Browsing Category

Familie

Familie

Schultütenbastelmassaker

Wenn man schwanger wird, macht man sich große Sorgen über die Schmerzen bei der Geburt. Man liest über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Narkosemöglichkeiten und Schmerzmittel, wiegt ab, ob die Schmerzen eines Kaiserschnittes vielleicht geringer sind als bei einer vaginalen Entbindung oder recherchiert nach „externe Gebärmutter warum hat der Feminismus da versagt?“

Nichts, aber auch gar nichts bereitet eine_n aber auf die wahren Schmerzen des Kinderhabens vor. Schmerzen, die man sich nicht vorstellen kann, für die es auch keine treffenden Beschreibungen gibt.

Schultütenbastelmassaker

Hier war die Welt fast noch in Ordnung. Die Cola und der Bastelkleber aufmunternd an meiner Seite

Nachts wach zu werden, weil das Kind einen mit dem Finger ins Auge piekst und „Aua Auge“ lacht ist da auf der Schmerzskala von 1-10 ungefähr auf 0,5.

Dann folgt die seelische Folter. Für manche können die Kinder gar nichts. Zum Beispiel für mein gestriges Horrorszenario im Kindergarten.

„Liebe Eltern, wir möchten am 29.5. mit Ihnen einen Schultüte für ihr Kind basteln. Bitte bringen Sie einen Tütenrohling mit, für den Rest ist gesorgt.“ Dass ich bei Tütenrohling an was Rauchbares dachte ist bestimmt meiner aktuellen Seriensucht geschuldet, aber es wäre definitiv brauchbar gewesen.

An besagtem Tag machte ich vormittags noch meine Steuerunterlagen fertig und seltenst erschien mir das so verlockend wie an diesem Tag. Verglichen mit dem, was da noch kommen sollte…

Glitzersteine auf Schultütenrohling

Drei verbrannte Fingerkuppen dank Heißklebepistole

Ahnungslos und naiv ging ich vor dem besagten Termin noch in den Bastelladen meines Vertrauens und kaufte einen Rohling. Sonst nichts. Ich Blödi.

Im Kindergarten treffe ich auf Kind1 und verstecke schnell den Rohling. Soll doch bestimmt eine Überraschung werden denk ich. Die Erzieherin schaut verständnislos: „Die Kinder kommen doch mit!“

WAS? Und das ohne Vorwarnung? Und ohne Alkohol? Oh wait, da gibt es Bastelkleber, an dem kann man bestimmt unauffällig schnüffeln…

Wir gehen in die „Mehrzweckhalle“ und treffen dort auf 13 andere Eltern-Kind-Paare.

Und da seh ich sie, die Mommy-Wars. Subtil. Freundlich grinsend. Während ich dachte, ich bringe diesen Rohling mit und alles andere wird vor Ort gebastelt: Nix da! Da wurden zu Hause offensichtlich die coolsten Vorlagen nicht nur ausgedruckt, sondern auch schon ausgemalt. Da wurde heimlich geübt! Anders kann ich mir es nicht erklären, dass da andere mit einer Hand das Krepp oben an den Rohling klebten, während sie mit der anderen Hand mit der Heißklebepistole filigrane gehäkelte Einhörner auf die Pappe fixierten.

Kind1 wollte eine Ninjago-Schultüte, wie vier seiner Kumpels auch. Macht das Ganze nicht besser, denn nun sehen wir auch unmittelbar den Vergleich – ich weinte schon lautlos, während Kind1 mir ständig Anweisungen gab: „Nein Mama, SO nicht!“ „Mama, das Schwert sieht doch aber ganz anders aus!“

Natürlich rührte er selber keinen Finger. Mein Angstschweiß vermischte sich mit dem Glitzerkleber und tropfte auf das Papp-Klebegemisch das vor mir lag und anfing sich, sich zu wellen. Sämtliche Schulkindtraumata kamen wieder bei mir hoch und ich sah die 4 in Kunst auf meinem Zeugnis, die – laut Anmerkung der Lehrerin – „dadurch zustande kommt, dass Melanie ihre Kunstwerke nie fertig stellt“. Ich weiß auch wieder, warum.

Ninjago-Ninja

Soooo hässlich fand ich mein Werk gar nicht. Aber Kind1 liefen Kullertränen über die Wangen…

Die anderen Eltern, die heimlich, wenn die Erzieherin grade an einem anderen Tisch stand, ihre vorgebastelten Glanzstücke aus der Tasche zogen, schauten peinlich betroffen zu uns rüber.

„DU MUSST AUCH MAL WAS MACHEN“ schrie ich Kind1 an, denn ich sah nicht ein, dass ich allein für diese Schmach verantwortlich sein sollte. Eine andere Mutter kam rüber, reichte goldenes Glitzerpapier und klopfte mir aufmunternd auf die Schulter. Ich zog den Bastelkleber ein bisschen näher ran.

Glitzer auf der Hand

Glitzer auf der Hand statt auf der Schultüte

Es sollten Glitzersteine auf die Tüte, also holte ich die Heißklebepistole zu uns an den Tisch. Ich verbrannte mir meine Fingerkuppen, die Erzieherin brachte mir Pflaster und ein Glas Wasser und beim Aufkleben der Glitzersteine verhedderte ich mich in den Klebefäden, ohne die es bei Heißklebepistolen offensichtlich nicht geht und mit den Fäden schmiegte sich auch das Glitzer an mich. Ich stöhnte, ich seufzte, Kind1 fing an zu weinen, weil er begriff, dass seine Schultüte nie so aussehen würde wie die anderen Ninjago-Schultüten und wir schauten uns an.

„Schatz, was hälst Du davon, wenn wir jetzt ein Eis essen gehen und ich Dir dann eine Schultüte kaufe?“

Kind1 fällt mir um den Hals.

Ich liebe mein Kind. Es soll eine realistische Chance auf eine schöne Schultüte haben. Darum kauf ich ihm jetzt eine.

Wenn schon keine Ninjago-Schultüte, dann wenigstens ein Glitzer-Zaubererhut

 

P.S.: Den besten Text über die Bastelmuttihölle hat immer noch Patricia geschrieben.

Familie

Eis, Eis, Baby

Am Samstag versuchte ich die Kinder bis gegen 10 Uhr daran zu hindern, den Mann zu wecken. Der nämlich extra in die obere Etage auswich um nach einer langen Arbeitsnacht morgens nicht allzu früh geweckt zu werden.

Das klappte nur dank Dino-Zug & co. Denn alles andere was ich versuchte um die Kinder zu bespaßen (gemeinsam Frühstück anrichten, spielen…) führte nur zu Geschwisterstreit. Ernsthaft: Bleibt das jetzt immer so? Dass sie sich streiten wegen…ALLEM? Und was macht man da? Was sagt das Vorführpädagoginnenhandbuch? Darf man brüllen „ES IST MIR PUPSEGAL WER DAS AUTO ZUERST HAT NIMM DIR EINFACH EIN ANDERES?“ Ich vermute die Antwort ist nein. Wahlweise steck ich mir die Finger in die Ohren und singe LALALA. War nurn Witz. Hust.

Den Vormittag verbrachten wir mit Einkäufen. Als erstes stand Decathlon an, wo wir noch für den Urlaub Badeschuhe für alle kauften, Schnorchel für mich und Kind1 und in der Campingabteilung staunten wir, was man für Geld ausgeben kann um dann auf einer Matratze im wasserundichten Zelt zu liegen.

Anschließend ging es in den Unverpacktladen. Hier kaufte ich Nudeln, Vierkornflocken, Pinienkerne, Haarseife, Vollkornreis und noch ein paar Vorräte. Kind1 war scharf auf die Gummibärchen, davon gab es auch noch ein Glas.

Nachmittags fuhr der Mann dann zur Arbeit und ich ging noch mit den Kindern eine Runde Rad fahren im Volksgarten.

Großstadtkinder. Die lernen ja nix über Tiere

selbstgemachter Erdbeersmothie

Grundrezept für sommerliche Smoothies und Eis: Eine Handvoll TK-Beeren (hier: Erdbeeren), 1 Banane, 100ml Saft nach Wahl, Saft einer halben Limette oder Zitrone, ein paar Blätter Minze oder Basilikum. Pürieren und Löffeln oder Einfrieren

Abends bestellte ich Sushi für uns drei weil ich keine Lust mehr hatte zu kochen und vergessen hatte, Brot zu kaufen.

Der Sonntagmorgen fing ähnlich an wie gestern: Nachdem ich versuchte, die Kinder beim gemeinsamen Pancake-backen zu unterhalten wollten sie viel lieber den Papa wecken, der erst nach Sonnenaufgang von der Arbeit kam. Also musste wieder der Dinozug her (meine nächste Blogparade steht schon: Medienkonsum bei Kindern – aber die ehrliche Variante). Ich buk noch einen Rhabarberkuchen und trank viiiiiel Kaffee. Gegen Mittag machten wir uns dann zusammen auf zu einer kleinen Radtour auf die andere Rheinseite, wo ein Festival zu Ehren Harley Davidson statt fand.

ganz ganz viele „Tutas“ (Motorrad nach Kind2)

Eis, Eis, Baby

Mann und Kinder waren sehr beeindruckt, ich unterhalten und kulinarisch war auch für alle gesorgt. Neben den üblichen „Need for Meat“-Burgerbullis gab es auch veganes Eis und vegane Wurst.

Anschließend ging es zurück in den Volksgarten, wo wir mit Freunden in der Sonne lagen, Rhabarberkuchen und selbstgemachte Limo tranken und die Kinder auf ihren Rädern die restlichen Pfützen erorberten.

veganer Rhabarberkuchen

veganer Rhabarberkuchen

Ich hoffe, ihr hattet auch ein schönes Wochenende und startet gut in die Woche!

Familie

Regen & Sonne

Das Wetter und meine Laune harmonieren grade ganz gut miteinander.

Bei Sonnenschein ist das Leben so leicht und fluffig, die Kinder toben im Park, ich schaue ihnen aus geringer Entfernung zu – lasse ihnen das Gefühl von Freiheit und den eigenen Raum zu entdecken aber bin in Reichweite, falls sie sich überschätzen oder (was bei meinen Kindern ab und zu vorkommt) ihr Übermut auf Kosten anderer, kleinerer Kinder gehen könnte.

Ich packe ausreichend Essen & Getränke ein, damit wir abends nicht völlig übermüdet und ausgehungert nach Hause kommen und auf den letzten Metern die Stimmung kippt.

Meistens treffen wir noch andere Kinder aus dem Kindergarten, ich unterhalte mich mit deren Eltern und abends, nach einer Badewanne, die sie vom Sand befreit, schlafen die Kinder selig ein.

Wir freuen uns auf unseren Sommerurlaub auf Korsika, den wir dieses Jahr zum vorerst letzten Mal außerhalb der Schulferien machen können. Schon erschreckend, wie viel teurer eine Reise in der Hauptsaison wäre.

Bei Regenwetter wird das ganze schwieriger. In der Wohnung so eng aufeinander streiten sich die Kinder ununterbrochen. Mir fällt nichts mehr ein um das zu verhindern. Nachdem wir alle Spiele, die für beide spielbar sind, Mal- und Basteltechniken durchhaben, gegessen wurde etc. haben die beiden immer noch so viel Energie, dass sie sich raufen.

Heute habe ich mit ihnen Zumba getanzt. Ja genau. Ich überlege nämlich seit Ewigkeiten, wie ich etwas mehr Sport in den Alltag integrieren kann. Vormittags, wenn die Kinder im Kindergarten sind ist mir die Zeit eigentlich „zu schade“, weil ich dann ja arbeiten müsste. Feste Termine am Abend sind unmöglich, weil der Mann da ja oft arbeitet und ich jedes mal einen Babysitter bräuchte.

Bleibt also nur: MIT den Kindern. Bei Sonnenschein möchte ich öfter mit ihnen Rad fahren, oder mit ihnen zum Rhein und dort Inliner fahren. Heute war das Wetter halt verregnet. Und am letzten Wochenende, dem bei der Blogfamilia in Berlin, erzählte mir die Rike aka Muttergefühle (bzw. infemme) – keine Ahnung, wie wir darauf kamen, dass sie da auf youtube so Sportvideos gucken würde und dazu Sport macht. Also dachte ich heute, das kann ich auch mal probieren. Es sollte irgendwas mit Musik sein, damit die Kinder auch mitmachen können. Die waren tatsächlich ganz fasziniert und wir tauchten in die Parallelwelt der Zumba-Videos ab (könnt ihr auch noch bis morgen Mittag in meinen Insta-Stories sehen ^^).

Eigentlich geht es bei Zumba darum, Bauch, Brüste und Popo zu wackeln, was bei mir ja schon mal den Hauptteil der Körpermassen in Bewegung setzt. Logisch, dass da die Muskeln vor Freude aufjauchzen.

Im Prinzip tut es aber auch jede andere Musik. Kind2 wollte sowieso die ganze Zeit MIT mir tanzen, ich nahm seine Händchen, wir wackelten mit den Popos wie beim Ententanz und dann nahm ich ihn auf den Arm, weil er so Tango-Bewegungen machen wollte und Kind1 wollte natürlich nicht bloß zusehen sondern auch auf meinen Arm und schon hatte ich mein Bizeptstraining gleich mit dabei.

Und dann waren auch die Regenwolken auf meiner Laune futsch. Fast.

Familie

Einfach nur …Alltag

Mittwoch

Da Kind1 immer noch mit Bindehautentzündung gesegnet ist, bringe ich morgens nur Kind2 in die Kita. Der hat aber natürlich mitbekommen, dass Kind1 zu Hause bei Papa bleiben darf und lässt sich auch nicht mit den geschicktesten Überredungsversuchen in seiner Kita-Gruppe abgeben. Ich seufze, denn ich weiß bei Kind2 ist da nichts zu machen. Die Erzieherin sagt: „Sie dürfen jetzt nicht nachgeben, sonst macht er das immer“. Nein, er macht das nicht immer, da bin ich sicher.

Aber ich verstehe, dass er denkt: Papa und Kind1 machen heute was ganz Tolles, was er dann wohl verpasst…ich bringe Kind2 also wieder nach Hause zum Mann und Bruder.

Ich selber nehme meine Arbeitssachen und ziehe los. Erst ins Café mit Wlan. Weil ich aber keine Unmengen Geld für Kaffee & co. ausgeben mag anschließend in die Bibliothek. Die hat inzwischen auch Wlan und so kann ich fast alles dort erledigen.

Ich hab meine Nägel im Look der KVB (Straßenbahn) gestrichen

Mein Arbeitsplatz in der Bibliothek. Am Fenster, mit Sonnenlicht

Der Mann ist mit den Kindern einkaufen gewesen und ansonsten haben sie viel gemütliche Zeit zu Hause verbracht. Abends kocht er für sich und die Kinder Low Carb Pizza (^^), ich habe mittags Sushi gegessen und mache mir nur eine Kleinigkeit.

Wir verändern vorsichtig das Einschlafritual: Nachdem die Kinder ihre aktuelle Lieblingsserie geguckt haben, bleiben wir noch eine Weile bei ihnen liegen (also eigentlich „bei uns“, denn die Kinder schlafen bei uns im Bett ein). Dann verlassen wir das Schlafzimmer mit sowas wie „noch schnell die Küche aufräumen/Wäsche aufhängen“, klappern in der Küche mit den Schubladen und – tadaaa – da waren die Kinder auch schon eingeschlafen. Ich hoffe, dass das öfter so klappt, denn grade jetzt in der Sommerzeit liegen wir sonst bis 21 Uhr im Bett…(Kind1 wird anschließend auf die Matratze am Fußende unseres Bettes verfrachtet, Kind2 bleibt direkt bei uns).

Ich gehe noch in die Wanne und schaue „The Good Wife“ die siebte Staffel. Nach anderthalb Stunden wechsel ich ins Bett und falle schnell in Tiefschlaf.

Donnerstag

Um halb sechs klingelt der Wecker vom Mann. Kind1 hält das für den Startschuss in den Tag und will auch aufstehen. Ich kann ihn nach 15 Minuten noch mal überzeugen einzuschlafen, bleibe selber aber wach. Gnarf. Dafür will um kurz nach sieben keins der Kinder aufstehen. Ich beschalle sie mit lauter Musik aber nichts hilft. Heute soll aber mein Existenzgründungscoaching nachgeholt werden! Ich sporne die Kinder an, versuche es auf humorvollem Wege und habe sie rechtzeitig im Kindergarten.

Für die Vorschulkinder, wie Kind1, steht heut ein Besuch des Straßenverkehrspolizisten an und er ist voller Vorfreude. Kind2 ist anfangs weniger begeistert. Wir stehen zunächst an der Tür zum Gruppenraum und schauen rein. Kind2 versteckt sich erst hinter mir aber als Kind1 noch mal zu mir kommt bitte ich ihn, seinen kleinen Bruder mitzunehmen – und Hand in Hand gehen sie zusammen zurück. Kind2 winkt mir nochmal und ich kann beruhigt losgehen.

Das Coaching ist hilfreich. Ich habe mit meiner (unserer muss ich sagen, denn wir sind eine kleine Gruppe toller Frauen, die aber in unterschiedlichem Umfang involviert sind) Idee etwas wirklich Großes vor und bin mit vielen Gedanken schon lange schwanger gegangen. Manche Dinge einfach mal ausgeschrieben zu sehen, Aufgaben schon mal beispielhaft zu sortieren und zu verteilen, Zahlen durchzurechnen – das macht Vieles konkreter. Auch die Rückmeldung, dass das alles nicht nach verrückter Utopie klingt, sondern nach umsetzbaren Plänen, das nimmt mir viel Ballast.

Immer noch der schönste Arbeitsplatz – bei mir unterm Dach

Danach sortiere ich noch ein wenig meine Gedanken bei einem Kaffee. Ich hole die Kinder ab und wir holen ein paar Süßigkeiten vom Kiosk. Auf dem Spielplatz schaukeln wir, Kind2s Patenonkel kommt wieder vorbei und am späten Nachmittag stößt der Mann zu uns und wir gehen nach Hause.

Die Kinder kommen in die Badewanne, anschließend gibt es Abendbrot. Sie schauen wieder ihre Lieblingsserie und schlafen gegen 20:30 Uhr ein. Ganz eng an mich gekuschelt…

Na gut, das mit dem alleine Einschlafen kann noch warten.

Familie

Kranke Kinder & arbeiten im Café

Heute morgen machte Kind1 seine geröteten Augen auf. Die Bindehautentzündung ist nun auch bei ihm gelandet. Bei Kind2 hat es sich ein bisschen verbessert, aber so richtig „kindergartentauglich“ sieht er auch noch nicht aus. Wie passend das um Punkt 07:30 Uhr die Kita anruft und mitteilt, dass der Handlungsleitfaden wegen Personalnotstand eintritt.

Der Mann muss selber auch zum Augenarzt, die Kinder und ich gehen erst mal zurück ins Bett. Um kurz nach 8 ruf ich in der Kinderarztpraxis an und lasse uns einen Termin für halb 10 geben. Dort treffen wir uns mit dem  Mann. Die Ärztin verschreibt auch für Kind1 Augentropfen.

Anschließend gehe ich mit Laptop und co. zum Arbeiten ins Café. Genau genommen wechsel ich die Locations zwischendurch – im Café wirds mir irgendwann zu teuer, in der Bibliothek ist kein Wlan – ich mache quasi Locationhopping. Denn zu Hause arbeiten wenn die Kids dort toben? Eher nich so…

Arbeiten im Cafe – mag ich

Der Mann macht mit den Kids einen Ausflug ins Möbelhaus. Jep, der Mann hat Nerven aus Stahl. Am späten Nachmittag geh ich auf dem Nachhauseweg noch im Buchladen vorbei und schaffe es, ohne Einkauf wieder zu gehen. Aber ich liiiebe Buchläden und stöber gerne in den verschiedenen Abteilungen.

Der Mann kocht Nudeln mit Gemüse und grünem Spargel. Kann man sich eigentlich an grünem Spargel satt essen? Rhetorische Frage…

Beide Kinder scheinen den Tag mit Papa so spannend gefunden zu haben, dass sie schon um 20 Uhr, statt 21 Uhr schlafen.

Ich stelle noch das nächste Interview aus der Reihe Feminismus und Mutterschaft in den Blog und plane es für morgen früh. Damit dann Gute Nacht für heute!

Familie

Hallo Mai

Im Mai werde ich

viel Arbeit nachholen um meine Selbstständigkeit voran zu treiben

an einem Existenzgründungscoaching teilnehmen

Mir eine neue Füllung vom Zahnarzt holen

knapp 4 Tage in Berlin verbringen

an einem Tag davon die Blogfamilia besuchen und viele tolle Menschen wieder sehen

unseren Juniurlaub fertig planen

weiter die Wohnung ausmisten

mit den Kindern viel Zeit draußen verbringen

die Reichweite des Babyphons testen, während der Mann und ich im Restaurant an der Ecke sitzen

Nach der schönen Idee von Carola aka frischebrise