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Familie

Der Verein Trostteddy e.V.

Vielleicht habt ihr mitbekommen, dass Minime, mein Großer, sich den Arm gebrochen hat (hier nachzulesen). Nach der gefühlt ewig langen Fahrt im Rettungswagen kamen wir in die Uniklinik wo Kind1 endlich ein paar Schmerzmittel verabreicht wurden. Der Notarzt war damit sehr vorsichtig, was ich einerseits ja auch gut finde, andererseits musste Minime unter Schmerzen leiden, die vielleicht nicht nötig waren. Jedenfalls gab die Ärztin vor Ort ihm einige Dosen. Aber es dauerte noch eine weitere gefühlte Ewigkeit, bis das Wimmern und (manchmal auch) Schreien aufhörte.

Als er sagte „Mama, du hast zwei Münder!“ wusste ich, es wirkt. Und dann kam eine Schwester und hielt Kind1 diesen Teddy auf dem Foto hin.

Trost-Teddy

Der Trost-Teddy. Zugegeben nicht ganz meine Farbe aber eine wunderbare Idee.

Ich muss gestehen: Nicht so ganz meine Farbe (in natura kommt das Orange ein wenig neon-iger rüber), aber Minime freute sich, nahm den Teddy in den gesunden Arm und drückte ihn an sich – und: oh Wunder, er lächelte.

Und damit hat der Verein Trostteddy e.V. sein Ziel erreicht:

„Ein Lächeln auf jedem Kindergesicht, das ist unser Ziel“

Ich kann gar nicht sagen, wie erleichtert ich in dem Moment war! Das war ein kleines Highlight, mit dem ich nicht gerechnet habe. Als Kind1 vor einem Jahr seine HNO-OP hatte, haben wir natürlich an seine Kuscheltiere und vor allem die „TuTus“ (kommt von „Schnuffeltuch“, das sind schön gemusterte oder gefärbte Mullwindeln) gedacht. Aber das hier war ja ein Notfall, wir hatten dementsprechend nichts dabei…

Wie kann man den Verein Trostteddy e.V. unterstützen?

Mit Geld natürlich, es gibt ein Online-Formular. Ihr könnt aber auch, wenn ihr stricken, häkeln, nähen könnt selber mitmachen (Anleitungen gibt es auf der Website des Vereins) oder auch einen Strick/Häkeltreff in eurer Stadt gründen. Oder ihr fragt einfach nach, was aktuell gebraucht wird (zum Beispiel Wollspenden).

Neben den Kindern werden mit Wollspenden auch Obdachlose unterstützt (es werden dann Socken und Mützen gearbeitet) und die gestrickten Sachen u.a. an den Kältebus gespendet.

Habt ihr noch Interesse an einem Interview mit den Initiator*innen? Dann würde ich das in die Wege leiten…

 

Es würde mich in diesem Falle sehr freuen, wenn ihr den Artikel ODER die Website des Vereins teilt und euren Freund*innen davon erzählt. Ich fand es war wieder eines dieser wunderbaren „Hilfe kann so einfach sein“-Ideen und Projekte.