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Blogschau & Links, 01_2013

jaaa, ich hab mir mal gedacht, da franzi und fuckermothers diese blog/linksammlung klammheimlich irgendwann aufgegeben haben, damit weiter zu machen. ich guck mal, was meine lesezeichenliste so her gibt…(für vollständigkeit wird nicht gehaftet, oder so)

bei epic-bliss schreibt doreen darüber, wie dieser klassiker: „wenn du xy (nicht) machst, ist mama traurig…“ unbehagen in ihr auslöst (jep, sehr nachvollziehbar) und dass er dazu auffordert, dass schon kinder (hier insbesondere mädchen), ihre grenzen nicht setzen dürfen. und ja, das finde ich einen wichtigen aspekt (besonders im zusammenhang mit sexistischen übergriffen und der gegenwärtigen sexismus-debate): grenzen setzen will gelernt sein, auch schon sehr früh – je früher, desto besser.

ein neuer „mama-blog“ am bloggerinnen-himmel! begrüßt me, myself and child! und ihre siebenjährige tochter, ist auch nicht auf den mund gefallen…

in einigen wochen hab ich geburtstag. vielleicht gibt es ja eine_n, die*der mir ein interessantes buch schenken will? der vielversprechende titel ist „rebel mom“ und im deutschen sowas wie „mütter, die es anders machen“. was auch immer dieses ‚es‘ dann konkret ist…

den blog von aufzehenspitzen könnt ich ja von vorne bis hinten durchliken, hier schreibt sie über gedanken zur gleichberechtigten arbeitsteilung in heteropaarbeziehungen. das tun auch zwei väter und zwar sehr schön bei kleinerdrei von rochus wolff, der euch u.a. vom kinderfilmblog bekannt sein dürfte, und bei loick, dessen text der_die ein oder andere schon in ihrer timeline gehabt haben dürfte, und der mir besonders folgende passage gefällt: „Zu der wirklichen Haushaltsarbeitsteilung gehört, dass beide immer wissen, wie viele Windeln noch im Haus sind, ob noch genug Brot für die Kindergartenbrotdosen morgen früh da ist, ob die Wäscheberge das Badezimmer verdunkeln und dass man rote Socken nicht mit weißen Hemden waschen darf. Dazu gehört, dass man immer weiß, ob noch Paracetamol 250 im Haus ist und dass die ganz kleinen das noch nicht bekommen dürfen (sondern nur das 125er…), dazu gehört, dass man erkennt, wann die Betten frisch bezogen werden müssen und dass das Spülmaschinensalz alle ist. Dazu gehört, dass man auf dem Schirm hat, dass die Oma morgen kommt und man ihr einen Essensplan für den morgigen Tag hinlegen muss und dass morgen die Restmülltonne geleert wird.“

ihr braucht was zur kinderbespaßung? melanie empfiehlt eine app und maximilian buddenbohm ein…äh ja, ein spiel? je nach alter der kinder dürfte das eine oder das andere spannender sein.

alle 8 kinder mit derselben frau? wird der verfasser dieses artikels oft gefragt. eine faszination für großfamilien hatte ich schon immer (im positiven sinne, nicht in diesem „wie ein unfall“-sinne), deshalb freue ich  mich über jeden artikel, der aus dem leben und alltag davon berichtet.

die betreuungsplatzsuche in vollzeit ist bei uns noch in vollem gange. wie scheiße man sich dabei fühlen kann, schreibt blumenpost, und dass man nicht mit blumen rechnen darf, wenn eine das problem lösen will und eine kita gründet, lest ihr hier.

mattelautos werd ich wohl in zukunft boykottieren. und wenn es nicht reicht, dass so ein großes unternehmen quatsch labert, hier noch eine frau, die mal wieder mosert: mädels, ihr seid selbst schuld – erinnert mich an das buch von bascha mika und daher hab ich auch nix neueres hinzu zu fügen…

so aus meinem echten leben gegriffen fühlte ich mich von der frage nach selbständigkeit ganz angesprochen, auch wenn mir die leichtigkeit zum finanziellen fehlt (no, kein link zur klassismus-diskussion). und auch bei der fragen haus oder wohnung wär ich auf der seite von großstadt und wohnung.

die blaubeere liest rotkäppchen mal genauer (triggerwarnung für sexualisierte gewalt, bzw. diese verdeutlichende sprache) und die frischebrise macht klar, dass kinder sich alle ganz individuell entwickeln (bei 4 kindern könnte sie das wissen).

bei wir frauen machen sich welche gedanken darüber, wie eine uni aussehen sollte, um dort gut und gern zu arbeiten. ein dossier zu offenen und freien bildungsmaterialien findet sich bei pb21 (eine schule des kritischen denkens – kostenlos und für alle, geht mir grad so im kopf rum…).

und last but not least darf der feminismus nicht fehlen: mina fragt sich, wie medien antifeminismus unterstützen und das missy magazine gibt gleich ein ganzes dossier heraus, besonders lesenswert: what about the menz (= was ist mit den männern?).

so. das kind wacht seit sieben alle 15 minuten auf. ich hoff auf eine ruhige nacht, denn: die hoffnung…