Frau putzt ein Fenster Wie putze ich Fenster richtig und schnell

Wie putze ich Fenster richtig und schnell?

Der Alltag als berufstätige Mutter ist nicht immer einfach. Jeder Tag erweist sich als kleiner Marathonlauf, wenn mehrere Kinder zu versorgen und eventuell in die Schule und Kindergarten zu bringen sind. Zusätzlich zum täglichen Ablauf mit Kinder und Beruf kommt noch der Haushalt.

 

 

Meist sind es nur die regelmäßigen Aufgaben, die erledigt werden. Dazu gehört Spülen, Kochen, Wäsche waschen und gelegentliches Bügeln. Allerdings zeigen sich im Haushalt noch viele weitere Aufgaben, die zum Erhalt der Wohlfühlatmosphäre ebenfalls nicht zu kurz kommen dürfen. Dazu gehört das Fenster putzen. Dabei kann einiges falsch gemacht werden, was unnötig Zeit und Kosten verursacht.

 

 

Tipps zum richtig Fenster putzen

 

Mit einigen wenigen Tipps lassen sich die Fenster schnell und vor allem ohne Streifen putzen, damit man es so gut hinbekommt, wie die Profi Fensterreiniger. Daher lohnt es sich mit den richtigen Handlungsweisen auseinander zu setzen und mehr über diese Hausarbeit zu lernen.

 

 

Dabei kommt es auf die richtigen Reinigungsmittel und Arbeitsmittel an. In der Praxis zeigt sich, dass es nicht die teuersten Mittel sind, die mit dem besten Ergebnis punkten. Mit einigen wenigen Tricks lässt sich das Fenster optimieren. Auch interessant: Das Innere einer Mikrowelle reinigen: Tipps und Tricks

1. Reinigungsmittel bewusst wählen

 

Lauwarmes Wasser stellt den größten Anteil des Putzwassers dar. Die Temperatur lässt sich individuell wählen, was unter anderem vom persönlichen Befinden abhängt. Das Reinigungsmittel hat zwei Aufgaben, das Lösen von Fett und Verschmutzungen und einen streifenfreien Glanz bieten.

 

 

Zwiebel vierteln und roh dem Putzwasser zugeben. Ein kleiner Spritzer Spülmittel im Putzwasser verhindert die Streifenbildung. Wichtig dabei ist, dass das Putzwasser nicht schäumt, da dies wiederum zur Streifenbildung beitragen würde. Alternativ zum Glasreiniger bietet sich ein Esslöffel Essigessenz an. Jedoch ist zu beachten, dass Essigessenz die Haut angreift.

 

 

Stattdessen ist auf die Zugabe von einigen Mitteln zu verzichten, da sie kontraproduktiv sind. Kernseife hinterlässt durch den hohen Fettgehalt Streifen auf dem Fenster. Auch Spiritus sorgt dauerhaft für einen Fettfilm, welcher eine blaue Färbung aufweist. Ammoniak schädigt den Lack des Fensterrahmens. Auch Glanzspülmittel, welches für die Geschirrspülmaschine vorgesehen ist, ist nicht sinnvoll, da es Hautreizungen verursacht.

 

2. Fusselfreie Tücher oder einen sauberen Schwamm wählen

 

Der saubere Schwamm oder wahlweise das fusselfreie Tuch in das Putzwasser tauchen und auswringen. Von oben nach unten wird das Fenster vollständig geputzt und dabei die Verschmutzungen eingeweicht und entfernt. Bei hohen Fenstern ist eine Leiter oder ähnliches sinnvoll, um stets bis in die Ecken zu gelangen. Bei zu festem Druck kann es zu Kratzern im Glas kommen.

 

3. Reinigung der Fensterrahmen

 

Wenn die Fenster sauber sind, werden die Fensterrahmen ebenfalls gereinigt. Schwamm in das Putzwasser tauchen und ausdrücken. Wenn der Schwamm nicht mehr tropft, Fensterrahmen damit abputzen. Dabei sollten die Rahmen so trocken wie möglich sein, damit keine Tropfen davon auf die Fenster gelangen.

 

4. Wahl des Fensterabziehers bewusst treffen

 

Die Qualität des Fensterabziehers ist entscheidend. Der Abzieher sollte leicht über die Scheibe zu ziehen sein. Ein weiteres Kriterium ist ein einwandfreier Gummirand und idealerweise eine grundsätzliche Stabilität.

 

5. Umgang mit dem Fensterabzieher

 

Der Abzieher wird von oben nach unten in S Form bewegt. Der Abzieher mit einem Tuch von Staub und diversen Verschmutzungen befreien. Rechtshänger beginnen in der rechten oberen Ecke. Der Abzieher hat einen Winkel von ungefähr 45 Grad. Der Abzieher wird zur linken Seite bewegt und macht am Fensterrahmen eine 90 Grad Bewegung, um die Richtung zu wechseln. So wird Bahn für Bahn von oben nach unten abgezogen.

 

6. Zeitpunkt des Fensterputzens

 

Bei direkter Sonneneinstrahlung oder hohen Temperaturen trocknet das Putzwasser schneller an, als geputzt und abgezogen werden kann. Streifenfreie Fenster gibt es ausschließlich beim Abziehen der Fenster. Daher empfiehlt sich die Reinigung der Fenster bei Regen oder bei Schatten und abgekühlten Scheiben.