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musik

Fantastisches

Adventskalender: Tor 13: Melodien meiner Kinderheit

Ich gestehe: Ich war ein Fernseh-Kind. Oder besser: Fernseh-Jugendliche. Ich weiß zwar nicht, wie das sein kann, denn ich habe auch viel gelesen, viel mit Freund_innen abgehangen aber gefühlt habe ich Ende der 80er/Anfang der 90er alle (Zeichentrick-)Serien gesehen, die auf den damals existierenden Privatsendern liefen. Vielleicht sparte ich am Für-die-Schule-Lernen…aber das ist ja auch egal.

Jedenfalls kann ich vermutlich jeden Song noch mitsingen. Und wenn ich dann über so ein supertolles Medley stolper, bin ich begeistert. Wie viele Melodien habt ihr wiedererkannt? Könnt ihr mitsingen?

Eins fehlt aber: Mila, kann lachen, wie die Sonne überm Fujijama, Mila, macht Sachen, die sie will und die noch keiner saaaah!

(Und wer mag klickt dann gleich rechts in den ähnlichen Videos auf das TV Theme Medley!)

Fantastisches

Tor 11: Musik – Black Cab Sessions & TV Noir

Ich mag Musik. Ich mag laute Musik, leise Musik, Gitarrenmusik, elektronische Musik. Und ganz viel Musik mag ich abhängig von der Stimmung. Und wenn ich mal nicht weiß, was ich grad so hören könnte schaue ich in diverse Zusammenstellungen oder beim Videoportal meines Vertrauens.

Und wenn ich in Laune bin für minimalistische Musik, also nur Gesang und ein, zwei Instrumente, dann stöbere ich bei den Black Cab Sessions rein. Unter dem Motto One Cab One Song One Take steigen hier Sänger_innen oder Bands in ein Taxi und spielen live und oft auch unplugged ihre Songs.

Das Schlimme: man stöbert sich dumm und dämlich, es sind nämlich viele saucoole Bands und Singer/Songwriter mit dabei, wie Little Boots, Laura Marling, Feist, Lykke Li, Death Cab for Cutie, Au Revoir Simone…

Also, nur reingucken, wenn ihr grad Zeit habt!

Ähnlich ist TV Noir, „das Wohnzimmer der Songwriter. Ein bisschen typenlastig, aber mit so wunderbaren Diamanten wie BOY, Kat Frankie, Alin Coen Band, Lisa Hannigan, Charlotte Brandi, Wallis Bird oder Cäthe.

http://blackcabsessions.com/artists/#au-revoir-simone

Dieser Post hat so lange gebraucht, weil ich vor lauter Stöbern nicht entscheiden konnte, welche Songs ich für Euch raussuche ^^

Familie

Musik

bevor ich die ruhe finde, den zweiten und dritten teil unseres kanarenurlaubs zu verbloggen, hier mal ein bisschen alltagserprobtes:

musik. lieben ja alle kinder irgendwie. und in unserem fall sind der mann und ich auch sehr musikaffin. das erste mal schwärmte ich für den mann, als wir damals zu noch-teenie zeiten im orchester bzw. schulmusical spielten – er geige, ich querflöte. die musik hat uns gewissermaßen zusammen gebracht. natürlich wollen wir auch unseren kindern musik nahe bringen, haben aber ein bisschen angst, für welche musikrichtung sie sich später entscheiden…naja, ich schweife ab.

als minime noch ein baby war, habe ich gelegentlich vorgesungen. ich mag meine stimme aber selber nicht so und minime wohl auch nicht – bis vor kurzem hatte ich singverbot. egal ob ich zur musik aus dem radio mitsang oder ein gutenachtlied summte, „mama, nicht singen!“ war seine standardreaktion. aus irgendeinem grund änderte sich das vor wenigen wochen. seitdem schleppt minime ständig das liederbuch, das ich damals zur geburt geschenkt bekommen habe, an: „halli hallo hallunken, die fische sind ertrunken“ – bruder jakob, der mond ist aufgegangen, der elefant in der disko und kuckuck und esel – alle sind da drin und ich kann jetzt wieder fast alle auswendig. wenn ich keine lust habe, selber zu singen, landete bisher eine der beiden „krümelmucke-cds“ im cd-player. habe ich bestimmt schon mal von geschwärmt. kann man eine weile ertragen. hier ein video:

für euch getestest: 20mal nacheinander kann das kind das hören:

und „deine freunde“ sind für euch bestimmt keine neulinge – hier mindestens täglich das schokoladenlied:

Schokoladenlied

neulich stand ich im supermarkt vor dem tschibo-verkaufsstand und war kurz davor, die rolf zuckowski oster-cd zu kaufen. aber wieviel rolf zuckowski verträgt ein mensch? ich dachte, ach bis ostern ist ja noch zeit. als ich nach hause kam erzählte der mann, er habe dem kind zu ostern eine cd bestellt: eule findet den beat. die unmusikalische eule lernt auf einer reise die verschiedensten musikstile kennen. ein bisschen hintergrundinfos und viel musik, kindgerecht vertont. ich hoffe, die platte ist insgesamt so gut, wie das video verspricht – minime hat ordentlich mitgewippt:

eule findet den beat – und mehr zur platte hier. (funfact: rolf zuckowski ist irgendwie „pate“ von dem projekt. der gute mann macht alles richtig)

so, jetzt bin ich gespannt: was sind eure musikfavorit_innen, also wo überschneiden sich eure und die geschmäcker eurer kinder wenigstens so halbwegs?

 

Familie

Erwachsenwerden ist halt echt nicht Punk

selbst dann nicht, wenn man trotz kind mit dem besten freund auf ein punkkonzert geht. am freitag stieg ich also ohne kind in den zug – wochenende, ich allein, yeah. las ein buch zu ende (aus liebe zum wahnsinn, rezension folgt!)  und freute mich wie lange nicht mehr. der beste freund und ich treffen uns vorm club, warten auf einlass und die gelegenheit, an der abendkasse noch karten zu bekommen. total punk 1: wir sind die ersten in der schlange (immerhin waren wir punk genug, keine karten im vorverkauf zu holen). der beste freund trifft eine alte bekannte, die hinter der theke arbeitet und gibt ihr – seine dienstliche visitenkarte. „oho“ ruft sie, „ein doktor“. „nicht so lauut“, sag ich, was sollen denn die anderen hier denken. total punk 2: anstatt in die pogende menge zu springen steigen wir die treppe hoch auf die empore und SETZEN uns auf die stufen. als sich später leute vor uns an die brüstung stellen und uns die sicht versperren rufen wir ‚hinsetzen!‘. total punk 3: ich schicke eine sms nach hause und frage ob es dem erkälteten mann und dem hoffentlich schon schlafenden minime gut geht. der beste freund zeigt mir 3d fotos seines neugeborenen in spe, für die ich (wie für alle 3dsonos von ungeborenen) die nötige begeisterung nur aufbringe, weil ich weiß, wie besonders für mich selbst diese aufnahmen waren und wie gern man diese begeisterung teilt (sorry honey!). total punk 4: nachdem unsere lieblingsband gespielt hat (vor 16 jahren haben sie nach drei stunden nur aufgehört, weil der schlagzeuger nicht mehr konnte. ich glaub, am freitag haben sie 90 min. geschafft), hat uns die frau des besten freundes mit dem auto abgeholt und nach hause gefahren. 

nichtsdestotrotz war es saucool. die band versorgte uns mit unseren lieblingsliedern, wir schnupperten wieder das gefühl, teenies zu sein (damals fand meine punksozialisation statt, kurz nach new kids on the block) und ich kann sagen: pogen war sowieso noch nie mein stil.