Ein Badezimmer – für große und kleine Leute

Eine Frage steht vermutlich bereits seit Jahren im Raum: Gehört das Badezimmer zu den Wohnräumen oder ist es nur ein zweckmäßig eingerichtetes Zimmer, eben die Naßzelle des Hauses? Hat man zudem noch Kinder, stellt sich diese Frage umso mehr. Denn das Bad sollte auch für die Kleinen ansprechend sein.

Dies ist die beste Option, den Kindern beizubringen, dass Körperpflege nicht nur eine Notwendigkeit ist, sondern etwas sehr Angenehmes ist. Dies kann mit den passenden Badezimmermöbeln problemlos übermittelt werden. Was man alles dazu braucht und welche Optionen zur Verfügung stehen, schauen wir uns einmal genauer an.

 

 

Nein, wir sind hier nicht im Kindergarten

 

Haben Sie sich schon einmal angeschaut, wie man die Kinder im Kindergarten zum freudigen Nutzen der Waschbecken animiert? Richtig – sie sind zum einen auf die richtige Höhe montiert. Zum anderen aber sind sie sehr oft in anziehenden Farben und Formen konstruiert. Warum sollte man sich also nicht an einem Fußball oder einer Muschel die Hände waschen?

Ob man diesen Schritt auch zu Hause wagen möchte, sollte gut überlegt werden. Bedenken Sie immer, dass Kinder es sich nicht nehmen lassen, zu wachsen. Und schon sind sie aus den kleinen Apparaturen herausgewachsen und stehen wie selbstverständlich am großen Waschbecken für Erwachsene. Die Kleinen können dann, natürlich kostenpflichtig, abgebaut oder durch größere ersetzt werden.

Gehen Sie die Angelegenheit doch anders an. Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn die Kinder eine ganze Weile einen Hocker benötigen, um auch eigenständig die Hände waschen oder Zähne putzen zu können. An diesem Punkt können Sie ansetzen.

Denn es gibt viele unterschiedliche Modelle in fantastischen Farben. Somit wird der Raum durch die Farbakzente sofort aufgewertet. Und die Kleinen werden sich freuen, ein Stück „erwachsener“ sein zu können, wenn sie ohne Unterstützung agieren. Vielleicht geben Sie Ihnen ein Mitspracherecht in Bezug auf Farbe und Form des Hockers? Wie wär‘s?

 

Stauraum im Bad – ein absolutes Must Have!

 

In einer Familie kommt so einiges an Kram zusammen, der im Bad benötigt wird. Wo sollen die Sachen nur alle verstaut werden? Badezimmermöbel wollen mit Bedacht ausgewählt werden. Viele Aspekte wollen beachtet werden:

  • Die Abmessungen: Die Größe der Einrichtung kann durchaus von den Abmessungen abhängig sein. Gerade in älteren Mietwohnungen, aber auch in Häusern kann es sich um einen recht kleinen Raum handeln. Für viele oder große Möbel ist überhaupt kein Platz. Kleine Staumöglichkeiten werden gesucht.
  • Die Farbe: Wer sich gerne bunt einrichtet, wird keine Schwierigkeiten bekommen. Doch ein einheitliches Bild sorgt für ein Gefühl der Ruhe und der Harmonie. Die Farbe muss also zur Gestaltung der Wände, aber auch der Armaturen passen. Kinder dürfen, wenn die Größe des Raumes es zulässt, gerne einen eigenen Schrank oder ein Regal für ihre Sachen haben. Ja, das mag eine kleine Extra-Arbeit sein, aber Eigenständigkeit fängt ja bereits damit an, die Dinge an ihren Platz zurückzulegen. Dies lässt sich im Badezimmer wunderbar erlernen.
  • Pflanzen: Okay, nicht jeder möchte sie in diesem Raum sehen. Das ist in Ordnung. Und doch können Pflanzen, weise ausgewählt, das Wohlgefühl, die Harmonie des Raumes erhöhen. Überladen Sie das Zimmer aber nicht mit den grünen Gewächsen. Ein Dschungel muss es nicht gleich werden.
  • Lichteffekte: Ganz klar – eine ausreichende Belichtung ist absolut notwendig. So sollte mindestens eine Deckenleuchte sowie eine Beleuchtung des Spiegels angedacht werden. LED-Lampen, die ihre Farbe wechseln können, sind eine besonders nette Idee. Sie bergen allerdings auch einen Nachteil, denn sie werden über eine Fernbedienung betätigt. Diese kann sehr schnell verschwinden, nicht nur durch Kinderhand.
  • Der Spiegel: Bringen Sie ihn auf einer Höhe an, auf der auch die Kinder sich ohne Schwierigkeiten begutachten können.

 

Dusche, Badewanne oder Duschbadewanne?

 

Gerade wenn Kinder im Hause sind, ist eine Badewanne ein echter Gewinn. Viele mögen gerade in jungen Jahren noch nicht gerne duschen. Und jedes Schaumbad kann zu einem Abenteuer werden. Doch kommt es auf die Größe des Raumes an, ob diese Option verwirklicht werden kann. Die Badewanne mit der Dusche zu kombinieren ist praktisch.

So können Sie frei wählen und benötigen für die Dusche keinen weiteren Platz. Doch wollen wir die Dusche nicht herabwürdigen. In der heutigen Zeit, in der sowohl Wasser, als auch Energie kostbare Güter sind, muss natürlich sparsam mit ihnen umgegangen werden. In der Dusche ist dies wesentlich einfacher als in der Badewanne.

Apropos Wasser sparen – selbstverständlich lieben Kinder es, im Bad mit Wasser zu spielen. Solange nicht das ganze Zimmer unter Wasser gesetzt wird, steht dem ja auch nichts im Wege. Doch ist es natürlich wichtig, sie an die Kunst des Wassersparens heranzuführen, ohne ihnen den Spaß an der Körperpflege zu nehmen. Lesen Sie auch: Gemeinsam das Einfamilienhaus auf ein Blackout vorbereiten.

 

Immer mit der Ruhe bei der Badezimmereinrichtung

 

Jeder hat einen Traum, wie sein optimiertes Bad aussehen sollte. Doch ist es nicht immer möglich, alle Träume umzusetzen. Da das Bad zu den kostenintensiven Räumen gehört, ist es sinnvoll, es in aller Ruhe und mit Bedacht zu planen. So schnell wird man keine weiteren Umbauten oder Ergänzungen vornehmen können.

Lassen Sie sich nicht beirren: Auch das kleinste Badezimmer kann zu einem Wohlfühlraum für Groß und Klein werden. Verlassen Sie sich darauf.