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Fantastisches

Die coolsten Shirts für Riot Moms zum Muttertag (Verlosung)

Oh, ich weiß, Muttertag steht vor der Tür. Ich mag mich gar nicht in eine Diskussion einlassen über Sinn oder Unsinn dieses Tages. ABER ich möchte euch heute was zeigen, was ich mir zum Muttertag schenke! Die allercoolsten Shirts mit Statement, die ich zu diesem Anlass finden konnte. Und weil ich die so cool finde, schenke ich euch auch zweimal je eins davon!

Frau Naijn schreibt auf Me, Myself & Child über Musik und Mutter-/Elter*nschaft (ihr kennt hoffentlich ihre Reihe #ohneVaeter) und hatte vor einer Weile die grandiose Idee (auf die ich meganeidisch bin) T-Shirts bedrucken zu lassen. Die Illustrationen dafür sind von Gizem Winter.

coole T-Shirts zum Muttertag

Selfie im Shirt von MeMyself&Child – steht auch montagsmüden Müttern gut

Für mich ist eine Riot Mom eine Mutter, die – unabhängig davon wie sehr sie ihr/e Kind/er liebt – das Missverhältnis von Erwartungen an Mutterschaft und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht einfach hinnimmt. Deshalb muss man ja nicht auf die Straße gehen, aber ich persönlich lass mich durch zuckersüßes Kinderlächeln allein (und meine Kinder haben selbstredend das allersüßeste Kinderlächeln der Welt!) nicht beschwichtigen. Nicht nur zum Muttertag erwarte ich mehr gesellschaftliche Unterstützung.

Natürlich kann man diese coolen T-Shirts auch ganz unwütend und mit Augenzwinkern tragen. Wollen wir nicht alle das Matriarchat? ^^

Das T-Shirt oben auf dem Bild habe ich seit einigen Monaten und trage es oft. Es hat bisher etliche Wäschen und Trockenvorgänge überstanden. Jetzt kaufe ich mir noch eins (oder zwei) in schwarz dazu – hier ein Blick in den Shop.

Riot Mom T-Shirt Ninia LaGrande

Ninia LaGrande im Riot Mom T-Shirt „Matriarchy“

Wenn ihr auch eins dieser coolsten aller coolen T-Shirts wollt, haut in die Tasten und hinterlasst einen Kommentar hier im Blog.

Teilnahmevoraussetzungen:

Ich gehe davon aus, dass ihr mindestens 18 Jahre seit und in Deutschland wohnt oder alternativ das Porto für den Versand ins Ausland im Vorraus zahlt. Ein Like für die Facebook-Seiten von mir und Me, Myself & Child fänd ich Ehrensache. Die Verlosung geht bis zum Muttertagssonntag, also dem 14.5.2017 um 23.59 Uhr und die beiden Gewinner_innen werden dann ausgelost und per Mail informiert.

(Und falls ihr schon eins habt, postet gerne ein Foto hier, auf facebook oder twitter)

 

 

Familie

Dankbarkeit (Nachtrag zum Muttertag)

dem muttertag sah ich eher leidenschaftslos entgegen. mir ist auch beinahe egal, ob ihn die nazis, die blumenindustrie, oder die us-amerikanische frauenbewegung erfunden hat. in meiner familie wurde er nie groß gefeiert. ich kann mich auch daran erinnern, dass meine mama wenig enthusiastisch war, wenn meine schwester und ich selbstgebastelten kram anschleppten.

ehrlich gesagt: ich freu mich ein bisschen auf minimes selbstgebastelten kram, egal zu welchem anlass. aber ich hab grummeln beim gedanken, wie das in der kita abläuft: so, am wochenende ist muttertag, da sagt ihr mutti mal, dass ihr sie lieb habt. und jetzt bastelt ihr schön, auch wenn ihr gar nicht wollt. meh.

egal, mir viel zu dem anlass muttertag das thema ‚dankbarkeit‘ ein: nach einer sehr kurzen nacht und frühem aufstehen, zu wenig kaffee und einem offensichtlich schlecht gelauntem minime, der ein glas (absichtlich) umschmiss platzte es aus mir raus: du undankbares kind… und nachdem ich wieder einmal ein- und ausgeatmet habe war ich über mich selbst erschrocken. denn wofür sollte minime denn auch dankbar sein? dafür, dass er in der welt ist und ich seine mutter? dankbarkeit schien mir für einen zweijährigen wohl doch etwas viel verlangt, zumal ich ja den kinderwunsch hatte, und er nicht den, nach dem in-der-welt-sein.

aber ja, auch wenn ich meine mutter zum muttertag nicht anrufe bzw. beschenke (fieserweise liegt der auch immer nah an ihrem geburtstag…) ist mir, seit ich selbst ein kind habe, viel bewusster, was es heißt ein kind zu haben. als kind habe ich immer das gesehen, was mir fehlt(e), ob jetzt materiell oder auch an aufmerksamkeit. das ist wohl auch das gute recht von kindern.

und was es für sie hieß, kinder zu haben, werde ich vielleicht auch nie verstehen (unterschiedliche rahmenbedingungen, aber sowas von). aber mehr dankbarkeit als früher ist da schon. danke!