Familie

Minime Big in Berlin (Teil II)

-> hier geht’s zu teil I

dienstag abend fuhr ich also das erste mal in berlin mit dem bus. (dieser satz allein brachte die berlinerinnen, denen ich die story erzählte, schon zum lachen…). ich stieg mit rucksack auf dem rücken, kind auf der hüfte vorne ein. „einmal zum abc-weg, bitte“. sagte ich und wartete. darauf dass mir der busfahrer sagte, wie viel das kostet. schweigen auf der anderen seite. nach einer gefühlten ewigkeit dann: „einsfuffzick bekomm ick dann!!!“ (<- stellt euch das wie ein bellen vor). ich legte mein kleingeld also hin* und wartete wieder. der automat ratterte und an der seite kam so eine art kassenbon raus. den ignorierte ich, schließlich bin ich kleine tickets auf 110g papier gewöhnt. „nu machen se ma hinne, ick hab grüüüün“ wurde ich angeblafft. aha, also ist das doch das ticket. ich probierte meinen giftigsten blick am busfahrer aus und setzte mich mit minime auf meinen platz. na toll.

das kind war schon so müde, dass es nur noch etwas zu essen in sich stopfte und nach seinem gut-nacht-tee rief.

mittwoch morgen wollte ich zum kombibad mariendorf. das wetter ließ uns ja quasi auch keine andere wahl und endlich war es wirklich mal etwas, was man gut zu fuß erreichen konnte. wenn man kein lauffauler 2einhalbjähriger ist…keine 10 meter, nachdem wir auf die straße traten, lag auf unserem weg ein kindercafeindoorspielplatz, das cafe riff. eins von der sorte, dass mit dicker eiswerbung draußen schon für meinen ersten schweissausbruch sorgte. denn EIS ist bei minime grad heiss. (sorry für den schlechten wortwitz). mit dem eishörnchen in der hand der versuch, weiter zu gehen. versuch…aber irgendwann haben wir es dann geschafft (nachdem ich eingesehen habe, dass tragen die einzige möglichkeit ist) und kamen im schwimmbad an. ein freibad, wie ich es eigentlich nur noch von früher kenne: große liegewiese mit verdörrtem gras, vereinzelten bäumen, einem kleinen „spielplatz“ in der prallen sonne und unbeheiztem außenbecken. selbst meinem kleinen wasserfrosch war es zu kalt, und das will was heißen. zum mittagsschlaf sind wir wieder zurück in unsere wohnung, wo das kind geplättet einschlief und ich voller aufregung dem nachmittagsdate entgegenfieberte:

dem treffen von achtung mama, mama007, krähenmutter, alsmenschverkleidet und mir bei berlinmittemom zu hause! wenn ihr wissen wollt, wie es war, geht rüber zu den beiträgen von krähenmutter oder mama007 – die haben schon alles geschrieben! aber es war ein schönes gefühl, diese tollen menschen mal „in echt“ zusammen gebracht zu haben. von denen manche quasi nachbarinnen sind, ohne es zu wissen. dabei stehen, wie sie handynummern austauschen, um sich dann in zukunft auch öfter mal zu sehen, hach <3. tja, schade das köln nicht ums eck ist, aber schön war’s!

mehr dann in teil 3 (sorry, meine zeit zu schreiben ist grad begrenzt…)

* also in köln kauft man die tickets ja gar nicht mehr bei menschen, sondern automaten. jeder bus ist mit ticketautomaten ausgestattet, so dass kommunikation unnötig geworden ist.

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