immer wieder. Ich hab prinzipiell nix gegen Tierhaltung. Zoos kann ich mir ganz gut anschauen. Eigentlich. Aber es gibt auch Situationen, da kommt mir das Würgen. Die Orcas zum Beispiel im Loro Park auf Teneriffa. Und eben die Greifvögel in der Station Hellenthal. Hockten da auf einer Wiese, an den Krallen angekettet mitten in der Sonne und ohne Schatten. Adler, Uhus, Bussarde…schnell weiter zum Spielplatz.

Wildschweine im Matsch

Ein Eis in der Sonne muss sein

Fernsehn für Kind2

Wie schwer ist eigentlich so ein Geweih?

Notiz an mich selbst: Nächst mal vorher recherchieren, wohin wir da fahren. Das Wildgehege gefiel mir ansonsten gut aber der Greifvogelstation geb ich nie wieder einen Euro.

Einen guten Start in die nächste Woche!

Fantastisches

(Liebes)Brief an meine Grundschullehrerin

Kind1 kommt dieses Jahr in die Schule. Im Vorfeld haben mich viele Eltern der anderen Kindergartenkinder gefragt, in welcher Schule wir ihn anmelden, ist ja ein riesen Ding, Schulwahl. Auf dem Spielplatz ist es grade ständig Thema, man redet darüber, warum und wo man seine Kinder in die Grundschule schickt. Ich bin da sehr pragmatisch ran gegangen: Die Schule, die am besten von unserer Wohnung aus zu erreichen ist – keine große Straße über die er gehen muss oder Ampel.

Das heißt nicht, dass mir die Schule selber egal ist. Aber ob es da jetzt drei Fremdsprachen oder einen Kader des 1. FC Köln gibt – das ist mir sowas von Wumpe. Ich hab von der Schule nichts Schlechtes gehört und bin der Meinung: Letzten Endes entscheidet sich ein Großteil an der Lehrperson selber. Das ist meine ganz persönliche Erfahrung. Inzwischen kann ich einordnen, was für einen großen Einfluss meine Grundschullehrerin auf mich hatte…und wollte ihr das darum mal schreiben.

Für alle (Grundschul-)Lehrer_innen da draußen!

Ein Foto aus Grundschultagen

Ein Foto aus Grundschultagen

Liebe Frau S.

ich hoffe, Sie erinnern sich noch an mich – ich war Ihre Schülerin, ich glaube in Ihrer ersten Klasse, die Sie als Klassenlehrerin übernommen haben.

Lieber spät als nie dachte ich, ich sage Ihnen mal Danke. Oft machen einem ja erst die späteren Ausbildungsschritte klar, das der Grundstein in den ersten Schuljahren gelegt wird. Kurz gefasst bin ich mir heute sicher, dass mir das Lernen so leicht fällt, weil Sie immer ermutigend waren. Ich bin sicher, wäre ich etwa bei der Lehrerin, die meine Schwester später hatte gelandet, wäre meine weitere Schullaufbahn anders gewesen…

Ich kann mich nicht erinnern, dass Sie mir gegenüber ungeduldig, geschweige denn herablassend waren. Sie haben immer das Gute betont, nie auf den Schwächen rumgetrampelt. Selbst meine recht kreativen Geschichten, warum ich meine Hausaufgaben nicht gemacht habe, nahmen Sie gelassen, manchmal fast schmunzelnd, zur Kenntnis.

Es machte Spaß bei Ihnen Schülerin zu sein und oft machte ich meine Aufgaben besonders gut, um IHNEN eine Freude zu machen – wie Kinder sich das halt manchmal so vorstellen: Der Ernst des Lebens so abstrakt, aber die Freude der Lehrerin so unmittelbar und konkret. Und diese Freude am Erfolg & Fortschritt Ihrer Schüler_innen merkte man Ihnen an – keine_r von uns war Ihnen gleichgültig. Ich erinnere mich auch an Ihre Sorgenfalten, wenn einer der unruhigen Schüler den Unterricht störte und Sie überlegten, wie man ihn wieder in die Gruppe einbinden konnte – ohne ihn zu beschimpfen oder ihn zum Schuldigen an der Störung zu machen.

Sie sahen jedes Kind als Individuum. Und behandelten es auch so, so gut das eben in einer Gruppe von 24 Kindern ging.

Auch meine persönlichen Sorgen und Probleme haben Sie stets behutsam angeschaut und mit mir besprochen. Wenn ich mich mal aus der Klassengruppe ausgeschlossen fühlte, haben Sie mir immer wertschätzend zur Seite gestanden.

Ich hoffe, Sie hatten auch in den Jahren nach uns eine gute Zeit als Lehrerin und Ihre Haltung gegenüber Schüler_innen nie geändert.

Für meinen Sohn hoffe ich, dass er auf ebenso wertschätzende und empathische Lehrer_innen trifft, bei denen die Beziehung vor der Leistungsvermittlung steht – das eine geht nämlich nicht ohne das Andere.

Herzliche Grüße, Ihre

Melanie

Heute würde man den Unterrichtsstil meiner Lehrerin vielleicht als beziehungsorientert definieren. Ich bezweifle, dass es das als Unterrichtsfach in den Leherseminaren gab damals. Und vermutlich heute auch noch nicht. Ich würde es mir aber wünschen.

Fantastisches

Was machst Du eigentlich den ganzen Tag (WMDEDGT 04/17)

Mein erstes Mal ^^- Frau Brüllen fragt jeden Monat, was man denn eigentlich so am 5. eines Monats macht – und sammelt alle Beiträge hier.

06:irgendwas Uhr: Kind2, das neben mir liegt, brüllt nach seiner Flasche. Der Mann steht schon unter der Dusche und kann die Bitte nicht erfüllen, also steh ich selber auf, hilft ja nix. Ich schaue auf dem Weg zurück ins Bett nach Kind1, sehe aber nur ein paar Haare unter seiner Decke. Ist ja auch noch früh.

Kind2 hustet und das klingt gar nicht gut. Da ich vergangenen Freitag schlimm Halsweh hatte ahne ich schon, dass es heute auf Kinderarzt und zu Hause bleiben rausläuft. Find ich diesmal nicht ganz so schlimm. Bis jetzt waren dies Jahr alle gesund und da ich auch keinen Arbeitgeber mehr anrufen muss und das blöde Gefühl „Mutter-mit-Kind-ah-krank…“ darum wieder zurück in den Schrank mit den 50er Jahre Gedanken kann bleib ich entspannt. Der Mann hat Frühstück für die Kids vorbereitet. Er selber fährt früh auf eine Messe und sagt nur kurz Guten Morgen in die Runde und ist schon aus der Tür.

07:20: Kind1 kommt rüber ins Bett. Wir schnuffeln kurz und gehen dann in die Küche. Das morgendliche „Zieh Dich bitte an, hast Du schon Zähne geputzt, warum umhimmelswillen bist Du immer noch nicht angezogen“ klingt heute fast entspannt. Ich rufe kurz beim Kinderarzt an der Kind2 und mich für 09:30 bestellt. Während ich mich dusche frühstücken die Kinder noch je 25 Trauben (dieser Punkt ist für den weiteren Verlauf des Tages noch relevant).

Wir schaffen es schon um 08:40 aus dem Haus. Wenig später sind wir im Kindergarten. Ich bringe Kind1 in seine Gruppe und melde Kind2 bei seiner ab.

10 Minuten später sitzen wir im Café. Da die Energie aus Kind2 ein bisschen raus ist, schafft es sogar 15 Minuten still sitzen. Kind2 trinkt Milchschaum, ich Milchkaffee.

Um 9:30 sind wir in der Praxis. Kind2 ist nach einer etwas schmerzhaften Untersuchung beim HNO vor wenigen Wochen nicht so ganz kooperativ, die Ärztin diagnostiziert aber recht schnell Pseudokrupp. Wir inhalieren eine Runde (ich halte ihm den Inhalator ungefähr auf Kinnhöhe während er auf meinem Handy Fiete spielt). Kriegen noch Kortisonzäpfchen für den Notfall in der Nacht.

10:00 Uhr. Kind2 ist eigentlich gut drauf und möchte Zug fahren. Wir warten auf die Straßenbahn als er einen Hustenanfall bekommt – hallo Trauben, da seid ihr ja wieder!!! Damit hat es sich erst mal mit dem Zugfahren und ich schiebe das protestierende Kind Richtung Badewanne. Wir machen Pause am Kiosk, denn wer Pseudokrupp hat, darf auch morgens schon Eis essen.

Eis für Kind2

Eis für Kind2

11.00 Uhr. Ich habe ein nettes Telefonat und erledige ein paar Dinge am Computer, Kind2 wird vom Grüffelo betreut – wir schauen die DVD 5 mal. In Worten: FÜNF MAL NACHEINANDER (oder noch mehr? Knapp zwei Stunden vergehen…kommt etwa hin?). Dann pack ich die Sachen zusammen, heute hat Kind1 nämlich bouldern und ich hole ihn früher vom Kindergarten ab.

14:45 Uhr – das ist knapp. Kind2 war nörgelig, weil müde und wollte lieber mit seinem Laufrad zum Kindergarten. Das würde aber dann ewig dauern auf dem Rückweg also hab ich ihn mir in die Rückentrage gepackt und bin los. Kind1 freut sich uns zu sehen und dass es zum Bouldern geht. Beeilen tut er sich trotzdem nicht. Schnell zurück nach Hause, Fahrrad für Kind1 holen und mein Rad. Kind2 hinten drauf und los durch den Kölner Straßenverkehr zur Boulderhalle.

Ich denke wieder daran, woraus Mutterschaft hauptsächlich besteht: Aus Schweiß. Ständig schleppt, hebt man was, bückt sich, drängelt, hat bei schönem Wetter die zu dicke Jacke an oder…irgendwas ist immer, alleine die Logistik.

15.05 Uhr. Wir kommen an der Halle an, Kind1 zieht sich für seine Verhältnisse blitzschnell um. Ich radle mit Kind2 weiter zum Rhein. Wir gucken Schiffe und Menschen. Und entdecken auf der anderen Rheinseite eine Schafherde. Der Schäferhund läuft die ganze Zeit auf dem Hang hin und her. So stehen wir bestimmt 20 Minuten. Dann fahre ich weiter, weil der Wind doch ordentlich ist. An der nächsten Ampel schau ich und sehe, dass das Kind eingeschlafen ist…

Der Rhein

Der Rhein

Auf dem Fahrrad eingeschlafen

Auf dem Fahrrad eingeschlafen

Um 16:00 Uhr holen wir Kind1 und fahren zurück. Wir sind noch mit dem Patenonkel von Kind2 und dessen Babytochter zum Eis essen verabredet. Ja genau, Kind2 darf heut noch eins essen. Um kurz nach fünf sind wir dann zu Hause. Die Kinder schauen noch eine Stunde Fernsehen während ich arbeite und das Essen vorbereite. Es gibt heut nur Abendbrot, den Kindern macht das aber nichts und es kommt auch meiner Erkältung entgegen.

Eis Nummer 2

Eis Nummer 2

18:55 Uhr, die Kids und ich liegen im Bett. Es folgt noch eine Sendung „Elefant, Tiger und co“, anschließend erzählt Kind1 noch 12 Fritzchen Witze mit je 4 Minuten Länge (und ohne Pointe) und dann werd ich bei nem Kölsch die Wohnung wieder sauber machen. Schönen Abend euch!

Edit – 19:07: Der Paketbote klingelt und bringt mir ein Geschenk von meiner Patentante <3. „Celebrating Whole Food“ von Amy Chaplin. Ich freue mich aufs Kochen…vegane & vegetarische Gerichte & Basics.