Familie

Sommperpause, Kindheitserinnerungen, Zukunftspläne

Den Geruch von Chlor und Pommes im Haar, Schultern und Nase rot vom Sonnenbrand – das Freibad macht zu und ich mich auf den Weg nach Hause. Im Sommer haben meine Schwester, meine Freunde und ich viel Zeit hier verbracht. Wir sprangen auch in kaltes Wasser und amüsierten uns über Kinder mit Sonnencreme deren Lichtschutzfaktor im zweistelligen Bereich lag. Ich mein LSF 12, das war damals viel!

Wenn es regnete oder man mal nicht ins Freibad wollte wartete die Bibliothek mit ihrem riesigen Bestand an Büchern, die mich in andere Ländern, andere Zeiten und andere Körper brachten. Wer wollte schon in den Ferien man selbst sein.

Im Hier und Jetzt brechen die letzten Kindergarten-Tage vor der Schließzeit an und für Kind1 die letzten Kindergarten-Tage überhaupt. Ich frage mich, welche Kindheitserinnerungen meine Kinder später  haben werden. Eine Frage, die sich die Generation Eltern vor uns vermutlich in der Form auch nicht gefragt hat.

Im Freibad. Kind1 bereit zum Absprung

Vier Wochen sind es hier, die weder Kindergarten noch Schule aufhaben und ich frage mich: wie füllen wir diese Zeit? Vorfreude und leichte Panik mischen sich mit einer langen Liste von Möglichkeiten. Was ist zu viel Programm, was zu wenig?

Freibäder und Seen, auf jeden Fall. Ein Herbarium anlegen, so nebenbei. Ein paar Tage geht es an die Nordsee.

Zum Ketteler Hof, zwischen Ruhrgebiet und Münsterland, den ich selbst zuletzt in Kindertagen besucht habe. Familie besuchen, vielleicht das Zelt in irgendeinem Garten aufbauen. Wie Frederick Geschichten sammeln, damit der Sommerspeicher aufgefüllt ist, wie der Bauch mit Freibadpommes.

Nirgendwo schmecken Pommes so gut wie im Freibad

Dankbar sein für meine Erinnerungen, dankbar sein für meine Kinder, die ihre eigenen Erfahrungen machen um später von ihrem Sommerspeicher voll Erinnerungen zu zehren.

Sommerferien macht auch der Blog. Bis Anfang September, dann geht es wieder los. Mit mehr Regelmäßigkeit, mehr Geschichten, mehr Alltagserlebnissen. Ich freu mich, wenn ihr wieder reinschaut!

Ihr erfahrt dann auch – endlich – mehr über meine Herzensprojekte, womit ich mich selbstständig mache und was ich für die nächste Zeit plane!

Ansonsten bleibt mir treu, auf twitter und auf instagram zum Beispiel. Ich freu mich in Kontakt zu bleiben!

Schöne Ferien – was macht ihr denn so?

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