Familie, Feminismus

und wieder eine neue zeitschrift für eltern, die mich nicht als leserin gewinnt

>der freitag schreibt hier http://www.freitag.de/kultur/1117-medientagebuch über eine neu erschienene zeitschrift namens „LOB für berufstätige Mütter und Väter“. nachdem ‚eltern‘ wegen überholter geschlechterrollen abgewählt wurde und nido aus mangel an alternativen gelesen wird, werde ich wohl auch nicht zur echten zielgruppe dieser zeitschrift. ein zitat aus diesem magazin macht vielleicht deutlich, warum:

Wie sage ich’s meinem Chef heißt eine Titelstory und behandelt die Frage, wie die Kombifrau ihre Lage möglichst gewinnbringend einführt. „Die Schwangere sollte sich genau überlegen, wie sie zum Nutzen des Unternehmens ihre Arbeit umverteilen kann“, rät Diana Ochs, Expertin für Vereinbarkeit, unter dem Zwischentitel „Karrierek(n)ick: Kind“. Sie und andere Experten geben Tipps für das Gespräch mit dem Vorgesetzten. Wichtig: Der Chef, die Chefin sollte auf keinen Fall auf dem Flur (Achtung: Flurfunk!) und bitte auch nicht am Montagmorgen oder Freitagnachmittag informiert werden. Dann geht es, laut LOB, ganz easy weiter: Ein Ehepaar aus Potsdam, Experten für das Kinderbetreuungsmodell Au-pair, berichtet von der „entspannten Situation, wenn man Kinder nicht ständig wegorganisieren muss“. Für ihre vier Kinder haben sie bereits das 15. Au-pair-Mädchen engagiert.

OHA

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