Familie

Foto(s) der Woche 36

mamamiez hat ihre „Just for me moments“ dokumentiert. Als Mutter dreier Kinder mit 20Stunden-Job plus in der Woche abwesendem Mann kam sie an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit (wer könnte es ihr verübeln!) und beschloss regelmäßig Zeit für sich zu nehmen. Für Dinge, die ihr gut tun.

Ich habe überlegt, ob mir so ein – ich nenne es jetzt mal so – „BurnOut“ widerfahren könnte. Ich vermute nicht. Dazu habe ich eine zu große Dosis Unperfektheit gemischt mit Ungeduld. In regelmäßigen Abständen versuche ich zwar, auf das Hamsterrad zu springen, aber fliege meistens im Salto wieder raus, bevor mein Puls nennenswert angestiegen ist.

Nichts desto trotz, mit jetzt zwei Kindern und einem Partner, der zumindest gelegentlich tageweise außer Haus arbeitet werden die ruhigen Momente weniger. Darum dokumentier ich sie – für Zeiten, in denen ich weniger davon habe:

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Im öffentlichen Bücherschrank in der Kölner Südstadt stelle ich regelmäßig Bücher ein – und manchmal finde ich auch welche, die ich lesen möchte. In dem Buch geht es um die Familie Gilbreth. Wer von Euch Wirtschaftstheorien studiert hat, kennt sicher den Familienvater: Frank B. Gilbreth. Zeitersparnis in Herstellungsprozessen war sein persönliches Anliegen. Am Beginn des 20. Jahrhunderts gründet er mit der bemerkenswerten Lilian Gilbreth eine Familie mit 12 Kindern. Lillian ist promovierte Organisationspsychologin und „unterstützt“ ihren Mann nicht nur bei dessen Arbeit sondern ist ebenbürtige Kollegin und führt die Arbeiten nach dem Tod ihres Mannes (er ist 54 Jahre geworden) fort. Die Geschichte wird allerdings aus der Sicht der Kinder erzählt und ich habe mich beim Lesen sehr unterhalten gefühlt – mit meinem Faible für alle Dokumentationen über Leben und Alltag in Großfamilien…

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Jajaaa, lesen ist eines meiner Leidenschaften, auch wenn es Fachliteratur ist. Mein Kopf seeeehnt sich wieder nach Arbeit und da der Mann gelegentlich zu Hause weilt gönne ich mir den ein oder anderen Tag ohne Baby in der Bibliothek (oder im naheliegenden Cafe, wo man liest, ist doch irrelevant?)

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Meine Haare sind mein Unglück. Darum müssen sie regelmäßig gebändigt werden. Meine Lieblingsfriseurin hat den Laden leider verlassen und mit der „neuen“ stimmte die Chemie nur bedingt. Hauptsache, die auf dem Kopf hält, was sie verspricht.

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1 Comment

  • Reply sachensucherin 3. September 2014 at 17:26

    das habe ich vor vielen, vielen, vielen Jahren auch mal gelesen und es ist tatsächlich amüsant, auch gerade in seiner gleichzeitigen altmodischen und für die damaligen Zeit modernen Art. Es gibt auch einen zweiten Band, meine ich mich zu erinnern.
    Gruß, Tine

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