Familie

Menschen, die Challenges machen…und ich

Wohooo, die Kinder sind im Bett und es ist erst 20:00 Uhr!!! Da kann man ja noch richtig was schaffen – wäre ich nicht sooo müde, weil ich diese Woche extra früher aufgestanden bin – damit die Kinder auch früher aufstehen und dann abends früher schlafen gehen. Gnarf.

Gefühlt hat das erste Jahr grad erst angefangen und schon ist die erste Woche auch wieder rum. Ich bin sehr zufrieden mit ihrem Verlauf. Am Montag erledigte ich ein wenig Papierkram, der einfach lästig war. Sehr befreiend, wenn so was weg ist.

Am Nachmittag backte ich mit den Kindern Kuchen. Letztes Jahr bekam Kind1 das Koch- und das Backbuch von der Maus und er wollte unbedingt den gedeckten Apfelkuchen ausprobieren. Er war seeeehr lecker und das Rezept wäre auch veganisierbar gewesen (mit Margarine statt Butter – der Rest war eh vegan). Kind1 war stolz wie Oskar und Kind2 kann nun sein längstes Wort: Apfelkuchen. Gesprochen wie „Affekucku“ was auch niedlich ist.

Dienstags sind der Mann und ich im Palmenparadies Euskirchen gewesen – sein Weihnachtsgeschenk an uns. Sauna is ja nicht so meins, aber dort konnte man auch einfach unter Palmen liegen und lesen (bei 30Grad!) und zwischendurch im Schwimmbad im warmen Wasser planschen. Sehr schön und leider viel zu kurz, weil wir am frühen Nachmittag schon wieder zurück mussten, die Kinder holen.

Am Mittwoch wollte ich dann meine neuen Projekte angehen und tja: Der Computer fuhr nicht hoch. ES GING EINFACH NICHTS! Meistens ist irgendwas mit dem Akku, den ich also wie schon einige Male zuvor rausnahm, drüberpustete, drei magische Worte sprach und dann wieder einlegte. Nix…das probierte ich mehrfach, denn der Mann macht es immer GENAU SO und anschließend startet der Computer wieder einwandfrei. Um euch nicht zu lange auf die Folter zu spannen: Man hätte das Stromkabel stecken lassen müssen…Ich dachte ja man darf mit laufendem Strom nie rumhantieren aber ich lerne ja noch dazu.

Gestern, am Donnerstag also traf ich mich zuerst mit Julia in einem Cafe – aaaah, das süße Leben, am Wochentag im Cafe sitzen und Plaudern. Schön was und die Zeit verging im Flug. Also schnell noch zurück an den Schreibtisch…oh warte, die Ecke da – die wollte ich schon längst entrümpeln!!! Gab es da nicht noch Challenges und Anleitungen zu – auf instagram war mir doch, als hätte ich…(gleich mehr, versprochen).

Heute, also am Freitag brachte ich die Kinder zum Kindergarten und hatte noch ein Gespräch mit der Erzieherin von Kind2. Einfach nur ein erstes Gespräch über den aktuellen „Ist-Stand“ – wie die Eingewöhnung verlief, wie der Entwicklungsstand ist, was das Kind den ganzen Tag so macht…Fazit: Kind2 ist gut angekommen im Kindergarten, die ganze Zeit in Bewegung (Ich: Echt? Wenn ich die Kinder abhole rennen sie den Weg nach Hause und nach den 5 Etagen ohne Fahrstuhl haben sie auch immer noch jede Menge Energie. Sie: … – Tja, Minions auf Speed sagte ich ja mal) und Sprechen ist aktuell noch nicht so seine Stärke. Insgesamt also alles top.

Anschließend fing ich zu Hause an zu entrümpeln und auszumisten, putzte hier und da – und auch wenn ich noch laaange nicht fertig bin: Ich habe mir vorgenommen, den Weg der „Babysteps“ zu gehen. Jeden Tag ein bisschen, einmal die Woche etwas mehr. Mal angucken, wie dieses momox funktioniert, mich erkundigen wo kleine, organisatorisch unkomplizierte Flohmärkte sind und einfach nach und nach aussortieren, verkaufen und verschenken.

Damit kommen wir zur Überschrift dieses Beitrags: Passend zum neuen Jahr finden sich grad überall Challenges zu den klassischen Themen: Diäten, Sport, Ernährung (Paleo, Clean Eating, veganregionasaisonal), Blog Boosting, zu Minimalismus und Ausmisten etc.

Ich freue mich für jeden_n, di_er Motivation und Energie dazu hat in, sagen wir, 30 Tagen die Wohnung auf Vordermann zu bringen, 10 Kilo abzunehmen oder all die zu erledigenden Dinge endlich zu erledigen.

Nach 36 Jahren weiß ich endlich: Ich bin nicht der Typ dafür. Challenges sind für mich nicht hilfreich, weil ich bei kleinsten Rückschlägen dazu neige, komplett frustriert aufzugeben. In den meisten Challenges geht es ja darum, konsequent für einen bestimmten Zeitraum an einer Sache dran zu bleiben.

Ich brauche mehr Zeit. Langfristige Verhaltensänderung. Zur Not eher in kleinen Schritten als im großen Wurf. Und um zu dokumentieren, dass man trotzdem Fortschritte macht nutze ich ab jetzt…Tadaaaaa: ein Bullet Journal. Danke an meine tweople, die auf twitter ständig davon sprechen. Ich hab bereits ein, zwei Stunden auf pinterest gestöbert, um mir ein Board voller Ideen fürs Bulletjournaling zusammen zu stellen. Einen kleinen Hang zum Ansammeln von Kalendern und Notizbüchern hab ich bereits, vielleicht kann ich die ein bisschen besser sortieren damit. Falls ihr auf pinterest seid: Das Board findet ihr HIER, darunter sind printables, also Druckvorlagen für Leute wie mich, die es mit dem selber malen nicht so haben.

Wie organisiert ihr euer Jahr, eure Vorhaben, die Familie? Bin gespannt!

Previous Post Next Post

You Might Also Like

5 Comments

  • Reply Neresi 7. Januar 2017 at 20:57

    Hier alles über Google Kalender, geteilt mit Beteiligten. Das hab ich auf dem Handy als Widget direkt vor mir, am Notebook kann ich es öffnen und bearbeiten, und beim Arzt gleich den Folgetermin eintragen bei Bedarf. Für mich ist das ein Segen, den mit allem aus Papier bin ich noch nie klargekommen. Früher hatte ich noch so Planer in der Tasche, die am Anfang des Jahres noch super gepflegt waren und ab April so dann langsam gar nicht mehr. Wandkalender daheim hab ich nie dabei und kann so beim Ausmachen nicht sehen, wann ich Zeit hab… Ging also alles nicht. Virtuelle Kalender ftw ;))

    • Reply Melanie 7. Januar 2017 at 21:08

      Klingt gut, ich habs aber bisher nie geschafft, online alles zusammen zu halten. Ich bin wohl eher Papiermensch..

  • Reply Lela 11. Januar 2017 at 9:15

    Juhu endlich mal etwas Ruhe hier und ich kann endlich kommentieren \o/

    Ich bin auch immer wieder beeindruckt, wenn sich in meiner Umgebung jemand so einer 30-Tages-Challange oder ähnlichem stellt. Mir fehlt dazu die Disziplin.

    Seit zwei Jahren führe ich jetzt allerdings – mal mehr, mal weniger – ein Bullet Journal. Das Beste daran ist ja, dass ich in den „weniger“-Phasen keinen Papiermüll produziere. So sind 2015-2016 in einem Notitzbuch. Da hätte jetzt auch 2017 rein gepasst. Aber ich kammit dem Platz einfach nicht mehr klar um meine Wochenplanung sinnvoll zu machen.

    Langfristig möchte ich aber auch etwas an meinen Gewohnheiten ändern – deswegen meine #12in17-Challange. Irgendwann muss ich solche Projekte einfach mal fertig machen. Besonders, weil wir vor der Einschulung vom Bären noch mal umziehen wollen/müssen und ich dann ausmisten sollte.

    Mein anderes langfristiges Ziel ist regelmäßiges Yoga und ich möchte (wieder) vegetarisch leben. Für solche Ziele habe ich meine Tracker im BJ. Stell dir hier jetzt sehr lückenhaft ausgefüllte Kästchen vor 😉 (außer beim Fleischfrei – yay!)

    Ich trage übrigens alle Termine in einen Wandkalender, in mein Handy und in das BJ. So prägen sie sich in mein Gehirn ein und ich vergesse weniger. Außerdem hat mein Verlobter sie dann auch immer mal wieder im Blick. Und meine Eltern. Und unsere Babysitterin. Und unsere Freunde. Der Wandkalender hängt nämlich im Flur, damit wir „mal eben“ noch drauf gucken können morgens.

    Aber ansonsten bin ich auch voll der Papiermensch. Ich komme auch mit elektronisch gespeicherten To-Do-Listen so gaaaar nicht klar!

    • Reply Melanie 11. Januar 2017 at 9:48

      Ja, den Wandkalender haben wir auch. Um eben auch noch mal schnell den Blick drauf zu werfen. Ich hab jetzt eine Symbiose aus Kalender und Bulletjournal, werde ab nächstem Jahr dann aber vermutlich auch nur noch das Bulletjournal nutzen. Wobei ich mir das ganz ohne Jahresübersicht noch nicht vorstellen kann, da ja auch Ferien, Urlaube etc. voraus geplant werden wollen…mal sehen, stay tuned 😉

      • Reply Lela 11. Januar 2017 at 15:35

        Aber in einem Bullet Journal macht man doch am Anfang auch eine Jahresübersicht. Also – so kenne ich das. Ich schicke dir mal gleich einen Link, nach dem ich meinen neuen Bullet Journal gegliedert habe 😉

    Leave a Reply