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Melanie

Nachhaltiges Familienleben

Interviews Green Living: Julia von Trippingtribe

Stelle Dich (und ggf. Deinen Blog) bitte vor

Hallo, mein Name ist Julia. Ich bin 35 Jahre alt und komme aus Bayern.
2014 haben mein Mann und ich uns auf einer Backpacker-Tour durch Indien kennengelernt. Mittlerweile haben wir eine kleine Tochter. Wir führen ein Leben zwischen Indien und Deutschland, planen aber langfristig unseren Lebensmittelpunkt nach Asien zu verlegen. Wir lieben fremde Kulturen.
Uns ist eine nachhaltige Lebensführung sehr wichtig. Ich beschäftige mich intensiv mit Ernährungs- und Gesundheitsthemen. Das macht mir so viel Spaß, dass ich 2015 meinen Blog trippingtribe.de gegründet habe. Hier berichte ich über meine Erkenntnisse, Experimente und Erfahrungen. Natürlich gibt es auch immer wieder Einblicke in unseren etwas außergewöhnlichen Alltag.

Foto von Julia vom Blog Trippingtribe

Julia von Trippingtribe.de

Welches Thema/Unterthema aus dem Bereich „nachhaltig Leben“ (vegane Ernährung, plastikfrei, Minimalismus….) ist Dir besonders wichtig und warum?

Am Besten kann ich die Frage vielleicht mit „Schadstoffreiheit“ beantworten. Mir ist es extrem wichtig, dass unsere Nahrungsmittel, Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel möglichst ohne gefährliche Chemikalien oder andere schädliche Inhaltsstoffe daher kommen.
Deshalb stelle ich möglichst viele Produkte wie Deo’s, Feuchttücher, Badreiniger etc. selbst her. Ich experimentiere viel mit Ernährung und koche immer frisch und bio.

Aus ganz persönlichen Gründen interessiert mich: wie ist das mit deinem Partner/Deiner Partnerin: ziehen die am gleichen Strang, musstest Du Überzeugungs- oder Aufklärungsarbeit leisten?

Mein Partner und ich surfen, was eine nachhaltige Lebensführung anbelangt, auf einer Welle. Dieses Thema, mit all seinen Aspekten, interessiert uns beide.
Es bedeutet allerdings nicht, dass wir immer alles gemeinsam ausprobieren. Zum Beispiel habe ich meine Ernährung vor knapp einer Woche auf vegan umgestellt, mein Partner isst aber weiterhin Milchprodukte.
Zwischenzeitlich verdreht er auch schon mal die Augen, wenn wieder eines meiner Haushaltsexperimente schief läuft. Wie heute der Versuch, veganen Kokosjoghurt herzustellen.

Was ist mit dem Rest der Familie (vor allem den Kindern) und Freund_innen…backst Du Dir beispielsweise einen veganen Kuchen für Einladungen woanders, dürfen die Kinder das Grillwürstchen nicht essen, gibt es keine Mitgebsel am Kindergeburtstag…

Um ehrlich zu sein, ist der Kontakt den meisten alten Freunden abgebrochen. Unsere Leben haben sich in so unterschiedliche Richtungen entwickelt, dass zwischenzeitlich die gemeinsame Basis fehlt. Alle neuen Freunde leben sehr ähnlich und haben ähnliche Ansichten.
Meine Eltern sind sehr tolerant und respektieren unsere Lebensweise. Es gibt sogar meist zuckerfreien Kuchen, wenn wir zu Besuch kommen.

Was sind die Fragen oder Einwände, die Dir am häufigsten zu Deiner/Eurer Lebensweise begegnen und was erwiderst Du darauf? Was ist z.B. mit Einwänden wie „ist mir zu aufwändig/zu teuer/zu viel Verzicht“?

Ganz oft höre, dass ein Speiseplan fast ohne Weizen, Zucker und Milchprodukte zu eintönig und langweilig sei.
Und in Bezug auf selbstgemachte Kosmetikprodukte und Reinigungsmittel heißt es oft, dass die Zeit fehlt so etwas auch noch zu tun.

Was findest Du am Bereicherndsten an Eurer Lebensweise?

Für mich ist es am Bereicherndsten, dass ich mich gesund und voller Energie fühle. Früher hatte ich einen sehr stressigen Job, habe mich furchtbar ernährt, viel geraucht und getrunken.
Mein Körper fühlt sich soviel besser an, seitdem ich alles dafür tue, gesund und fit zu bleiben. Ich liebe diese Lebensweise.

Was sind die einfachsten Dinge, die jeder umsetzen kann um nachhaltiger zu leben?

Die einfachsten Dinge um Schadstoffe zu verringern sind:
-Deo’s ohne Aluminium kaufen
-möglichst Biolebensmittel frisch zubereiten
-zertifizierte Naturkosmetik benutzen
Das kann jeder machen und ein erster Schritt ist getan.

Zum Schluss: Deine Literatur-, Blog- und Filmtipps für den Aus-/Umstieg?

Eine super do-it-yourself und upcycling Webseite ist Smarticular
Veganstart von PETA ist ein 30 Tage Programm. Jeden Tag flattert eine Mail mit Tipps, Tricks und Infos zum veganen Einstieg ins Postfach.
Ich liebe die Videos von Moin Yamina zum cleanen Lifestyle – hier findet ich Inspiration, Motivation und leckere Rezepte.

12 von 12

12 von 12 im März 2017 – ein Sonntag in der Sonne

Die Idee „12 von 12“ stammt von Caro – man macht 12 Bilder am 12. eines Monats. Warum? Weils schön ist, einen Tag mal in Bildern zu sehen. Auch wenn heute nicht viel los war, wenn ihr mögt, schaut was wir gemacht haben:

1 von 12: Gegen 9 bringt mir Kind2 einen koffeinfreien Kaffee ans Bett. Der Mann und die Kids sind eine Stunde früher aufgestanden und ich muss wohl noch mal den Schlaf der Gerechten geschlafen haben. Schön wars. Es gibt Aufbackbrötchen weil keiner Lust hat zur Bäckerei zu gehen.

2 von 12

09:45 Uhr: Die Katzen sind vom Chaos unbeeindruckt, ich nicht so ganz. Tisch abräumen.

3 von 12

09:55 Uhr – die Kinder müssen sich das erste Mal austoben. Immerhin in ihrem Zimmer. Toll, so eine Schaukel.

4 von 12

10:23 – die Kinder sind mit ihrem Aqua Doodle in die Küche umgezogen um zu panschen malen.

5 von 12

12:13 Uhr – Der Mann ist zur Arbeit, Kind2 beim Vorlesen eingeschlafen. Kind1 und ich malen ein paar Bilder, die habens aber nicht aufs Foto geschafft.

6 von 12

15:03 Uhr – das Schöne Wetter lockt nach Draußen und Kind2 spielt Fußball.

7 von 12

Kind 1 macht lieber Seifenblasen. Und bringt kleinere Kinder zum Jauchzen.

8 von 12

Sieht alles so harmonisch aus, wie die Beiden im Sand sitzen und miteinander spielen? Nun, das liegt daran, dass ich nicht mit der Kamera drauf halte, wenn sie sich gegenseitig mit Sand bewerfen, was sie aber einige Male tun…

9 von 12

Eigentlich ist ja genug Spielzeug für beide Kinder in den Taschen…

10 von 12

16:05 Uhr: Schaukeln macht das Leben lebenswert, das versteh sogar ich. Und schaukel an, wo ich kann ^^

11 von 12

Wieder zurück bin ich nach der frischen Luft so platt, dass ich mich glatt hinlegen könnte. Die Kinder schauen die Sendung mit der Maus (und weil ich mit dem Abendessen nicht schnell genug fertig werde noch einen Elefanten hinterher) und ich mach Abendbrot – Nudeln mit Zucchini Pesto und einen Brotaufstrich aus Oliven und Kapern.

12 von 12

Gegen 19:30 lese ich den Kindern vor. Kind2 schläft schnell ein, Kind1 braucht etwas länger. Der Mann kommt nach Hause und kuschelt sich noch kurz zu uns. Anschließend bauen der Mann und ich (ok, der Mann, ich hab nur mal festgehalten) den neuen Badezimmerschrank auf. Jetzt ist es halb 10 und ich weiß nicht, wie all die anderen es geschafft haben, ihre 12 von 12 schon einzustellen (ich werd ungefähr die 149. sein) aber – FEIERABEND!!!

Habt einen guten Start in die kommende Woche. Morgen gibt es dann das nächste Interview zu nachhaltigem Familienleben.

Nachhaltiges Familienleben

Fastenzeit – die ersten anderthalb Wochen

Nachdem ich Aschermittwoch voll motiviert in die Fastenzeit gestartet bin wollte ich euch heute mal am ersten Zwischenstand teilhaben lassen.

Ernährung – vegan & zuckerfrei

Vegan war keine Herausforderung. Ich hab mich zwar sicherheitshalber gut mit Tofu, Seitan und co. eingedeckt, aber eigentlich mehr für die Tage, an denen der Mann kocht & es z.B. klassich Kartoffeln oder Reis mit Gemüse und eben Eiweißbeilage gibt. Ich selber mach mir das hauptsächlich wenn ich mittags im HomeOffice Hunger kriege und es schnell gehen muss. Dann ess ich so ein Seitan- oder Lupinenschnitzel auch mal pur, mit ein bisschen Senf.

Freitag aber waren der Mann und ich dann Einkaufen und wollten um die Mittagszeit auch ne Kleinigkeit essen. Da sah es dann wieder blöd aus. Mich einfach nur hinsetzen und dem Mann beim Essen zugucken wollte ich auch nicht. Ich bestellte eine Pommes und einen vegetarischen Wrap (bei dem vermutlich Joghurtsauße drin war), aß beides aber nicht ganz auf.

Übermorgen will ich mit Freundinnen abends essen und auch da hab ich grad noch keine Idee, ob ich konsequent bleibe. Dieser gesellschaftliche Teil beim Essen ist für mich die größte Herausforderung.

Auch der zuckerfreie Teil meiner Ernährung klappt ganz gut. Ich weiß nicht, ob ich irgendwas falsch mache, aber von einem Tag Kopfschmerzen abgesehen (vergleichbar mit dem Effekt beim Koffeinentzug) kann ich weder von großartigen Effekten auf meinen Organismus noch mit Schreckensszenarien herhalten…Ob ich irgendwas übersehen habe?

Dass der Verzicht auf Süßkram so gut funktioniert hab ich nicht erwartet, da hatte ich größere Sorge „schwach“ zu werden. Gestern und heute gab es zum Beispiel Eis für die Kids und deren Freunde und ich hatte kein Problem kein Eis zu essen. Eigentlich glaub ich inzwischen, dass ich eh immer nur süchtig nach einer bestimmten Schokoladenmarke war, der Rest ist mir eigentlich egal.

Bücher von Lisa Pfleger: Vegan Homemade und vegan, regional, saisonal

Die Bücher kamen pünktlich Aschermittwoch an. Im Prinzip geht es darum, veganes Essen auch aus regionalen, saisonalen Zutaten selber machen. Ich find nämlich, dass vegane Ernährung ökologisch betrachtet nur so semiklug ist, wenn die meisten Zutaten dafür aus Asien oder Südamerika rangekarrt werden.

Ich habe viele leckere Sachen selber gemacht, Aufstriche zum Beispiel wie eine Tomaten“butter“ und einige Male habe ich Brot gebacken. Aktuell finde ich die Knethaken aber fürs Rührgerät nicht wieder und befürchte fast, eins der Kinder hat sie in den Müll entsorgt…

Aus dem „Vegan Homemade“ habe ich mit Kind1 zum Beispiel rote Beete-Dinkelnudeln selber gemacht. Wusstet ihr, wie leicht man Nudeln selber machen kann??? Das machen wir jetzt definitiv öfter.

Brot und Tomatenbutter selbst gemacht

selbstgebackenes Brot und selbstgemachte Tomaten“butter“

Das Gute Leben sonst so…

Das Jammern und Meckern mit den Kindern lassen, stand auch auf meiner Liste…ja, sagen wir so: Ich übe noch. Aschermittwoch waren sie wohl noch vom Karnevalshigh und dem Zuckerschock total überdreht und natürlich war das der Tag, an dem der Mann für über eine Woche auf Dienstreise fuhr. Die Geschwister zanken und raufen fast ununterbrochen und nunja. Ich atme. Viel.

Ich war in der Bibliothek, das war grandios (ja, ich freu mich auch über „kleine“ Dinge) aber ich glaube wöchentlich muss es dann doch nicht sein. Zu meinem Glück wird demnächst die Stadtteilbibliothek wieder eröffnet, die über zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Da saß ich auch zum Arbeiten gerne.

Social Media Abstinenz war auch leichter als gedacht, mit Ausnahme von twitter. Twitter polarisiert selbst mich, denn dort „treffe“ ich sehr tolle Menschen, die mir Support, Austausch, was zum Lachen und Lernen mitgeben. Aber mindestens einmal täglich stoße ich auch auf Links und Retweets, die mir den Blutdruck hochfahren. Und Diskussionskultur auf 140 Zeichen ist etwas, was ich selber zugegebenermaßen nicht beherrsche. Facebook mache ich momentan nur auf um kurz zu checken ob jemand auf meiner Seite kommentiert hat oder mir eine Nachricht geschickt hat und um meine Beiträge dort zu teilen. Pinterest – naja, macht Spaß aber fühlt sich für mich auch nicht an wie ein „Netzwerk“ bei dem es um Austausch geht, sondern ist eher eine Suchmaschine für bestimmte Bereiche. Instagram vermisse ich ein wenig, aber auch das kann ich gut aushalten.

Für die kommende Woche möchte ich aber noch etwas sortierter an meine Vorhaben gehen. Mein Kopf ist immer noch so unruhig, dass ich oft von einer Sache zur anderen springe und abends feststelle, dass ich von den eigentlich wichtigen Dingen doch nichts geschafft habe (wichtig meint aktuell die Punkte auf meiner Fastenzeitsliste).

Mein Highlight

Hat weniger mit meiner Fastenzeit zu tun. Aber im Kontext des Entrümpelns und Ausmistens und der Tatsache, dass hier endlich ein Wäschetrockner eingezogen ist, war wieder Raum um über einen Arbeitsplatz für mich nachzudenken. Vor einer Weile waren wir ja schon in Möbelhäusern unterwegs und gestern haben wir dann endlich einen Schreibtisch für mich gekauft!!! Jetzt habe ich den gefühlt schönsten Arbeitsplatz der Welt und schreibe grad diesen Beitrag und wenn ihr von mir lest könnt ihr euch ab jetzt vorstellen, wie ich hier an diesem Plätzchen sitze und schreibe…:

 

Mein Arbeitsplatz unterm Dach

Mein kleiner, feiner Arbeitsplatz. Homeoffice deluxe. Bisher saß ich am Küchentisch. Da rauscht aber entweder die Spülmaschine oder der Trockner oder beides. Vom Küchenchaos selber ganz zu schweigen…

P.S. Falls ihr es nicht eh schon getan habt: Bis morgen Abend könnt ihr noch an einer tollen Verlosung teilnehmen…

Fantastisches

Wildling Shoes – Barfußschuhe für Kinder und Erwachsene

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Ich hab euch ja die Mitgründerin von Wildling Shoes, Anna Yona, bereits vor einer Weile im Interview vorgestellt. Nachdem es die ersten Schuhe gab, durften wir letztes Jahr die Frühlings- und Sommermodelle ausprobieren. Weil wir davon so begeistert sind, freue ich mich, Wildling Shoes als erste Kooperation hier präsentieren zu dürfen! Und für euch gibt es natürlich eine Verlosung!

Warum mich Wildling Shoes so begeistern

Wildling Shoes in Action

Wildling Shoes in Action

Ich hab es ja schon beim Interview gesagt: Mal abgesehen von der enthusiastischen Präsentation, die Anna damals beim Treffen der Mompreneurs lieferte, überzeugte mich die Tatsache, dass die Schuhe vegan sind (bis auf das aktuelle Wintermodell. Da bezieht Wildling Shoes seine Wolle aus Restbeständen, die sonst weggeworfen werden…von daher bin ich im kommenden Winter vielleicht bereit, ein Auge zuzudrücken) und es keine extra „Mädchen-“ oder „Jungs“-Modelle gibt, sondern halt nur verschiedene Schuhe, die farblich bisher relativ neutral gehalten sind. Wie Anna selber zu mir im Interview sagte:

„Kinder sollen tragen dürfen, was sie wollen, und punkt.“

Ein positives Beispiel dafür, dass Gendermarketing überflüssig ist, denn die Schuhe gehen trotzdem weg wie warme Semmeln.

Und zu guter Letzt waren mir die üblichen Kinderschuhe oft zu fest – man konnte bei den kleinen Größen die Sohle kaum biegen. Und darin sollen kleine Kinder dann laufen? Kind1 machte oft so Trampelschritte, anders kann ichs gar nicht beschreiben, weil der Fuß nicht abrollen konnte. Und es klang mir auch total einleuchtend, dass durch Schuhe zu viele sensorische Eindrücke verloren gehen, die eigentlich fürs Laufen sehr wichtig sind.

Wildling Shoes Fit Kit

Welche Größe am besten ist findet man mit dem FitKit heraus

 

Da es die Barfußschuhe nicht in Geschäften zu kaufen gibt sondern nur im Online-Shop ist das mit der Größe ja so eine Sache. Wildling Shoes hat dafür das „FitKit“, bei dem man sich die vermutete Größe ausdrucken kann um auszuprobieren, ob da noch Platz ist. Für den Mann und mich hieß das beim Frühjahrsmodell eine Größe kleiner als sonst, beim Sommermodell passte mir aber auch, wie sonst, die 39 (vermutlich weil das Material etwas fester ist).

Für die Kids hat das mit dem Fitkit prima geklappt und wenn das Kind nicht still auf dem Muster stehen will, könnt ihr auch ein Spiel draus machen, die Füße des Kindes auf einem Stück festem Papier ummalen und dann anschließend aufs FitKit legen (hat bei Kind2 besser funktioniert, fand er vermutlich lustiger als sich einfach so auf ein Papier zu stellen.)

Letzen Endes verteilten sich die Schuhe in der Familie wie folgt: Ich habe ein Frühjahrs- und ein Sommermodell bekommen, der Mann und Kind1 ein Frühjahrsmodell und Kind2 den Sommerschuh.

Muskelkater in den Füßen?

Am ersten Abend, als ich mir die Wildlings ausgezogen habe dachte ich: AUA! Wie kann es denn sein, dass mir die Füße so weh tun? Die Schuhe sind nicht zu eng, drücken nicht…woran liegts dann? Ich hab dann irgendwann die steile These aufgestellt, dass ich wohl Muskelkater habe, weil meine Füße gar nicht mehr gewohnt sind, dass alle Muskeln beim Laufen beansprucht werden. Seit dem geht es auch und die Schmerzen tauchten nicht noch mal auf.

Was die Kinder von den Wildling Shoes halten:

Kind1 nannte seine Schuhe nur „Fuchsschuhe“ wegen des Logos. Er fand sie mächtig cool und hat sie lange Zeit ausschließlich getragen. Im Sommerurlaub hatten wir nur seine Badeschuhe (für den kieseligen Wassergrund) und die Wildlinge mit. Auch bei längerem Laufen kam er super damit zurecht. Sie sind Sandkasten-, Kopfsteinpflaster-, Kurzwanderungserprobt und haben überall gut abgeschnitten. Besonders hilfreich beim Anziehen fand ich die Schlaufe hinten, die ihr auch hier auf dem Bild seht. Ansonsten werden die Schuhe mit Schnürsenkeln geschnürt, man kann sie dann aber mit dem Reißverschluss an der Innenseite An- und Ausziehen. Man muss also nicht jedes Mal Schleifen binden, was ja auch die Selbstständigkeit der Kids fördert (und den Seelenfrieden der Eltern).

Wildling Shoes mit Fuchslogo

„Fuchsschuhe“ nannte Kind1 seine Wildlinge

Bei Kind2 kamen wir mit dem Sommermodell in Größe 24 leider nicht so weit. Mir fehlte hinten die Schlaufe, denn den ganzen Babyspeck am Fuß bekam ich so nicht so einfach in den Schuh, der ja flacher geschnitten ist als das Frühlingsmodell. Da war die Geduld bei Kind2 oft vorbei, bevor ich mit dem Anziehen fertig war. Dieses Jahr bekommt er aber auch ein Frühlingsmodell! Mein Sommermodell gefällt mir dagegen super, weil es sich schön eng an den Fuß anpasst.

Mein Fazit

Wildling Shoes für Erwachsene

Meine Frühlingswildlinge, mit gelben Schnürsenkeln schön fröhlich.

WildlingShoes für Männer

Der Mann hat seine Frühlingswildlinge mit karierten Schnürsenkeln aufgepeppt

Der Mann und ich lieben unsere Wildlinge, besonders ich trage sie sehr oft, außer bei starkem Regen oder Matschwetter. Das Frühlingsmodell hab ich teilweise auch im Winter getragen. Für die Wege, die ich hier in der Stadt zurücklege fand ich das völlig ausreichend bei Temperaturen bis 5 Grad, aber hey, das ist mein persönliches Empfinden.

Kind1 mochte seinen „Fuchsschuh“ auch sehr gerne und trotz vielfachen Tragens sahen sie nie abgeranzt aus. Wenn sie mal sehr dreckig waren hab ich sie im Fein- oder Schonwaschgang im Wäschebeutel gewaschen und zum Trocknen auf die Heizung gelegt.

Bei den neuen Modellen, die seit Kurzem im Shop sind finde ich es fast schon schade, dass meine immer noch so gut aussehen (im Sinne von haltbar), denn da gäb es schon das ein oder andere Modell, das ich auch ganz schick finde…

Ansonsten ist das einzige „Manko“ bei den Wildlingen die Wasserdichte. Also eher die fehlende. Bei Nieselregen macht das nix aus, da hab ich nie nasse Füße gehabt, aber wenn man mal von einem Regenschauer überrascht wird ist das schon blöd (auch wenn das hier in der kölschen Rheinbeuge nicht sooo oft vorkommt ^^).

Die Begründung, warum es keine Wildlinge mit wasserfester Membran gibt ist nachvollziehbar: Eine Membran macht den Schuh wieder „fester“ und somit geht das Barfußgefühl verloren.

Im Shop von Wildlings Shoes kann man sich zum Beispiel statt dessen wasserfeste Socken bestellen, die keinen Tropfen durchlassen. Die Schuhe trocknet man anschließend. In der Facebook-Gruppe Wildling Fans finden sich in regelmäßigen Abständen Tipps, wie man die Schuhe imprägnieren kann, da ich hier aber selber keine Experimente gewagt hab kann ich sie nicht bestätigen oder widerlegen.

Verlosung!!!

So, jetzt seid ihr dran und könnt ein Exemplar gewinnen! Schaut euch im Shop von Wildling Shoes um und verratet mir zwei Sachen: welches Modell gefällt euch und was an den Wildlingen sagt euch generell zu? Über jedes Like bei facebook etc. freuen sich natürlich sowohl die Wildlinge als auch ich, ist aber ausdrücklich nicht Bedingung.

Die Verlosung geht bis zum 12.03. um 23.59 Uhr, mitmachen kann jede_r aus Deutschland (wegen der Versandkosten).

Interviews Feminismus und Mutterschaft

Interview Feminismus & Mutterschaft 11: Nach der Trennung klappts mit 50/50

Ich freue mich heute Sandra als Interviewpartnerin vorstellen zu dürfen, die auf ihrem Blog Aufeinmalfrei über Philosophie, Feminismus & Wirtschaft schreibt!

Dein Name (egal ob klarname, pseudonym, blog…)

Sandra – www.aufeinmalfrei.de

Hast Du (eigene, adoptierte, zu pflegende…) Kind(er), möchtest Du welche, hast Du Dich bewusst dafür/dagegen entschieden, welche Voraussetzungen bräuchtest Du um Kinder bekommen zu können/wollen?

Ich habe einen Sohn, er ist fünf Jahre alt und ich habe ihn während meines Studiums bekommen; es war also nicht ganz geplant.

Rückblickend war es aber ziemlich einfach Kind und Studium zu verbinden und beidem genug Zeit zu widmen.

Sandra von Aufeinmalfrei.de

Sandra vom Blog „Auf einmal frei“

Spielt der leibliche Vater eine Rolle? Oder anders: welche Rolle spielt er (für Dich/für die Kinder)?

Der Papa spielt eine große Rolle. Unser Sohn lebt eine Woche bei ihm und eine Woche bei mir. Außerdem treffen wir uns – mit unseren neuen Partnern – immer sonntags zum Abendessen. Uns ist es wichtig, dass unser Sohn weiß, dass sich Mama und Papa gut verstehen, selbst wenn wir nicht alle in einer Wohnung leben. Zwischen uns hat sich seit der Trennung eine gute Freundschaft entwickelt. Wir waren auch letztes Jahr alle zusammen in Frankreich im Urlaub.

Teilst Du Dir die Sorgearbeit fürs Kind mit jemandem? Wie? Und wie wäre es Dir am Liebsten?

 Mein neuer Partner kümmert sich ebenfalls um unseren Sohn. Dieses Modell – dass sich mehrere Personen (Papa, Mama, neue Partner, Großeltern etc.) um unser Kind kümmern – ist mir am liebsten, weil so jede_r Vollzeit arbeiten und jede_r seinen/ihren Interessen nachgehen kann. In unserem Frankreich Urlaub konnte ich zum Beispiel ganz entspannt surfen, weil ich wusste es kümmern sich zwei Personen um unseren Sohn und niemand fühlt sich alleine gelassen.

Wenn Du in einer Partnerschaft lebst: Wie teilst Du Dir Lohn- und Sorgearbeit? Gab es dazu “Verhandlungen”? Was waren die Gründe für Eure Arbeitsteilung?

Seitdem der Papa und ich uns getrennt haben und wir alles 50/50 aufgeteilt haben gibt es keine Verhandlungen mehr. Es war nach der Trennung direkt klar, dass wir es 50/50 aufteilen, sobald ich mit meinem Studium fertig bin. Vor der Trennung gab es viele Diskussionen und Verhandlungen. Ich war mit der Situation überhaupt nicht zufrieden, weil wir durch die Geburt unseres Sohnes in die traditionellen Rollenmuster gefallen sind und ich damit gar nicht klargekommen bin.

Was bedeutet für Dich Mutterschaft? Steht diese Bedeutung für Dich in einem Konflikt zu Deinem Feminismus-Verständnis?

 Als unser Sohn klein war, stand mein Mutterdasein und Feminismus in einem starken Konflikt. Ich hatte das Gefühl nicht mehr als Sandra die Studentin, Surferin oder Frau wahrgenommen zu werden, sondern nur noch als Mutter, die nichts Interessantes mehr zu sagen hat. Außerdem haben viele Verwandte, Bekannte und Kita-Erzieherinnen hauptsächlich mich als Hauptbezugsperson gesehen und bestimmte Handlungen und Auskünfte von mir erwartet, während der Papa einfach weiterhin seinen gewohnten Weg gehen konnte.

Seit unser Sohn die Hälfte der Zeit beim Papa wohnt, ist der Konflikt zwischen Mutterschaft und Feminismus kleiner geworden. Ganz weg geht er wohl nie, weil es einfach noch zu viele Menschen gibt, die bestimmte Erwartungen an Mütter haben und einem schnell ein schlechtes Gewissen machen, sobald man diese Erwartungen nicht erfüllt.

Was braucht es Deiner Meinung nach, um feministische Mutterschaft zu leben? Welche Rahmenbedingungen bräuchtest Du, politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, um Deine Vision vom “guten Mutter- und Feministin-SEin” leben zu können? 

 Eigentlich wollte ich immer zwei Kinder haben. Aber dafür müsste sich noch einiges auf dem Arbeitsmarkt und in den Köpfen der Arbeitgeber ändern. Eine Mutter wird noch zu oft als unflexible Arbeitnehmerin stigmatisiert. In meiner Bewerbungsphase musste ich immer wieder erklären, dass sich der Papa auch um unseren Sohn kümmert und auch zuhause bleibt, wenn er krank ist. Ich hatte dann oft das Gefühl, dass mir nicht geglaubt wird. Ein Vater hätte in einem Bewerbungsgespräch nicht diese Probleme.
Es sollte außerdem akzeptabler sein, dass man als Eltern einen erfüllenden Job hat und sich auch noch um sein Kind kümmert, ohne dass man total gestresst ist. Ich plädiere deswegen für die 35-Stunden Woche. Wenn man nämlich mit Fahrzeiten pro Woche 60 Stunden mit Erwerbsarbeit beschäftig ist, ist es klar, dass viele Familien, in denen beide Elternteile Vollzeit arbeiten, kurz vor dem Burn Out stehen. Wir sollten also weg von der 40+ Stunden Arbeitswoche. Eltern sind sehr gut organisiert und ich habe es oft erlebt, dass ich in 35 Stunden genauso viel schaffe wie meine Kolleginnen in 40 Stunden.

Was bedeutet Dein Feministin-Sein für die Erziehung Deines_r Kind_er? (z.B. Vorbilder suchen, was für Stereotype ans Kind herangetragen werden, Kleider-/Spielzeugwahl)

Mir ist es wichtig, dass unser Sohn ein Verständnis für die Gleichstellung von Frauen und Männern bekommt. Ich denke dadurch, dass wir ihm die Gleichstellung mit unserem Modell vorleben und er damit aufwächst, wird er das verinnerlichen. Er interessiert sich auch gleichermaßen für Autos und Prinzessinnen und bekommt von beidem Spielzeug.

Hast Du andere Mütter in Deinem Umfeld, die was mit Feminismus anfangen können? Wo holst Du Dir Unterstützung?

Ich bekomme viel Zuspruch von Freundinnen und Bekannten, die es gut finden, wie wir unsere Familie organsiert haben. Kurz nach der Trennung haben wir uns allerdings oft alleine gefühlt und uns oft gefragt, was die beste Entscheidung ist. Wir fanden kaum funktionierende Beispiele von 50/50 Aufteilungen und harmonischen Patchwork-Familien. Ich habe deswegen auch meinen Blog angefangen, weil ich mir viel „Unterstützung“ im Internet, auf Blogs und in Büchern zusammengesucht habe und unsere konkreten Umsetzungen gerne teilen möchte.

Welche Bedeutung hat Erwerbsarbeit für Dich?

Mir ist Erwerbstätigkeit sehr wichtig. Ich habe direkt nach dem Studium angefangen zu arbeiten und es wäre für mich nicht in Frage gekommen zuhause zu bleiben. Mir war es in der Elternzeit schon zu langweilig.

Welche Konflikte/Spannungen spürst Du zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und Deinem Verständnis von Feminismus und Mutterschaft?

Ich spüre oft das schlechte Gewissen, was einem gemacht wird, wenn ich sage, dass unser Sohn eine Woche beim Papa ist und ich diese Zeit genieße und viele Sachen für mich tun kann. Dann höre ich oft: „Waaaas, eine Woche ist er weg? Also, das könnte ich nicht.“ Auch hier ist es wieder so, dass Väter diese Aussagen nicht hören würden. Es denkt scheinbar niemand, dass Mütter doch genauso weiterhin ihre eigenen Interessen haben. Diese Interessen haben sich doch nicht mit der Geburt des Kindes über Nacht in Luft aufgelöst.

Nachhaltiges Familienleben

Interviews Green Living als Familie – Christiane von Style-Mom

Während meiner Fastenzeit stelle ich euch hier jeden Montag jemanden vor, die_der mit Familie ein nachhaltiges Familienleben lebt. Mein Gedanke dabei ist zu zeigen, auf wie vielfältige Weise man sich sein Leben nachhaltiger gestalten kann und das ganz bestimmt jeder ein paar einfache Möglichkeiten findet, hier und da den eigenen ökologischen Fußabdruck noch ein wenig zu verkleinern! Ach ja, und tolle Leute/Blogs möcht ich euch damit auch gern vorstellen. 

Stelle Dich und Deinen Blog bitte vor

Mein Name ist Christiane und ich lebe mit meinem Mann und unseren beiden Kindern im Süden von Hamburg. Auf StyleMom geht es um den individuellen Style einer jeden Mutter, wobei meiner natürlich im Mittelpunkt steht, da es ja mein Blog ist 😉 Bei Style meine ich auch nicht nur die Mode, sondern auch den Lebensstil, das Essen und alles was so zu unserem Familienleben dazu gehört. Einen großen Fokus habe ich hier auf die Nachhaltigkeit gelegt, da diese bei uns eine große Rolle spielt. Wir versuchen so gut es geht auf Kunststoff zu verzichten, kaufen unsere Lebensmittel im Bio-Markt und beim Bio-Bauern und achten auch bei unserer Kleidung darauf, dass diese fair produziert wird und aus nachhaltigen Materialien besteht.

Christine von Style-Mom

Christiane von Style-Mom

Welches Thema aus dem Bereich „nachhaltig Leben“ ist Dir besonders wichtig und warum?

Ich würde sagen, dass wir uns auf die Punkte faire und nachhaltige Produktion bei Lebensmitteln und Kleidung sowie auf Plastikreduzierung konzentriert haben. Vegane und vegetarische Ernährung spielen bei uns keine Rolle, da wir gerne Fleisch essen. Wichtig ist uns hier nur, dass es keine Tiere aus der Massentierhaltung sind und dass sie nicht mit Antibiotika gefüttert wurden. Das hat natürlich seinen Preis, aber dafür gibt es bei uns entsprechend seltener Fleisch.

Aus ganz persönlichen Gründen interessiert mich: wie ist das mit deinem Partner: zieht er am gleichen Strang oder musstest Du Überzeugungsarbeit leisten?

Mein Mann und ich ticken da tatsächlich nicht nur ähnlich, sondern sogar gleich. Er hatte eine Reportage zum Thema Kunststoff gesehen. Es ging um die Verschmutzung der Weltmeere und den Einfluss auf unsere Gesundheit. Er hat mir von der Reportage erzählt und wir haben dann beide gesagt, dass wir da in unserem Verhalten was ändern müssen. Komplett bekommen wir Plastik auch nicht aus unserem Leben raus, aber wir sind von etwa 2 bis 3 gelben Säcken (wenn ich mich noch richtig erinnere) auf einen halben pro Monat runter. Wenn man dieses Ergebnis sieht, dann ist man richtig stolz auf sich.

Was ist mit dem Rest der Familie (vor allem den Kindern) und Freund_innen…backst Du Dir beispielsweise einen veganen Kuchen für Einladungen woanders, dürfen die Kinder das Grillwürstchen nicht essen, gibt es keine Mitgebsel am Kindergeburtstag…

Diese Geburtstagstüten zu den Kindergeburtstagen gibt es bei uns tatsächlich nicht. Zum einen weil ich diesen Wettbewerb nicht mitmache und zum anderen, weil darin immer nur Müll ist. Selbst wenn es nicht aus Plastik ist, landet das Zeug einfach viel zu schnell im Müll. Wenn wir bei Freunden oder der Familie zum Essen eingeladen sind, dann Essen wir aber normal mit. Ich bringe jetzt nicht mein eigenes Bio-Gericht mit. Dann würde uns wahrscheinlich keiner mehr einladen J

Was sind die Fragen oder Einwände, die Dir am häufigsten zu Eurer Lebensweise begegnen und was erwiderst Du darauf? Was ist z.B. mit Einwänden wie „ist mir zu aufwändig/zu teuer/zu viel Verzicht“?

Das ist doch viel zu teuer! Ja, es stimmt, das Leben ist so teurer. Aber muss man jeden Tag Fleisch essen und immer das neueste Outfit haben? Also ich nicht und es geht mir gut damit. Wir kaufen jetzt weniger überflüssiges und es tut niemandem weh. Aufwändiger ist es anfangs auf jeden Fall. Aber irgendwann weiß man, was man wo bekommt und welche Alternativen es gibt. Ich muss beim Wocheneinkauf kaum noch nachdenken. Ich darf nur meine 1000 Beutelchen zum Auffüllen nicht vergessen, dann bin ich nämlich aufgeschmissen… Was mir meinen Einkauf enorm erleichtert ist der wöchentliche Essensplan mit einer Einkaufsliste. So landen bei uns kaum noch Lebensmittel im Müll.

Was findest Du am Bereicherndsten an Eurer Lebensweise?

Das ist eine schwere Frage. Ich freue mich immer, wenn meine Tochter sagt „Das brauchen wir nicht, das ist aus Plastik und geht deshalb viel zu schnell kaputt.“ Oder dass sie weiß, dass in konventionellen Lebensmitteln und Kleidungsstücken Giftstoffe drinnen sind. Das zeigt mir, dass unsere Kinder dank unserer Aufklärung auf dem richtigen Weg sind und dies hoffentlich auch als Teenager weiter beherzigen, wenn wir Eltern auf einmal als voll uncool gelten 😉

Was sind die einfachsten Dinge, die jeder umsetzen kann um nachhaltiger zu leben – wenn jemand Dich fragt, wo si_er anfangen soll, welche Tipps würdest Du geben?

Beutel mit zum Einkaufen nehmen, Joghurt im Glas und nicht im Becher kaufen, Wurst beim Fleischer kaufen und in Papier und nicht in Folie einwickeln lassen. Die Flüssigseife durch Stückseife ersetzen. Schaut euch doch mal meine 6 Tipps für ein nachhaltiges Leben und 10 Tipps zur Reduzierung von Plastikmüll im Alltag an.

Zum Schluss: Deine Literatur-, Blog- und Filmtipps für den Aus-/Umstieg?

Als Film zum Thema Fashion kann ich euch den Film The True Cost empfehlen. Danach geht ihr nicht mehr zu Zara, H&M und wie sie alle heißen. Das gleiche gilt übrigens auch für die teuren Labels. Die machen alles genauso und haben dabei eine nur noch größere Gewinnspanne. Und bei Netflix gibt es auch einige gute Dokus zu diesem Thema, insbesondere im Bereich Food. Ich lese ansonsten noch gerne bei Dariadara.com. Hier findet ihr viele gute Tipps, die zwar oft ziemlich streng sind, aber man kann es sich ja so gestalten, wie man es für sein eigenes Leben passend findet.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ihr euch bei der Umsetzung nicht verbiegen dürft. Fangt langsam und mit ganz kleinen Schritten an. Das ist wie mit dem Laufen oder Krabbeln lernen bei unseren Babys. Jeder hat sein eigenes Tempo und es gibt immer mal wieder Rückschläge. Auch ich bin immer mal wieder undiszipliniert, weil das halt gerade so ist.