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obermutti

Familie

Spießige Mama – mein erster Beschwerdebrief

so. jetzt bin ichs: eine von den müttern, die sich aufregen. über rücksichtslosigkeit und so.

da sitz ich gestern bei dem schönen wetter im park. im hintergrund die rasenmäher (diese kleinen traktoren) – ein geräusch, dass minime offensichtlich gut gefällt, schläft er erst mal schön. mittagspause. die rasenmäher ruhen, minime wird wach. ich fütter ihn, genieße die sonne, halte meinen sohn im arm. der tag könnt nicht schöner sein.

DANN: rattert dieser penner von wowichbintraktorfahrermirkannkeinerwas mit seinem fahrzeug direkt hinter mir und minime los. und das klingt nicht mehr so schön gefällig wie vorhin im hintergrund. ich spring auf, packe die sachen und flüchte von der wiese (sonst werde ich auch gleich umgemäht), nicht ohne mir das kennzeichen dieses vollidioten aufzuschreiben. überlege jetzt, einen unfreundlichen brief ans grünflächenamt zu schreiben, das ungefähr mit folgenden worten beginnt:

„sehr geehrte damen und herren, mir liegt es fern, ihre mitarbeiter an ihrer arbeit zu hindern. ich verstehe auch das unverständnis ihrer mitarbeiter gegenüber menschen, die an einem wochentag nichts besseres zu tun haben, als im park rumzulungern. dennoch wäre ich ihnen und ihren mitarbeitern sehr dankbar, wenn sie eine kurze vorwarnung geben, bevor sie ihre geräte anschmeißen, die nicht grade wie musik in meinen ohren klingen. so im sinne von: „achtung liebe leute, wir legen gleich los“. es ist sehr rücksichtsvoll von ihnen, dass sie ihren mitarbeitern das tragen von ohrschutz ermöglichen. mein fünfmonate alter sohn ist leider ohne ohrschutz zur welt gekommen und erschrickt ein wenig, wenn laute geräusche unmittelbar hinter ihm ertönen. ich übrigens auch. mit freundlichen grüßen“

änderungsvorschläge nehme ich gern noch entgegen, bevor ich diesen brief tatsächlich verschicke…