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Vegane Rezepte

Vegane Rezepte

Rhabarber-Frizz-Fiz-Sprizz (mit Sprudel oder Sekt)

Endlich ist wieder Rhabarberzeit! Nachdem ich vom letzten Wochenmarkteinkauf einen Großteil des Rhabarbers für die Muffins verbrauchte hatte ich noch ein bisschen was übrig. Daraus hab ich dann für die Kinder dann eine Art Limo gemacht, die echt lecker war.

Wie nennt man denn Getränke, so ähnlich wie Limo, nur nicht ganz so süß? Hier kommt jedenfalls ein Rezept für ein fruchtiges, süßes Getränk mit Rhabarber – je nach Anlass mit Sprudelwasser oder Sekt aufzufüllen

Rhabarberlimo

Es ist Rhabarberzeit und eines meiner Lieblingsrezepte ist eine fruchtige und nicht allzu süße Rhabarberlimo – oder mit Sekt auch eine Rhabarberbowle

Zutaten:

400 g Rhabarber (waren hier zwei große Stangen)

20 g frischer Ingwer

100 g Zucker

1 l Mineralwasser oder Sekt

2 Limetten

Ein paar Minzblätter

Zubereitung:

Rhabarber waschen, putzen und in Stücke schneiden. Ingwer schälen und grob zerkleinern. Beides zusammen mit Zucker und 500 ml (normalen) Wasser zugedeckt bei milder Hitze ca. 10 Minuten kochen bis der Rhabarber zerfällt.

30 Minuten ziehen lassen. Rhabarber in ein Sieb geben und gut ausdrücken. Saft mit Mineralwasser oder Sekt auffüllen und schön gekühlt mit Limettenscheiben und Minzblättern servieren.

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Fruchtriegel selber machen (einfach, schnell und vegan)

Neulich wollte ich eigentlich RawBites selber machen. Ich hatte mir mal eine im Yoga-Studio gekauft, als ich kurz vor der Stunde merkte, dass ich einen ziemlich leeren Magen hab. Die kosteten 2 Euro das Stück! Ganz schön viel fand ich…

Aber diesen Geschmack von Erdnusscreme und getrockneten Früchten…hmmmm! Den wollte ich auch. Außerdem dachte ich, dass das ne prima Sache wäre um die Brotdosen der Kinder ein bisschen aufzupeppen. Ihr glaubt gar nicht, wie viel trockene Stullen ich weg geschmissen habe, seit die Kinder in die Kita gehen.

Nun ja, ich glaube um einen echten RawBite selber zu machen hätte ich kein Mehl verwenden dürfen und sie auch nicht backen sollen…raus gekommen sind aber die leckersten Fruchtschnitten der Welt! Ehrlich! Optisch haben sie noch Nachholbedarf, aber da lass ich mir noch was einfallen. Dafür sind sie schnell gemacht, voll fruchtig und vegan.

Selbstgemachte Obstriegel

Egal ob für die Brotdose, fürs Picknick oder den Sonntagsbrunch – diese selbstgemachten Fruchtschnitten sind so schnell fertig und lecker, die schmecken immer!

Zutaten

Ihr wisst, bei mir ist kochen meist mit Improvisation verbunden. Die Mengenangaben sind ein bisschen Freestyle und ich stelle direkt ein paar Alternativen für die Zutaten vor:

  • Eine volle Hand Trockenfrüchte (z.B. Datteln, Feigen, Apfelringe)
  • eine weiche Banane (oder ein Löffel Apfelmus, beides optional)
  • 6 Esslöffel Dinkelmehl (oder ein anderes Mehl, das grad da ist)
  • 1-2 große Esslöffel Erdnussmus (Mandel- oder Cashewmus)
  • ein paar Leinsamen (oder Chiasamen falls ihr Hipster seid)
  • wenn es euch noch nicht süß genug ist, einen Klecks Sirup (z.B. Holunder)

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer oder mit dem Pürierstab pürieren. Die Masse sollte etwa die Konsistenz von Kuchenteig haben, ein bisschen fester ist aber nicht schlimm. Gegebenenfalls noch etwas Mehl oder Trockenfrüchte hinzufügen. Das Ganze auf ein gefettetes Blech geben und verstreichen.

Bei 180Grad ca 25 Minuten backen. Auskühlen lassen und vorsichtig vom Blech lösen und in Streifen schneiden.

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Winterküche: Salat mit Rote Beete und Apfel

Irgendwann mal schrub ich auf twitter, ich hätte mir eine Kürbissuppe mit Gorgonzola gemacht. Darauf fragten einige nach dem Rezept und ich dachte: Wie, Rezept? Ich hab da noch ein Stück Gorgonzola im Kühlschrank gefunden und in die Suppe geworfen…und das sagt auch in etwa alles über meine Art zu kochen: Improvisation.

Aber dann dachte ich: Naja, Ausgang war schon irgendwann ein Rezept. Zwar hab ich das vermutlich nur einmal gelesen und danach immer so gekocht, wie es grad passte (Kürbis gabs nich? Eine Zucchini geht auch!).

Was ich eigentlich sagen wollte: Bei manchen Rezepten, die ich so in Foodblogs fand denk ich manchmal: echt, das musste man aufschreiben? Und dann hab ich gedacht: Naja, für Jemanden der noch nicht so oft Kürbissuppe gemacht hat ist das hilfreich.

Unfotogen ist mein Essen meistens auch! Neulich machte ich ein sehr leckeres Walnuss-Ruccola-Pesto und dachte: geil, das verblogg ich! Aber auf Fotos sah das aus wie Entengrütze! (Wie ich jetzt weiß hilft: viel Licht und die App Canva zur Bildbearbeitung, das Ergebnis seht ihr hier auf den Bildern).

Ich vergesse halt immer die Hälfte der Zutaten und muss dann auf irgendwas anderes zugreifen. Deshalb ist auch im folgenden Rezept alles nur als Empfehlung gedacht…aber lest selbst (und berichtet obs schmeckt!):

Zutaten:

  • grüner Salat (saisonal oder was schmeckt: Feldsalat, Ruccola, Mangold, Spinat…)
  • 1-2 rote Beete (vorgekocht oder frisch – dann ca. 40 Minuten kochen und anschließend schälen)
  • 1-2 saftige Äpfel (ich hab es auch schon mit Birne probiert: auch lecker ^^)
  • Walnüsse, gehackt (oder Cashews, oder Pinienkerne)
  • Optional (falls es nicht vegan sein muss): Schafs- oder Ziegenkäse (letzterer am besten gebraten).
  • für das Dressing: Balsamico, Olivenöl, Zitrone, Salz und Pfeffer oder (nicht-vegan) zusätzlich Honig und Senf

Anleitung? Ach ja: rote Beete und Äpfel in kleine Stücke schneiden (oder reiben, ist mir aber ohne Küchenmaschine zu aufwendig), Nüsse bei Bedarf klein hacken, Schafskäse zerbröseln oder Ziegenkäse braten, alles mit dem grünen Salat mischen. Für das Dressing die Zutaten verrühren, mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch etwas Honig und Senf beimischen und dann: Bon Appetit!

Rote Beete Salat mit Apfel

Leckerer Wintersalat mit rote Beete und Apfel

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Rhababermuffins (vegan)

Ich hab ja schon mal das Rezept für die Frühstücksmuffins verbloggt und hab sie jetzt noch saisonal upgedatet:

vegane Rhabarbermuffins!

vegane Muffins mit Rhababer

vegane Rhababermuffins

Für ungefähr 15 Stück braucht ihr:

1 Pck. Backpulver
1 TL Salz
4 Becher Haferflocken (als Becher hab ich ein Viertelliterglas genommen)
1 Becher geriebene Mandeln
6 EL Holundersirup (oder anderer Sirup nach Wahl)
2 Becher Mandelmilch, 1 EL Cashewmus (oder Mandelmus, oder pf, Apfelmus? Erdnussbutter? Was da ist!)
1 Banane, 6 EL Mehl
1 EL Sonnenblumenöl oder weiche Margarine
2 Stangen Rhababer und etwas Amaretto (oder anderes Leckeres zum Ablöschen) sowie (braunen) Zucker zum kandieren.

  • Ofen auf 190 Grad vorheizen
  • Muffinform mit Förmchen befüllen oder einfach eine flache Form mit Backpapier auslegen (habe beides probiert, hat beides sehr gut funktioniert)
  • Etwas Zucker im Topf erwärmen, den geschälten und klein geschnittenen Rhababer zugeben und bei mittlerer Hitze kandieren, mit Amaretto (nach Bedarf ;-)) ablöschen
  • Zutaten nach und nach miteinander vermengen und bis auf den Rhababer pürieren
  • Rhababer und restliche Zutaten rasch vermischen und in die Formen füllen (Muffinförmchen nur 3/4 voll füllen)
  • ca. 20-25 Minuten backen
  • warm oder kalt essen!

So, damit fahr ich morgen zur #denkst – wie schmecken Euch die Muffins?

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Herbstküche

Gemüsekiste

Inhalt unserer Gemüsekiste

Essen war für mich immer eine recht…banale Sache. Hunger haben – Essen rein. Gerne Deftiges. Pasta mit Käse (Vegetarierin bin ich schon lange). Kartoffeln. Noch mehr Käse.

Als ich mich dann mit veganer Ernährung beschäftigte, wusste ich, ich muss kreativer werden. Sonst wird’s langweilig. Und das schränkt schon ganz schön ein: Vegan soll es sein, die Rezepte nicht zu (zeit)aufwendig und die Zutatenmenge überschaubar. Idealerweise nicht nur vegan, sondern auch saisonal und regional. Und, weil das ja nicht reicht, auch noch müllfrei.

Wenn ich aber eins gelernt habe, dann das Prinzip der kleinen Schritte. Grade in Bezug auf vegane Ernährung ist vieles Verhaltensumstellung und die Veränderung von Gewohnheiten. Eben mal unterwegs essen. Bei Freund_innen zum Essen eingeladen werden. Die eigene Einkaufsliste überarbeiten. Sich für oder gegen Ersatzprodukte entscheiden und wenn ja – für welche. Ich werde nie allen oben genannten Kriterien für mein Essen gerecht. Minimalanforderung soll vegan sein, alles weitere werden wir sehen (grade müllfrei – da tuen sich echte Abgründe auf).

Heute möchte ich Euch ein paar Rezepte zeigen, die ich mit dem Inhalt der letzten Gemüsekiste gezaubert habe, alle vegan und mit saisonalem Gemüse.

Zitronen-Fenchel-Risotto 

200 g Risotto
1-2 Knolle/n Fenchel, groß
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca 1 Liter Gemüsebrühe
2 EL Olivenöl
1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft davon
2 EL Kapern
1 TL, gehäuft Mandelmus, weiß
Pfeffer, Salz

Die Zwiebel und den Fenchel in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln und Fenchel zusammen im Olivenöl etwas anbraten. Dazu kommt der Risotto-Reis, bis er glasig ist. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und einkochen. Den gepressten oder ganz klein geschnittenen Knoblauch dazugeben.
Restliche Gemüsebrühe in kleinen Portionen dazu gießen und unter Rühren einkochen lassen, dann wieder Brühe und wieder rührend einkochen lassen. Etwa in der Hälfte der Menge der Gemüsebrühe kommen die Kapern dazu.
Zum Ende der Garzeit das Mandelmus einrühren.
Wenn das Risotto fast fertig ist, den Abrieb der ganzen Zitrone dazugeben. Abschmecken mit Pfeffer, Zitronensaft und ggf. etwas Salz.

Lauch-Sauerkraut-Quiche

1 Pck. Blätterteig
1-2 Stange/n Lauch
1 Pck. Sauerkraut
100 g veganer Käse (Parmesan-/Gratinart), z.B. im Bioladen
200 ml Hafersahne
Kräuter nach Geschmack
Salz und Pfeffer

Lauch in Ringe schneiden, Sauerkraut ausdrücken.
Lauch in einer Pfanne anbraten. Etwa die Hälfte vom veganen Käse und Hafersahne mit den Kräutern verrühren.
Quiche-Form oder Auflaufform einfetten, mit dem Blätterteig auslegen und den Lauch aus der Pfanne einfüllen. Sauerkraut drüber. Hafersahne mit dem Käse und Kräutern darüber gießen. Restlichen Käse drüber geben.
Circa 30-35 Minuten bei 180 Grad Umluft oder Unterhitze im Ofen backen. Oberhitze ist ungünstig, wenn man die Quiche mit Deckel macht.

Bei dem veganen Käse war ich skeptisch. Aber ich glaube, nicht mal dem Mann ist aufgefallen, dass es sich nicht um echten Parmesan handelt. War jedenfalls lecker.

Apfel-Streuselkuchen

(Eignet sich auch für Zwetschgen/Pflaumen)

300g Zucker mit 300g zerlassener Margarine und 500g Mehl verkneten – das ist die Basis für Teig und Streusel. Teig in einer gefetteten Springform ausrollen (etwa 2/3 der Menge). Dann Äpfel (oder Zwetschgen) klein schneiden. Bei Bedarf mit Zitrone betröpfeln und/oder Zimt dazu und verrühren. Auf dem Teig verteilen. Als Kind2 noch kleiner war, hatte ich öfter noch so Obstbrei da, der geht auch. Den restlichen Teig als Streusel drüber.

Nun bei ca. 180 Grad 30-35 Min. backen, bis die Streusel goldbraun sind.

Streuselkuchen mit Zwetschgen

Streuselkuchen mit Zwetschgen

 

Guten Appetit!

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Schnell und lecker: Veganes Pesto

Zucchini-Pesto

Zucchini-Pesto

Sieht nicht so aus, is aber lecker

Sieht nicht so aus, is aber lecker

Rezepte nutze ich meist einmal als Vorlage. Aber schon beim Kochen wandel ich es dann ab. Weil ich irgendeine Kleinigkeit vergessen habe. Oder mir was anderes besser schmeckt. Darum mag ich Rezepte, die ein paar Basics beinhalten, die sich aber schnell mal variieren lassen. So wie dieses. Pesto in verschiedenen Varianten, als Auberginen-, Zucchini-, Bärlauch- oder Basilikumpesto

Ihr nehmt also

1 Bund/Töpfchen frischen Basilikum oder Bärlauch, oder eine Zucchini, oder eine Aubergine (das Gemüse wird ordentlich mit Knoblauch und Öl angebraten, die Kräuter kommen so in das Püriergefäß)

ca. 100 g Pinienkerne, 50-100g gemahlene Mandeln

Knoblauch (so viel wie man erträgt)

1-2 Teelöffel Zucker

Salz und Pfeffer

gutes, mildes Olivenöl (neutrales Pflanzenöl geht auch, ist ein bisschen Geschmackssache)

Zutaten ins Gefäß geben, mit Pürierstab mixen – fertig. Dazu lecker Nudeln oder – wie gestern hier – gebratene Polentaschnitten. Passt bestimmt auch zu Kartoffeln. Und aufs Brot.

Lassts Euch schmecken!