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Klettern!!!

wow, wenn die kaltmamsell und die liebe nessy darüber schreiben, dann trau ich  mich auch mal! und nutze die einmalige gelegenheit, ein paar fotos raus zu suchen, auf denen ich ganz nach cooler sau aussehe (das ist no fishing for compliments. mit meinem 3d-körper bin ich nicht immer, aber meistens zufrieden. aber die abbildung auf 2d verschiebt und verzerrt gewisse körperlinien…da erkenn ich mich nie wieder).

mein erstes mal ist schon ne weile her. eigentlich wollte mich schon der beste freund dazu überreden. aber damals war ich noch studentin, mittelloser und darum war klettern nicht drin. denn ja, es ist nicht der günstigste sport. ich bin trotzdem dabei gelandet und geblieben. denn, sagen wir es mal so, ich mache sport nicht um des sports willen. also es gibt ja so bewegungsmenschen, die auch joggen als sport bezeichnen. joggen ist für mich bewegung in müffelnden schuhen. ich habe also lange nach einer sportart für mich gesucht: mir das knöchelband beim volleyball gezerrt, fast die rippe beim bocksprung im turnverein geprellt, beim capoeira hab ich mir käsemauken ins gesicht treten lassen und mich beim jiu-jitsu von verschwitzten typen auf matten werfen lassen. geblieben sind yoga (aber die sportliche variante davon, weniger die meditative) und eben: klettern. als ich meine erste vollzeitstelle in einer verwaltung hatte, war das der nötige ausgleich, der mich vom wahnsinnig werden gerettet hat. was ich an diesem sport liebe: ich bekomme total den kopf frei. während ich beim joggen zum beispiel an alles mögliche denke, innere dialoge führe und mich möglicherweise über dinge noch mehr aufrege, die mich so umtreiben, habe ich beim klettern keine gelegenheit dafür. beim sichern muss ich tunlichst darauf aufpassen, dass mein kletterpartner nicht  allzu tief fällt, wenn er fällt. und beim klettern selber bin ich zu konzentriert damit beschäftigt, den nächsten griff zu ertasten oder -fühlen um nicht runterzufallen. und: dadurch, dass die routen einen schwierigkeitsgrad haben, kann man auch ‚erfolge‘ messen. im sinne von: jetzt hab ich den nächsten schwierigkeitsgrad erreicht.

als ich schwanger war, fragte ich meinen gyn fast als erstes, wie lange ich denn wohl noch klettern dürfte. ich liebe ihn dafür, dass er sagte: irgendwann merken sie selber, dass sie nicht mehr in den gurt passen oder sich unwohl fühlen. so ähnlich war es dann auch, ende des dritten monats waren wir im urlaub auf sardinien, auch zum klettern. ich hing an einem felsen, wunderschöner blick übers mittelmeer und dachte plötzlich: was machst du hier eigentlich für einen sch***ß. naja, nach der geburt dann erst mal schonzeit, rückbildung aber dann wieder die ersten versuche.

glücklich scheitern beim klettern

glücklich scheitern beim klettern

 

hier beim luftholen

hier beim luftholen

minime mitzunehmen war am anfang kein problem. grade als er noch ’nur liegen‘ konnte, war es sogar super, hatte er doch aus seiner umgefallenen-käfer-position die perfekte perspektive und somit was zum gucken. aber jetzt läuft er, und an felsen oder in der kletterhalle rumzulaufen kommt nicht so gut. aber auch hierfür gibt es eine lösung: kind einfach mit einem karabiner hierdran befestigen:

Kindersicherung

Sandsack

wer jetzt lust bekommen hat – einfach melden und beim nächsten mal: mitkommen!

 

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3 Comments

  • Reply alsmenschverkleidet 11. Oktober 2012 at 10:18

    Ahhhhhhhhh,ich denk’schon Ewigkeiten darüber nach Klettern mal auszuprobieren…verdammt,ich sollte es einfach mal wagen…da bekommt cool abhängen auch ’ne ganz neue Bedeutung ;)!!!

  • Reply kraehenmutter 11. Oktober 2012 at 22:10

    hängt minime dann in der luft? 😉
    und ich finds super, ein gesicht zum blog zu haben!

    da ich ab höhen von 1,5m panik bekomme und mich flach hinwerfe und fetskralle, wird das wohl nicht mein neues hobby!

  • Reply jackhund 4. November 2012 at 9:39

    ich würde das klettern auch gerne mal probieren. wir wandern viel und jetzt wo wir den hund haben noch öfter. 🙂

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