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Fantastisches

Adventskalender: Tor 24: DER Weihnachtsfilm

Warum er überhaupt ein Weihnachtsfilm ist, weiß ich nicht. Aber die letzten Jahre habe ich ihn immer geguckt. Gut gegen Böse – vielleicht deswegen?

Ich setzte mich jetzt mit Knödel-Trauma auf die Couch. Die nächsten Tage ist hier nichts los, ich mach eine Pause zwischen den Jahren.

Ich wünsch Euch und Euren Liebsten was auch immer ihr braucht und davon genug.

Bis 2016, ich freu mich auf ein Wiederlesen!

Familie

Ein halbes Jahr zu viert

Cashew ist jetzt 6 Monate alt. Ein halbes Jahr sind wir in dieser Wohnung zu viert. Ein halbes Jahr, in dem wir mit Cashew vertraut wurden. Bei Minime war das der Zeitpunkt, an dem ich wieder arbeiten gegangen bin. Nun, diesmal wartet keine Stelle darauf, dass ich wieder komme, aber dazu im nächsten Beitrag mehr.

Wir haben uns eingegroovt, würde ich sagen. Cashew ist – Überraschung! – anders als Minime und das zu lernen und umzusetzen hat eine Weile gedauert. Cashew hat zum Beispiel eine innere Präzisionsuhr, was Schlafenszeiten angeht. Wenn man dann nicht richtig reagiert, hat man schon mal ein sehr leidliches Kind. Versteh ich, aber da Minime zumindest tagsüber schlief, wie es grade passte (meistens in der Trage oder im Kinderwagen), hat es eine Weile gedauert bis ich akzeptierte, meinen Tagesablauf ein wenig an den von Cashew anzupassen. Nachts funktioniert diese Präzisionsuhr übrigens nicht ganz so gut. Wir hatten hier eine sehr lange Phase, in der er nachts wach wurde und es dann zwei Stunden blieb. Leider nicht gut gelaunt, sondern nach einer halben Stunde merkte man: Eigentlich ist er selber sehr müde, aber findet nicht in den Schlaf. Bei Minime half dann meistens: Milch. Körperkontakt. – Bei Cashew kann es dagegen nichts Schlimmeres geben, als ihn dann hoch zu nehmen, rumzutragen oder oder oder. Ziemlich genau nach zwei Stunden schlief er dann wieder ein. Gerne dann, wenn ich grade das Fläschchen neu füllen wollte, das Zimmer verließ und dann wieder rein kam: Cashew eingeschlafen. Ts.

Cashew „fremdelt“ auch längst. Wenn man irgendwo hinkommt und ihn zu schnell hinlegt oder jemand anderem (auch wenn es keine_e Unbekannte_r ist) in den Arm drückt ist ganz schnell Alarm. Kannten wir von Minime auch nicht.

Aber genug mit den Vergleichen. Jedenfalls beginnt so langsam die Zeit, in der ich gut klar komme mit Babys. Ehrlich, das erste halbe Jahr ist nicht so meins. Wäre Cashew nicht so schwer (knapp 11kg auf 74cm bei sechs Monaten) würde ich viel mehr unterwegs sein. Da er den Kinderwagen aber hasst wie die Pest ist die einzige Fortbewegungsmöglichkeit momentan der Fahrradanhänger. Reicht für Strecken von A nach B, aber zum Spazieren nicht ganz so praktisch. Ansonsten machen wir tatsächlich ein paar Sachen anders: Ich probiere mich grade durch verschiedene Stoffwindelsysteme und finde es herrlich, nicht mehr ständig dran zu denken, neue (Wegwerf)Windeln kaufen zu müssen. Und freue mich auf den Sommer, wo Cashew dann einfach untenrum nur eine der schönen Windeln tragen kann. Jaja, sagt nix. Und statt Brei-Kocherei und Gemüse pürieren probieren wir es mit „Breifrei“. Klappt sehr gut, wie ich finde. Das Kind muss man hinterher nicht baden, man kann die Krümel vom Essen einfach abklopfen. Sehr praktisch.

Ansonsten genießen wir grade die Vorweihnachtszeit. Naja, vermutlich hauptsächlich ich. Minime ist tatsächlich immer so beschäftigt, dass er morgens vergißt, in seinen Adventskalender zu schauen, der Nikolausbesuch am Samstag war kurz aufregend, dann waren die anderen Kinder wieder interessanter. Aber Kerzen, die im Adventskranz und die am Tannebäumchen, die liebt er. Klassische Bücher und Geschichten gibt es (noch) nicht, ich versuche auch die Waage zu halten, zwischen christlichen Ideen und einfach „menschlichen“ Geschichten und Texten. Zum Nikolaus bekam Minime das Buch „Der Drache Kokosnuss feiert Weihnachten“. Das sollte dieses Jahr genügen.

Eine schöne Adventszeit, ganz egal, ob ihr Grinches seid, oder voll in dieser Jahreszeit aufgeht!

Familie

Weihnachten. Ein Stück in 3 Akten

tja, eigentlich seh ich weihnachten ganz entspannt entgegen. heilig abend sind wir zu dritt, kirche, essen, schlafen gehen. am ersten weihnachtstag zelebrieren wir seit jahren ein kleines theaterstück. ich bin mir aber nicht sicher, ob die anderen darsteller_innen wissen, dass sie in einem stück mitspielen. aber ihre rollen beherrschen sie ganz gut.

die Komödie beginnt vor dem 25.12., meist ende november (und ich sage hiermit voraus, wie es dieses jahr wird. ich werde mitprotokollieren und hinterher hier den vergleich liefern).

geburtstag meiens vaters, ende november: telefonat – „hallo papa, herzlichen glückwunsch zum geburtstag!“ „danke, wie geht’s mein Kind?“ „gut, und selbst?“ „ach weißt doch… wegen weihnachten weiß ich noch nicht, ob wir bei omma feiern, oder bei tante g.“ (die letzten jahre IMMER bei tante g., aber hey, ein bisschen spannung bis zum schluss…) „ich sag dann noch mal bescheid“. „ja, ist gut, bis weihnachten, tschüüüss“

(irgendwann die meldung, dass wir uns WIE IMMER mittags bei tante g. treffen)

25.12.14: mann, kind und ich kommen mit dem auto aus der großen stadt. sammeln mein schwesterherz ein, die heilig abend ein weeeenig gefeiert hat und darum äh, nicht soooo in besinnlicher laune ist. das kind wird am mittagsschlaf gehindert, weil ja großes mittagessen ansteht. papa, tante, onkel, omma – alle da. nach ca. 5 minuten sind die wichtigsten „neuigkeiten“ ausgetauscht. tante beschwert sich, dass onkel mit der renovierung des hauses nicht voran kommt (sie haben vor 7 jahren angefangen, das haus auszubauen. ICH finde, sie sind seitdem gut voran gekommen, aber was weiß ich schon). omma sieht man an, dass sie sich eigentlich oppa dazu wünscht, der seit einigen jahren nicht mehr bei uns ist. es wird aufgetischt.

kaninchen, rotkohl, klöße, zum nachtisch birne helene. „nein danke, ich ess doch kein fleisch“ „wie, du bist vegetarierin? (- jaaaa, seit jaaaahren) auch kein kaninchen???“  „nein, auch kein kaninchen“. schwesterherz mag eh nicht essen, weil der magen noch ein wenig durchhängt. papa mag nicht essen, weil seine dritten zähne nicht so gut sitzen. omma mag nicht essen wegen ihrer diabetes und überhaupt hat sie doch gar keinen hunger. (JEDES JAHR!)

geschenke werden ausgepackt. das Kind bekommt was von tschibo, schwesterherz und ich einen gutschein aus der parfumerie. omma verdrückt still ein paar leise tränchen, das kind findet all das gliterdekozeug toll und überhaupt ist das zimmer wenig kindergeeignet (bei tantes geburtstag hat er seine tomatensaußefingerchen an der frisch gestrichenen wand gereinigt…). gegen nachmittag wollen wir dann aufbrechen. „was, schoooon??? ihr seid doch grade erst gekommen?“ (wir sind scheidungskinder, wir haben also noch einen Programmpunkt vor uns) „ja, wir fahren ja noch weiter…“ „ach, nächstes mal bleibt ihr aber länger“ (klar, wir machen unsere gut einstudierte routine kaputt. vielleicht kommen wir nächstes jahr auch gar nicht. mit zwei  kindern…abwarten).

vor der tür erst mal durchatmen. nun ab zu den eltern, wo dies jahr die andere oma wartet und überhaupt keine_r ein drehbuch geschrieben hat.

– ENDE –

Familie

Weihnachtsbrummen (ich habe alles, was ich wollen sollte)

weihnachtsbrummen, das ist die anschwellende geräuschkulisse um mich herum, die jährlich pünktlich zum 1. advent aufkommt: wollenwirunsvorweihnachtennochmalsehen aufdenweihnachtsmarktmüssenwirauchnoch wasschenkenwirunszuweihnachten plätzchenbacken allegeschenkeselbermachen brrrrrrrrrrrrrrrrummmmmm brrrrrrrrrrruuuummmmmmm… furchtbar! ich mag die vorweihnachtszeit, weil sie so besinnlich sein kann. KANN. aber irgendwie scheint allen vor weihnachten einzufallen, dass sie ja freunde haben, die man noch unbedingt jetzt sehen muss. hey, wir haben den 21. überstanden, 2013 steht vor der tür – ein ganzes jahr voller wunderbarer tage, an denen man sich auch noch sehen kann.

ich stopfe mir also plätzchenteig in die ohren und zieh mich zurück. nicht böswillig, bloß meine jährliche winterstarre… und denke einfach daran, dass ich alles habe, was ich wollen sollte. kann man gleichzeitig glücklich und unzufrieden sein? glücklich, mit dem was ich habe, unzufrieden mit der gesamtsituation…oder so.

mein einziger wunsch: dass weihnachten diesmal etwas beschaulicher wird als letztes jahr (bittebitte!!!!)

und vielleicht habt ihr ja tipps, wie wir unser erstes weihnchten zu dritt gestalten können? eine echte bescherung gibt es nicht, vielleicht gehen wir tatsächlich in den gottesdienst – weil dieser pfarrer ihn gestaltet. lecker essen machen wir auch – da müssen wir nur vorher die aufgabenteilung klären, denn zusammen in der küche sind der herzensmensch und ich ein albtraum…

nun denn, ich wünsche euch besinnliche weihnachtstage und guten rutsch – sollte alles ruhig verlaufen, bin ich eine weile mal nicht ständig hier, in diesem internet. aber freue mich über eure weihnachtsberichte!

Familie

Foto der Woche

menschenskind hat schon recht, wenn sie schreibt, dass diese ganze vorweihnachtszeit erst mit kind(ern) spaß macht. ich würd überhaupt sagen: erst sinn ergibt. ich selber mag mich bei diesem wetter ja kaum aus dem haus bewegen, am liebsten mit buch und kakao ins bett oder auf die couch. wie gut, dass minime doch mal schnee sehen soll.

naja, er war nur mäßig begeistert, wir haben keine passenden handschuhe für ihn gefunden und igitt, der schnee ist ja auch noch kalt…

suchbild mit zwei gänsen:

im volksgarten

im volksgarten

schlitterpartie:

schlitterpartie