Familie

Die ersten Tage…

versunken in der baby-bubble. die geburt, die längst nicht so verlief wie erhofft und sich doch selbstbestimmter anfühlte. der weg in die hölle ist bestimmt gepflastert mit stundenlangen presswehen die frau „veratmen“ muss. der weg in den himmel dagegen ist voller engelslächeln, babyschmatzen und diesem flaumigen köpfchen. versunken in 50shades of gebärmutterfarben. rosa in allen schattierungen.

weil das gefühl der überforderung diesmal ausblieb blieb soooo viel mehr zeit und raum für hachz und herz und dankbarkeit und demut. 

über sich selber lachen, weil man fürchtete, da sei vielleicht nicht mehr genug liebe für nummer zwei. 

ständig weinen können, vor rührung, freude, glück. sich selber wundern wie weich mensch wird, wie das eigene herz zerspringen könnte vor all dem gefühlsoverkill. und wie es fast zerreißt beim gedanken an die freund_innen und bekannte (gott sei dank wenige), deren kinder wohl nie erwachsen werden…

wie der dreijährige das erste mal das krankenhauszimmer betritt. der, den ich hier minime nenne und der so gar nicht mehr mini ist. der noch nicht weiß, was er von all dem halten soll. der sich so rührend um sein geschwisterchen kümmert, seine schnuffeltücher teilt und dreckige windeln in den müll trägt. der allen stolz verkündet, dass das da im kinderwagen SEIN geschwisterchen ist. und der in momenten, in denen er sich unbeaufsichtigt fühlt doch mal traurig guckt, als ahnte er, dass ihm nun nicht mehr die volle aufmerksamkeit zuteil wird. 

cashew…dieses baby das so tiefenentspannt liegt, schläft, trinkt und guckt. dass sich schon selber vom rücken auf die seite rudert und mit seinen kleinen händchen den schnuller fest in seinen mund schiebt. nicht umhin können, mit dem großen bruder zu vergleichen und fest stellen, wie einzigartig diese ausgabe jetzt schon ist.

danke für alle off- und online, die sich mit uns freuen, besonders bedanken möchte ich mich bei meinen twitter- und facebookfollowern, die fast 30 wochen mit mir gefiebert haben, sich gefreut und mich aufgemuntert haben und überhaupt: danke fürs zuhören. 

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9 Comments

  • Reply Mama notes 11. Juni 2014 at 21:51

    Hach <3 So viel Hach auf einmal. Diese herzzerspringende Anfangszeit, voller Stauen und Liebe ist wunderbar. Ich wünsche Dir noch ganz viel davon!

  • Reply feministmum 11. Juni 2014 at 21:58

    so ein wunderschöner text – danke fürs schreiben und teilen und alles gute euch weiterhin!

  • Reply cloudette 11. Juni 2014 at 22:14

    so schön <3

  • Reply Frische Brise 11. Juni 2014 at 22:17

    Sehr schön!
    Genießt die Kuschelzeit!

  • Reply sandra 11. Juni 2014 at 23:03

    hach, ich bin dir sozusagen ein paar wenige wochen „voraus“ – gleiche situation (fast dreijähriger grosser bruder und neugeborenes mitte april). sprich, du schreibst hier sozusagen „mein“ tagebuch, ich erkenne unsere eigene situation in fast allem wieder – unendlich schön in worte gefasst (das krieg ich selber nicht hin). musste gerade vor rührung ein tränchen verdrücken

    unbekannterweise vielmals bedankt und noch ganz herzliche gratulation!

  • Reply Muttis Nähkästchen 12. Juni 2014 at 7:27

    Hachz! Wie schön! Meine Kids sind schon fast 9 und 6 Jahre … dieses Geburtserlebnis ist also schon eine halbe Ewigkeit her. Schön, es dank dedeiner Beschreibungen nach- und mitfühlen zu können.

  • Reply Frl. Null.Zwo 13. Juni 2014 at 3:01

    Das klingt wunderbar!
    Rosa in allen Schattierungen – so soll es sein!
    Das hat die Natur ganz gut so eingerichtet, nicht? 😉 Same here…
    Weiter so <3

  • Reply anna 18. Juni 2014 at 23:13

    Ich lese hier seit meiner SChwangerschaft mit und freute mich seither über die erfrischende Sichtweise und die schönen Worte, mit denen Du ausdrücktest, was ich manchmal auch so empfand. Seitdem dann das erste Kind da ist, begreife ich langsam endlich die emotionalen Hintergründe. Danke für dieses schöne Elternseinblog, alles Gute und herzlich Willkommen an den neuen Erdenbürger!

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