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Familie

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Volles Wochenende

Am Samstag hieß es genau so früh aufstehen wie ab jetzt an jedem Wochentag. Aber nicht zur Schule ging es heute, sondern zur #Wubttika! Der Elternbloggerkonferenz in Wuppertal. Ich weckte die Kinder, packte Lunchboxen und Trinkflaschen, Windel- und Wechselsachen und meine sieben Sachen und verließ mit den etwas knatschigen Kindern das Haus.

Ich fütterte das Navi mit der Adresse der Konferenz und verließ mich darauf, dass es mir den besten Weg aussuchen würde. Komischerweise führt mich das Navi immer quer durch die Stadt, wenn ich sie gegen Nordosten verlassen will, statt auf die nächste Autobahn. So brauchten wir allein eine halbe Stunde um aus Köln rauszukommen und mein gut eingeplanter Puffer um noch rechtzeitig zu kommen war damit dahin.

Naiverweise dachte ich, die Parkplatzsuche sei in Wuppertal viel leichter als in Köln, aber ganz so einfach war es dann doch nicht. Als ich die Parkuhr füttern wollte, stellte ich auch noch fest, dass ich mein Portemonaie vergessen hab…Also erst mal den Weg vom Parkplatz zum Veranstaltungsort, wo ich mir Geld schnorren musste um die Parkuhr zu füttern, mit Kind2 auf dem Arm zurück zum Auto, Parkschein holen, zurück zur Konferenz…nun ja, die Strecke mit voller Blase und 20kg Kind auf dem Arm – workout für Beckenboden, Arme und Rücken ganz umsonst.

Das reichte dann eigentlich an Stress und ich freute mich sehr, auf das Wuppertaler Coffee Bike vor Ort! Leider stellte ich erst beim zweiten Milchkaffee fest, dass er mit Amaretto Sirup noch viel besser schmeckt und ich würde sagen, das ist mein neues Lieblingsgetränk.

Kind1 freute sich schon auf die Kinderbetreuung, er war schon letztes Jahr großer Fan. Kind2 blieb erstmal lieber bei mir und so lauschten wir den Vorträgen.

Auch wenn die nicht meine Hauptmotivation für die Veranstaltung waren. Ich weiß nicht, wie viele Leute genau da waren, aber von der Größe, also Menge der Teilnehmerinnen fand ich es perfekt. Schön, dass ihr alle da wart, ich hab mich über euch alle gefreut!

Irgendwann wollte auch Kind2 zur Kinderbetreuung, beziehungsweise zu seinem großen Bruder und so konnte ich auch hier und da ein paar schöne Gespräche führen.

Gegen 17 Uhr versuche ich die Kinder zum Aufbruch zu überreden, was gar nicht so einfach ist. Im Auto schläft Kind2 nach kurzer Zeit ein, was mich nicht überrascht. Leider wartet zu Hause auch kein Parkplatz auf uns. Nach einer halben Stunde finde ich etwas außerhalb unserer Parkzone und darf Kind2 auch noch nach Hause tragen. Sie wollen noch ihre heißgeliebte Paw Patrol gucken. Ausnahmsweise (höhö) dürfen sie bei mir im Bett schlafen – weil Sonntag keine Schule ist und Papa ja auswärts arbeiten.

So ist das unter Bloggerinnen – man kann nicht mal in Ruhe ein Selfie machen. Die tolle Susanne FrauNullZwo, Mitorganisatorin der #Wubttika, crasht mein Foto

Kind1 bastelt bei der Kinderbetreuung mit Playmais. Eins der Spielsachen die es hier zu Hause nie geben würde

Sponsoren machen eine solche Veranstaltung erst möglich – danke dafür und Petra von AllerleiThemen fürs Herz 😉

Die Kinder im Seifenblasenhimmel

Ich beginne den Abend mit der ersten Folge Homeland. Der Mann und ich haben zusammen iZombie zu Ende geguckt (sehr witzig, allerdings mit einer schwächelnden Phase irgendwo in der zweiten Staffel) und wenn er vom Job zurück ist wollen wir Fargo anfangen. Bis dahin überbrücke ich also alleine mit Homeland.

Der Sonntag beginnt mit Ausschlafen bis halb neun. Die Kinder wissen inzwischen, dass sie mich morgens besser nicht direkt aus dem Schlaf reißen und holen sich ein paar Bilderbücher ins Bett und warten, bis ich wach werde (naja, so halbwegs). Ich hole ein paar Spiele aus dem Schrank (zum Beispiel Popup Pirate) und bin hochmotiviert, den vormittag mit ihnen spielend zu verbringen. Nach der vierten Runde Pirate sind sie aber gelangweilt und spielen lieber zu zweit Jenga. Na denn.

Nach einem schnellen Mittagessen aus der Tiefkühle gehen wir in den Park und genießen die Sonne. Freunde gesellen sich zu uns und die Kinder spielen meist alleine und ohne mich zu brauchen. Da ich nun abends mehr Struktur reinbringen möchte, brechen wir schon vor 18 Uhr auf. Die Kinder haben eine Badewanne dringend nötig, ihr Kinderzimmer muss noch aufgeräumt werden (auch hier wieder: nicht tippitoppi, aber wenigstens das am Vormittag von Kind1 gebastelte „Konfetti“ und das rumfliegende Lego soll wieder an Ort und Stelle), der Tornister für morgen gepackt…um halb acht liegen die Kinder im Bett. Ich lese aus „Der Wind in den Weiden“ vor (obs gefällt weiß ich nicht, Kind2 ist nach einer Minute eingeschlafen und Kind1 findet, glaub ich, alles gut, was vorgelesen wird).

Ich schreibe diesen Beitrag und beende den Abend nun mit noch mehr Homeland gucken. Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch!

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Ernst des Lebens

Ui, war das früh heute morgen! Jetzt weiß ich, was die immer alle vom „Ernst des Lebens“ reden. Um kurz nach sechs klingelte mein Wecker. Ich ließ es mir aber nicht nehmen, den ersten Kaffee noch zu trinken, während alle anderen schliefen. Dann hieß es auf in den ersten „richtigen“ Schultag!

Kind1 war so schnell angezogen wie schon lange nicht mehr. Kind2 war dagegen wesentlich unmotivierter. Soll er wirklich alleine in den Kindergarten müssen? Die Erwachsenen machen doch bestimmt nur Witze…

Um viertel vor acht brachten wir Kind1 zu seiner Klasse, begrüßten kurz die Lehrerin und versuchten rauszufinden, wie denn heute der Ablauf ist. Doch doch, die offene Ganztagsschule würde heute schon beginnen. Hui, das ging schnell. Beim Infoabend hieß es noch, man würde in der zweiten Woche erst starten. Nun denn. Ich versuchte mich mit den anderen Eltern kurzzuschließen, was die denn für eine gute Abholzeit hielten und irgendwer sagte, er habe rausgefunden, dass um 14 Uhr Schluss ist heute…Ohje, geht das mit diesen halben Infos jetzt immer so?

Kind1 war schneller in der Klasse als wir Tschüss sagen konnten und dann brachten wir Kind2 in den Kindergarten. Der hatte nach den langen Ferien noch so überhaupt keine Lust und es brauchte viel Überredungskunst der Erzieherin sowohl Kind2 gegenüber als auch uns, dass das bestimmt ein super Tag für ihn werden würde.

Der Mann und ich verabschiedeten uns auch, denn er fährt heute für fast zwei Wochen beruflich weg.

Natürlich stehen nächste Woche Elternabende für beide Kinder und eine U-Untersuchung statt, aber das schaff ich mit links.

Ich setze mich für eine Verschnaufspause ins Stammcafé und atme. Alles wird gut!

Erst mal Kaffee

Ich treffe noch eine Freundin, deren Tochter auch grad eingeschult wurde und wir plaudern noch ein wenig. Anschließend versuche ich zu Hause ein wenig aufzuräumen und gehe mittags dann zum Biomarkt einkaufen. Ein Kürbis, zwei Brokkoli und zwei große Möhren sollen für die nächsten Tage reichen. Ich will endlich mal die Tiefkühle ausräumen und das Eingefrorene verbrauchen, auch der Vorratsschrank ist voll.

Schon um kurz vor eins hole ich Kind2 wieder ab, ich hab das Bedürfnis, ihm mal ein bisschen exklusive Zeit einzuräumen, das ging die letzten Tage ein wenig unter. Außerdem feiere ich innerlich immer noch ein bisschen, weil wir vergangenen mittwoch einen Termin beim HNO hatten – es bestand der Verdacht, dass auch bei Kind2 die Rachenmandeln raus müssten und eventuell ein Paukenröhrchen nötig ist. Der Hörtest ergab aber nichts Auffälliges und somit umgehen wir diese OP!

Nach einer Stunde auf dem Spielplatz gehen wir zur Schule um Kind1 abzuholen. Erst gehe ich zu den Räumen der offenen Ganztagsschule und stelle mich der Gruppenleiterin vor. Die Kinder sind bei dem Wetter im Hof und ich finde Kind1 schnell.

Den Nachmittag über sitze ich eigentlich nur in der Küche und fange die Stimmungen der beiden Kids auf und schlichte Streit. Sogar die Katze ist heute ziemlich aufgedreht und marschiert die ganze Zeit durch die Wohnung als suchte sie etwas (vielleicht Ruhe? Feel ya Sista!).

Ich überlege, welche Routinen und Abläufe jetzt mit der Umstellung auf Schule Sinn machen. Hilft vielleicht ein wenig mehr Struktur im Tages- und Wochenablauf? Ich möchte die Kinder eh mehr bei der Hausarbeit mit einbeziehen. Soll ich eine Orgatafel organisieren und mit Fotomagneten und Wochentagen strukturieren? Klingt verlockend, aber ob das zu mir/uns und den Kindern passt?

Um halb sechs rief ich die Kinder zum Aufräumen zusammen. Ich habe dabei gar nicht den Ehrgeiz, dass sie ihr komplettes Kinderzimmer aufräumen (da plane ich noch eine größere Aktion, dafür muss ich aber erst mal unseren Keller ausmisten…). Ich nehme mir nur einen kurzen Zeitraum vor und sage konkret, was aufgeräumt werden soll. Die Duplosteine in ihre Kiste, die Autos in ihre Kiste. Und dann noch die Papierschnipsel vom Basteln in den Müll bitte! Das waren gut 10 Minuten, die finde ich auch für Kinder überschaubar.

Das Abendessen besteht aus Resten von gestern und ich betone extra, dass wir nicht früher fernsehen (aktuelle Lieblingsserie, nach dem Dino-Zug: Paw Patrol) nur wenn sie schneller essen. Passiert dann nämlich gerne, dass sie nur halb aufessen und dann noch Hunger haben, wenn eigentlich schon Bettzeit ist.

Das Einschlafen geht dann erstaunlich schnell. Ich frage noch Kind1, was es heute besonders toll fand. „Die OGTS Mama!“ Pause… „Neee, eigentlich alles!“ Kind2 antwortet nicht mehr, er schläft schon tief und fest.

Ich geh auch gleich schlafen. Obwohl morgen Samstag ist heißt es nämlich trotzdem früh raus, die Elternbloggerkonferenz Wubbtika steht an…

 

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Einschulung

Was ein aufregender Tag! Morgens lagen zwar die Nerven ein wenig blank, aber das muss wohl so, oder?

Kind1 hätte beinahe gar nicht selber an die Schultüte gedacht. Er musste sich dann vor die Tür stellen und ich  wollte seine Schultüte holen. Ich nahm aber zuerst die Geschwistertüte von Kind2 raus und brachte sie in den Flur. Kind1 schaute ein wenig enttäuscht ob des Piratenmotivs…dann ging ich damit zu Kind2. Kind2 freute sich riesig! Na und dann holte ich die Ninjago-Schultüte für das Schulkind (die ich nicht selber gebastelt habe, wie sich die Leserinnen des Schultütenbastelmass*kers wundern würden – die Oma hat sie bei einer Bekannten in Auftrag gegeben). Die Augen wurden sooooooo groß!

Um 9:30 Uhr begann die Einschulung mit einem Gottesdienst. Die Großeltern und die Tante der Kinder trafen wir vor der Kirche. Wir setzten uns zusammen hin. Als Kind1 seine Kindergartenbuddies sah, rannte er los zu ihnen und wir waren abgewählt. Ich beobachte ihn die ganze Zeit, wie er gegenüber mit seinem besten Kumpel und seiner Freundin mit offenem Mund dem Gottesdienst lauschte, lachte, flüsterte und sang. Der Pfarrer unserer Gemeinde versteht es, Kinder und Erwachsene zu unterhalten. Ich konnte kaum mitsingen, ich bekomme immer einen Kloß im Hals. Die ein oder andere Träne rannte mir als Schnodder den Rachen runter 😉

Wir liefen rüber zur Schule, alle Eltern und Kinder versammelten sich in der Turnhalle, wo die Kinder der vierten Klasse für die neuen Erstklässler sangen und ein Theaterstück aufführten. Irgendwas mit Streit unter den Buchstaben und das Fazit war, das alle Buchstaben gleich wichtig sind. Süß.

Dann wurden die Kinder aufgerufen und bekamen von ihrer Lehrerin eine Sonnenblume und gingen dann im Klassenzug auf in ihre Klasse. Da war er fort…

Irgendwann kam er raus. Da das Wetter nicht mitspielte, gab es keine Fotoaction mehr auf dem Schulhof. Früher gab es doch immer noch so eine obligatorische Schultafel, vor der man fotografiert wurde, oder?

Naja. Zum Mittag gab es eine vorbestellte Falafelplatte (keep it simple). Die Kinder packten ihre Schultüten aus und waren ab da beschäftigt.

Kind1 sagte sehr oft, wie toll er alles fand…

Und ich, ich versuche jetzt rauszufinden, wie der Ablauf für die nächsten Tage ist. Man kriegt ja keine Infos so als Schulkindmama…nur das wir ab jetzt immer früh aufstehen müssen, das hab ich verstanden.

Gottesdienst zur Einschulung

Regen auf dem Weg zur Kirche

Nur kurz durfte ich die Schultüte auch mal halten

Gesang und Theater in der Turnhalle

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Ferienende

Was hatte ich mir am Anfang der kitafreien Zeit für Gedanken gemacht, wie wir diese Tage rumkriegen! Ich hab auf Pinterest Spielideen für Schlechtwettertage gesammelt, mir die Ferienprogramme der Kölner Museen angesehen und überlegt, was wir alles noch in den Ferien machen können.

Und war dann überrascht, wie wenig wir davon brauchten. Ich kann aus vollem Herzen sagen, dass die Ferien toll waren, entspannt und die Zeit einfach so vorbei raste. Letzten Endes haben wir das Meiste, was ich mir vorher überlegt habe eben nicht gemacht.

Statt dessen gab es

  • überdurchschnittlich viel Pommes
  • gefühlt ein bis zwei Eis täglich
  • Aufstehzeiten zwischen 08:30 und 09:30 Uhr
  • Ausflüge zu Lieblingsbloggerinnen (ok, nur einen, weil dann war die Zeit auch schon wieder um, bzw. überschnitten sich Ferienzeiten…aber die Herbstferien sind ja schon nicht mehr weit)
  • einige Freizeitparkbesuche
  • ein paar Tage an der Nordsee
  • das städtische Ferienprogramm im Park

Das war purer Luxus, in jeder Hinsicht. Ich bin so dankbar für diese Tage und fühle mich so reich, all das mit dem Mann und den Kindern erleben zu dürfen.

Hätte man mir das noch vor wenigen Monaten gesagt – als ich schon vor den Wochenenden, an denen der Mann arbeiten war, Angst hatte. Mich fragte, wie ich die Kinder beschäftigt kriege ohne dass sie sich gegenseitig zerfleischen oder den ganzen Tag vor der Glotze hocken (damit sie sich nicht gegenseitig zerfleischen). Jetzt, mit sechs und drei Jahren funktioniert es auch schon mal ganz gut, dass sie sich alleine oder miteinander beschäftigen und auch auf dem Spielplatz muss ich nicht mehr mit Adleraugen auf Kind2 achten.

Morgen dann ist Einschulung des Großen. Wie die Zeit vergeht…

Ferienspaß im Park

Ferienspaß im Park

Ein Besuch im Zoo

Ein Besuch im Zoo

Glibberschleim herstellen

Glibberschleim herstellen

Aussicht über Köln

Aussicht über Köln

Hafenrundfahrt in Bremerhaven

Hafenrundfahrt in Bremerhaven

Wassererlebnispark Gymnicher Mühle

Wassererlebnispark Gymnicher Mühle

Ich hoffe, ihr hattet ebenso schöne Ferien!

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Sommperpause, Kindheitserinnerungen, Zukunftspläne

Den Geruch von Chlor und Pommes im Haar, Schultern und Nase rot vom Sonnenbrand – das Freibad macht zu und ich mich auf den Weg nach Hause. Im Sommer haben meine Schwester, meine Freunde und ich viel Zeit hier verbracht. Wir sprangen auch in kaltes Wasser und amüsierten uns über Kinder mit Sonnencreme deren Lichtschutzfaktor im zweistelligen Bereich lag. Ich mein LSF 12, das war damals viel!

Wenn es regnete oder man mal nicht ins Freibad wollte wartete die Bibliothek mit ihrem riesigen Bestand an Büchern, die mich in andere Ländern, andere Zeiten und andere Körper brachten. Wer wollte schon in den Ferien man selbst sein.

Im Hier und Jetzt brechen die letzten Kindergarten-Tage vor der Schließzeit an und für Kind1 die letzten Kindergarten-Tage überhaupt. Ich frage mich, welche Kindheitserinnerungen meine Kinder später  haben werden. Eine Frage, die sich die Generation Eltern vor uns vermutlich in der Form auch nicht gefragt hat.

Im Freibad. Kind1 bereit zum Absprung

Vier Wochen sind es hier, die weder Kindergarten noch Schule aufhaben und ich frage mich: wie füllen wir diese Zeit? Vorfreude und leichte Panik mischen sich mit einer langen Liste von Möglichkeiten. Was ist zu viel Programm, was zu wenig?

Freibäder und Seen, auf jeden Fall. Ein Herbarium anlegen, so nebenbei. Ein paar Tage geht es an die Nordsee.

Zum Ketteler Hof, zwischen Ruhrgebiet und Münsterland, den ich selbst zuletzt in Kindertagen besucht habe. Familie besuchen, vielleicht das Zelt in irgendeinem Garten aufbauen. Wie Frederick Geschichten sammeln, damit der Sommerspeicher aufgefüllt ist, wie der Bauch mit Freibadpommes.

Nirgendwo schmecken Pommes so gut wie im Freibad

Dankbar sein für meine Erinnerungen, dankbar sein für meine Kinder, die ihre eigenen Erfahrungen machen um später von ihrem Sommerspeicher voll Erinnerungen zu zehren.

Sommerferien macht auch der Blog. Bis Anfang September, dann geht es wieder los. Mit mehr Regelmäßigkeit, mehr Geschichten, mehr Alltagserlebnissen. Ich freu mich, wenn ihr wieder reinschaut!

Ihr erfahrt dann auch – endlich – mehr über meine Herzensprojekte, womit ich mich selbstständig mache und was ich für die nächste Zeit plane!

Ansonsten bleibt mir treu, auf twitter und auf instagram zum Beispiel. Ich freu mich in Kontakt zu bleiben!

Schöne Ferien – was macht ihr denn so?

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Hoch die Hände, Wo….chenende schon wieder vorbei???

Kennt ihr diese Tage, die so schön und aber auch so voll sind, dass man anschließend noch einen Sonntag bräuchte, um auf der Couch rumzuhängen und alles zu verarbeiten? So ein Wochenenende hatten wir. Mit Sonne, Musik, selbstgemachter Pizza, Freunden und Geburtstagen

Am Samstag schlafen die Kinder (natürlich mit einigen Unterbrechungen, aber immerhin!) bis ca. halb neun. Wir machen ein gemütliches Frühstück mit Aufbackbrötchen, denn hier hat keine_r Lust zum Bäcker zu laufen.

Während die Kinder ein bisschen Fernsehen überlegen wir die Tagesplanung. Es ist so viel los in Köln, dass die Auswahl schwer fällt. Ich würde gerne einfach an einen See fahren und noch mal StandUp Paddeln. Da der Mann aber kein Wassersportfan ist und Kind2 das Tragen von Schwimmflügeln verweigert werde ich überstimmt.

Wir fahren auf die andere Rheinseite zum Jugend- und Rheinpark. Wir springen auf dem Trampolin, die Kinder fahren mit den kleinen Autos und wir snacken am Flussufer. Anschließend geht es weiter mit dem Bus, ein Stück zu Fuß und wir sind bei einem kleinen Open Air Konzert auf dem – Highlight für uns und die Kids – Kasalla spielen. Für die Nicht-Karnevalisten: Eine der angesagtesten Karnevals- und Kölsch-Bands. Denn die klingen auch außerhalb des Karnevals gut.

Kasalle tritt in Mülheim auf

Streetart in Köln

Kind2 schläft bei der Musik, während ich mit ihm auf dem Arm tanze, ein. Ich setze mich mit ihm in den Schatten. Kind1 lässt sich nach der Musik noch beim Kinderschminken aufhübschen und dann ist auch schon wieder früher Abend. Wir fahren mit der Bahn zurück.

Open Air direkt am Rhein. Kind guckt Schiffe

Zu Hause gibt es selbst gemachte Pizza. Äh, Aufbackpizza. Ich schaffe es, den Fertigteig aus seiner Form zu bringen und er wird ein dicker Teigklumpen. Ich hab noch eine zweite Fertigmischung, die belegen sich dann der Mann und die Kinder. Echt, meine beiden linken (eigentlich rechten, ich bin ja Linkshänderin) Hände…

Es schmeckt trotzdem super und es ist schon neun, als die Kinder dann so langsam die Augen zu machen…

Abends lesen der Mann und ich Nachrichten zum G20 und ich bin enttäuscht von den Medien, die nur die Ausschreitungen in den Blick nehmen. Es gab bestimmt viele viele friedlich Protestierende mit sinnvollen Anliegen, die dank einiger Vollidioten keinen Platz mehr zur Hauptsendezeit finden. Was die Politiker_innen da so besprechen und um welche, teils schwerwiegenden, Entscheidungen es da geht, auch das geht unter.

Am Sonntag klingelt sogar der Wecker, weil wir rechtzeitig ins Ruhrgebiet wollen. Freunde von uns feiern „ab 11“ ihren Geburtstag nach, um 15.00 Uhr müssen wir in die Nachbarstadt, dort feiert der Sohn meines besten Freundes Geburtstag nach. Die Kinder freuen sich. Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Kinder mit unseren Freund_innen gut auskommen und sich dort wohl fühlen.

Draußen bei schönem Wetter

Wir kommen auf der Autobahn zügig voran. Kind1 läuft mit den Geschenken vor, ich finde das so mutig. Auch wenn er die Gastgeber kennt sind da ja auch viele unbekannte Gesichter. Es sind ein paar weitere Kinder anwesend und so sind die Kids schnell in ihr Spiel vertieft und wir können mit den anderen auf der Terrasse sitzen, das Wetter genießen und uns unterhalten. Die Zeit ist viel zu schnell um als wir uns wieder verabschieden müssen und weiterfahren.

Kind1 und der Sohn von meinem besten Freund verstehen sich auch prima. Es sind viele weitere Verwandte und Freund_innen da, insgesamt an die 7 Kinder zwischen 6 Monaten und 8 Jahren. Auch hier heißt es wieder: Sonne genießen, essen, den Kindern beim Spielen und Lachen zuschauen, reden…und um kurz nach acht abends feststellen, dass es längst an der Zeit wäre, wieder nach Hause zu fahren.

Symbolbild Kindergeburtstag

Es dauert auch nur wenige Minuten, bis die Kinder im Auto eingeschlafen sind. Vor der Haustür steige ich mit den Kindern aus (der Mann macht sich auf die in Köln sehr spannende Parkplatzsuche) – Kind1 wankt halb schlafend die Treppe hoch, Kind2 schläft auf meinem Arm weiter. Ich schließe die Wohnungstür auf. Kind1 zieht sich aus und wirft sich aufs Bett, Kind2 zeigt ein letztes Aufbäumen („gucken! Gucken, Mama!“ – a.k.a. bitte noch das abendliche Fernsehprogramm, kurzer Protest auf mein Nein und dann weiterschlafen) und dann kehrt Ruhe ein. Die aufmerksamen Leser_innen stellen fest, dass die Kinder es nicht mehr zum Zähneputzen geschafft haben und ja ich stehe dazu, alle zwei Monate kommt das nach einem solchen Tag hier mal vor.

Nun ist auch schon der halbe Montag vormittag rum, ich sitze am Schreibtisch und schaue auf meine To-Do-Liste. Getrennt davon führe ich jetzt eine Ta-Daaaaane liste (ausgesprochen wie, äh, -Done, also getan, abgehakt) und hoffe, dass so meine auch kleinen Erfolgserlebnisse sichtbarer werden.

meine To-Done-Liste. Oder: Ta-Daaaaaan-Liste

Wünsche euch nen guten Start in die Woche!